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Mich würde interessieren, wie ihr das seht und ob ihr ähnliche Erfahrungen macht. Gibt es überhaupt noch andere Leute, die nicht in die Hundeschule gehen und mit ihrem Hund und der Erziehung bisher bestens zurechtkommen?
Ich war ebenfalls in keiner Hundeschule, zumindest bin ich über eine Schnupperstunde nie hinaus gekommen.
Warum??? Zum einen haben mir die Trainer nicht zugesagt, zum anderen hatte ich meine wunden Punkte im Gelernten, in der Art und Weise des Trainers, am Gelände, an der Anzahl der Besucher usw.
Ich habe einfach nie eine Huschu gefunden mit der ich mich identifizieren konnte, wo ich gesagt hätte "da schau ma mal" 
Ich bin mit Hunden aufgewachsen, mein Onkel war Diensthundeführer und ich bin des Lesens mächtig
Ich habe viel über Erfahrung, oder Bauchgefühl gemacht, der Rest ist abgeschaut, angelesen oder einfach ausprobiert.
Meine Hunde sind bei Gott nicht perfekt, aber für mich völlig ausreichend. Sie können ohne Probleme einige Stunden alleine bleiben, es gibt keinerlei Probleme innerhalb der Familie, es wurde noch nie ein Jogger, oder Radfahrer gejagt, es gibt keinen Futterneid, keine Probleme mit Jagdtrieb, oder sonst irgend etwas.
Sie laufen nicht alias Wildwuchs durch die Gegend, sie bedrohen und belästigen niemand - für mich die angenehmsten und tollsten Hunde und das auch ohne Hundeschule und prof. Anleitung.
Ich würde zwar eine BH-Prüfung nie im Leben bestehen, dafür aber einen Wesenstest und das ist mir persönlich mehr Wert als alles andere.
Meine Hunde sind zu Hause sehr angenehme und unauffällig, gleiches im Büro, im Auto, bei Meetings & Co.
Einzig und allein meine Hündin macht bei Artgenossen mal Anstalten zu unerwünschtem Verhalten, aber selbst das habe ich im Griff. Ob das durch oder mit einer Hundeschule nicht passiert wäre???? Kann ich nicht beurteilen
Mir persönlich ist es völlig egal, ob jemand in eine Huschu geht oder nicht. Einigen würde es mit Sicherheit nicht schaden, wenn sie eine besuchen würden.
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Als Reaktion auf die Antwort, dass wir gar keine Hundeschule besuchen, folgen dann entweder missbilligende Blicke (als würd ich den Hund misshandeln!), gutgemeinte Ratschläge, penetrante Hinweise, dass "man" das aber doch so mache bei einem jungen Hund und Einiges (nicht selten sehr Unerfreuliches) mehr.
So eine negative Erfahrung habe ich persönlich noch nie gemacht. Im Gegenteil, die Leute waren eigentlich immer sehr angetan, daß das auch ohne Huschu so toll funktionieren kann und die Trainerin, die regelmäßig auf der Wiese hinter meinem Büro trainiert benutzt mich immer gerne als Aushängeschild, obwohl ich nie bei ihr gewesen bin. Zum Glück ist meine Hündin immer sehr desinteressiert was auf dieser Wiese passiert, sonst würde die Trainerin das wohl nicht machen 
Ich muß allerdings zugeben, daß ich z.B. wegen der Leinenaggression einen Trainer im Haus hatte. Aber allerdings mit mäßigen Erfolg. Bei Problemen wo ich mir selbst nicht helfen kann, würde ich jederzeit einen Trainer hinzuziehen, dann allerdings einer der ins Haus kommt und nicht auf einem Hundeplatz sitz, platz und fuß trainiert.