Beiträge von Lakasha

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    Lakasha - ui. Warum sind die denn da so eigen? Denen müsste doch am Herzen liegen das auch in Europa die gesunde Variante ihres Hundes publik wird?! Genauso dem europäischen Markt?! Ich versteh net wie man (auch bei andren Rassen) keine gesunden Viecher mit einkreuzen kann nur weil sie net dem entsprechen, was die Richter sehn wollen und die somit durch's ganze Raster fallen. Schlecht bewerteter Hund = kein Interesse an Nachkommen/als Deckrüde/Zuchthündin = kein Interesse als Käufer = kein Markt.
    Sind die Chinesen informiert wie der Sharpei in westlichen Ländern aussieht und wie es ihm geht?


    Den Chinesen selbst ist die Entwicklung und die Gesunderhaltung der westlichen Shar Peis sch... egal. Die haben ja die Probleme nicht bzw. haben die Hunde nicht zu dem gemacht was sie heute sind.
    Es gibt einige Züchter die einfach der westlichen Bevölkerung nicht genung vertrauen, um denen unreflektiert einen Hund zu geben.

    Chinesen sind sehr traditionsbewußt und ihre Philosophie rund um den Shar Pei, um Hundezucht & Co. kann man als Europäer kaum verstehen. Die Chinesen sind halt wie ihre Hunde: eigensinnig und wahre Eigenbrödler ;-)
    Die interessieren sich in erster Linie um ihre eigene Zucht. Die wissen natürlich was die Amerikaner und Europäer aus den Hunden gemacht haben, sehen aber keinen Grund einzugreifen, oder Importe anzubieten. Hat ja beim ersten Mal schon nicht funktioniert. Also warum helfen.

    Da muß man zu einem sehr großen Teil die chinesische Kultur berücksichtigen. Fällt mir zwar immer noch schwer, aber ich vertraue einfach auf Menschen die seit über 20 Jahren Geschäfte mit den Chinesen machen und einen gewissen Einblick in deren Kultur haben.

    Solange die unterschiedlichen Typen der Shar Peis nicht weiter publik gemacht werden, und umso länger man die vielen gesundheitlichen Risiken verschweigt, oder schön redet - umso mehr werden die Hunde verzüchtet. Erst wenn sich in den Köpfen der neuen Interessenten festsetzt, daß sie wählen können, wird sich etwas tun.

    Im Ursprungsland sind eher die meath mouths in der Unterzahl. Ist aber klar, daß die Leute dort lieber ihren alt-bekannten Typ züchten und zu schätzen wissen.

    Grundsätzlich ist ein Import möglich und auch die Aufnahme in einen SP Club, aber.....
    es ist sehr schwierig an einen bone mouth zu kommen. Man braucht vor Ort geeignete Leute die bei der Suche helfen und erste Verhandlungen führen. Internetseiten wie wir sie kennen, gibt es dort meist nicht und chinesisch kann auch kaum einer lesen ;-)
    Wenn es dann um Import geht, lehnen viele Züchter wieder ab, weil sie das aus div. Gründen nicht wollen, unterstützen usw. Dazu kommt noch, daß nicht jeder Kennel in China eine saubere und mehrere Generationen umfassende Ahnentafel schriftlich festhält, zumindest nichts offizielles. Wenn man sich die Pedigrees der wenigen bone-mouths ansieht, dann sind höchstens 2-3 Generationen erfasst.
    Und die Chinesen sind oft ein wenig mißtrauisch was Ausländern gegenüber anbelangt die ihre Hunde wollen.

    Der Import-Vorgang selbst ist zwar nicht unmöglich, aber schwierig und oftmals langwierig. Das alles kann u.U. recht teuer und nervenaufreibend werden

    Dann hier in Deutschland mit einem bone mouth haste ein bißchen schlechte Karten. Maotai, der einzige bone mouth in Deutschland, bekam gerade mal so ein "genügend". Wie die Zuchtanfragen sind und wie er weiter vererbt wird sich zeigen.

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    Wenn es hier nur grottige Auswahl gibt wär das doch das beste? Oder denk ich zu einfach

    Wenn man Kompromisse schließen kann, dann findet man in Europa durchaus einen guten Züchter. Aber vielleicht kommt ja in 2013 / 2014 ein weiterer bone mouth nach Deutschland....

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    Dabei waren dort ausschließlich die bone mouth typen vertreten


    Das dürfte kaum möglich sein, denn in Deutschland gibt es nur einen bone-mouth Shar Pei und in ganz Europa dürfte sich die Zahl auf unter 5 beschränken. Ich nehme mal an, daß es sich dabei um die sog. Tweener handelte.

    Der SP im Berliner TH könnte sehr wohl reinrassig sein. Beim SP gibt es unterschiedliche Rutenformen

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    In China sind auch Stehoren, sog. Chamfa ears erlaubt

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    Und das hier kommt dabei raus, wenn man einen meath mouth mit einem (echten) bone mouth verpaart:

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    Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und ist in keinster Weise gesundheitlich oder körperlich eingeschränkt.

    Ich hatte es bereits ja mehrmals erwähnt: für mich persönlich könnte die Zucht von meath mouths langsam aber sicher auslaufen. Dieser Typ trägt soviele Probleme in sich, daß eine Weiterzucht unverantwortlich ist.

    Ich würde mir wünschen das der bone mouth Typ mehr Bekanntheit und Beliebtheit erreicht und das die Zucht der Tweener gefördert wird. Ich würde mir allerdings auch wünschen, daß die Typen getrennt gerichtet werden, denn so macht es einfach keinen Sinn. Auch die beiden Clubs in Deutschland müßten Änderungen einführen und schärfer kontrollieren. Da gäbe es noch ganz viele Dinge, aber das meiste habe ich bereits geschrieben und das andere ist Wunschvorstellung.

    Ob und wer jetzt diese Hund schön findet, oder nicht... man kann es nicht jedem Recht machen. Aber die Hunde haben ein anständiges Leben verdient, ohne Allergien, Hautprobleme, Atembeschwerden, Ohrenproblemen, FSF usw.

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    Sie wollen vor allem nicht hören, wie Qualzuchtmerkmale schöngeredet und verniedlicht werden

    :gut: Da gebe ich dir voll und ganz Recht, dazu gehört allerdings auch die Fähigkeit ggf. Einschränkungen als solche zu erkennen. Für die Trulla hier im Park konnte der Shar Pei nicht faltig genug sein.. tja, jetzt ist der Hund 3 Jahre alt und hat bereits ein Vermögen an TA-Kosten verschlungen. Dieser Hund ist ein ganz typischer Fall eines kranken meath-mouths

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    Dass es problematisch gezüchtete Extremformen gibt, haben Pollypei u Lakasha nie abgestritten sondern tatsächlich sogar selber eingebracht. Aber weil danach immer wieder 'der Pei ist eine Qualzucht' kam, fand ichs langsam ein wenig redundant


    Man müßte ein wenig differenzieren welchen Typ von Shar Pei man denn nun genau meint. Wobei mir persönlich die Hutschnur hochgeht, wenn kranken Shar Peis genannt werden, die aus dem TS stammen. Über die Herkunft dieser Hunde ist ja meist nichts bekannt, viele kommen aus dem Ausland, weiß der Himmel, wo die "gezüchtet" und gehalten wurden.

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    Beim Namen genannt worden sind die Probleme hier schon 50mal, und der Pei-Standard schließt exzessive Faltenbildung aus - zudem sind die neueren Ausstellungssieger der Pei soweit ichs grad gegoogelt hab eher weniger faltig, das heißt, es wird wohl offenbar an breiterer Front gegen gearbeitet

    Dieser Anfang ist gut, aber noch lange nicht ausreichend genug. Es ist nicht nur die Faltenbildung, auch Kopf, Gebiss, Lefzen und Augen tragen einen Teil dazu bei und da wird mir noch nicht kritisch genug damit umgegangen. Wenn dieser Weg so fortgesetzt wird, dann bin ich gespannt auf die Zukunft.

    Bisher hatte ich immer nur Rüden, das hat sich einfach so eingeschlichen. Und eigentlich wollte ich bei den Rüden bleiben. Dann lief mir ein kleiner Welpe über den Weg, der im Sturm mein Herz eroberte und naja, seitdem lebe ich mit einer Hündin auf die so gar nichts zutrifft, was man so im Großen und Ganzen über Hündinen sagt. Aber ich liebe sie abgöttisch.
    Und eigentlich bin ich über die Konstellation Rüde-Hündin ganz glücklich und zufrieden gewesen.

    Was mein nächster Hund für ein Geschlecht haben wird - zeigt sich wenn es soweit ist. Im Grunde genommen ist es mir recht egal. Hauptsache Kopf und Herz sagen ja

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    Viele von euch sind der Meinung das man mit Management weit kommt, ja... Wenn ihr bereit seit euer Leben komplett auf den Kopf zu stellen, okay


    Management, Kompromisse und Training - wenn dann noch die Lebensumstände passen, dann ist das durchaus eine gute Lösung die dauerhaft durch ein entspanntes Leben ohne Unfälle führt. Nicht nur der Hund lernt, sondern auch du als Halter. Das funktioniert aber auch ohne dem Hund sinnlos eine zu brettern. Was in dem Video zu sehen ist, rechtfertigt nicht die Prügel mit dem Napf.

    Wer das nicht möchte, oder einfach nicht leisten kann, der ist mit Sicherheit besser beraten den Hund abzugeben, Egoismus hin oder her. Man muß aber sein Leben nicht komplett auf den Kopf stellen und somit an Lebensqualität verlieren.

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    Gegenleistung ist vieleicht ein bißchen hart ausgedrükt


    Echt, finde ich nicht. Wenn du möchtest das dein Hund 10 Stunden lang zu Hause liegt und Urin + Kot bei sich behält, nichts kaputt macht und nicht bellt, dann ist eine Gegenleistung absolut unabdingbar.
    Ein Hund sollte auf Dauer keine 10 Stunden durchgehend alleine sein. Zumindest sollte mittags jemand mit dem Hund raus gehen. 10 Stunden am Stück ist auf Dauer keine Lösung.

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    Aber halt nicht so wie als ob Wochenende wäre. Und Futter und Essen bekommt er ja auc

    Dennoch sollte ein Hund zumindest 1x am Tag die Möglichkeit haben sich zu bewegen. Eine Stunde Auslauf ist in meinen Augen ein Minimum und sollte jeder Mensch auf Dauer leisten können und wir reden hier von wirklich laufen und nicht nur ne Runde um den Block, bei jedem Wetter. Kannst und willst du das leisten?
    Das der Hund auch Futter bekommt ist ja schon mal schön, aber wie stehts mit med. Versorgung, Erziehung, Urlaubsunterkunft usw.

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    Na er soll halt nicht bellen, also nicht imerzu


    Das ist Erziehungssache und braucht Zeit und vor allem die Anwesenheit des Besitzers, weil wie soll der Hund sonst lernen das er nicht bellen darf.

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    Den Vorschlag mit dem Gassigänger fürs Tierheim finde ich sehr gut!


    Den Vorschlag finde ich auch gut, weil ich hier in der eigenen Hundehaltung keinen Sinn sehe. Außer die Umstände würden sich hier noch ändern

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    Weil mal Ernsthaft, wenn der Hund 10Stunden alleine ist, wieviel Zeit habt ihr dann noch für ihn, schlafen wollt ihr ja auch irgendwann und die "allgemeinen Sachen" wie Haushalt müssen ja auch erledigt werden


    Ach das geht ganz gut, man muß halt nur wollen und sich seine Zeit sinnvoll einteilen, aber man will ja nicht, weil man soooo geschafft ist von der Arbeit:

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    r sollte alleinbleiben können weil wir alle arbeiten. So um die 10 Stunde am Tag. Er darf nicht bellen, weil sonst die Nachbarn schimpfen. Gibt es Rasen, die schnell stubenrein werden? Er sollte nicht so viel Auslauf benötigen, weil nach der Arbeit sind wir meisten geschafft.


    Das allein ist schon Grund genug, daß man zu einem Hund abrät. 10 Stunden alleine und dann noch nicht mal Menschen um sich haben, die sich ernsthaft mit dem Hund abgeben wollen.

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    Sonst darf er aber ein ganz normales Leben führen


    Welches Leben eigentlich?? Er darf ja nix und bekommt auch nix.

    Ihr wollt ziemlich viel für einen Hund, der 0 Gegenleistung erwarten kann.