Beiträge von blackbetty

    Hallo,

    klingt ja dringend... :D

    Also ich persönlich finde die Konstellation Rüde und kastrierte Hündin noch am sinnvollsten (ja, ist klar, jetzt wird gleich wieder über Kastration diskutiert, aber egal, meine Meinung darf ich ja sagen).

    Allerdings können auch zwei Rüden durchaus ein gutes Team werden.

    Ihr habt bereits einen Rüden, richtig? Wie verhält er sich denn gegenüber anderen Hunden? Kommt er mit beiden Geschlechtern zurecht? Und wie alt ist er denn genau?

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    ich wohne am Stadtrand...wir haben es nicht weit bis zu den Wiesen am Rammelsberg (momentan leider Leinenzwang...).

    Hier kann man sehr schön und auch weit laufen. Touren in den Harz oder so unternehmen wir selten bis gar nicht, weil wir eben Wald und Feld vor der Nase haben.

    Ich würd mich auch über ein Treffen freuen. Momentan reichen Ronja 30-45 Minuten laufen völlig aus. Bei der Sonne ist sie recht schnell ziemlich fertig (und am Waldrand, wo es schattig ist, kann sie momentan ja nicht frei laufen).

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    Bellen Fußgänger
    Suri bellt jeden fußgänger an der hier vorbei läuft. da es ziemlich viele sind die hier bei schönem wetter vorbei laufen ist das schon extrem nervig (auch bellt sie wenn die nachbarin z.B beusch da hat). Wenn ich dabei bin hab ich das gut in griff aber manchmal bin ich auch hinten im garten dann düßt sie vor und kläfft wie ne irre und beruhigt sich auch gar nicht bis derjenige endlich verschwunden ist! Wie krieg ich das nur weg von ihr????
    Sie ist nicht gefährlich und sobald jemand das tor aufmacht verschwindet sie dann auch weil sie angst vor fremden menschen hat (somit kommen wir bald zum nächsten problem). Sie geht auf abstand und beruhigt sich erst ne ganze weile später wenn man sie ignoriert das kann aber ziemlich lange dauern! Viele gehn aber leider in hocke und sagen noch ja komm doch her usw auch wenn ich sage das bringt nix bitte ignoriert sie machen sie es! *zu hülf*
    __________________

    Hallo,

    das ist genau meine Ronja. Ich habe auch schon einiges probiert. Manches macht Sinn, anderes ist wieder schwer umzusetzen...wieder anderes bringt gar nix. Bin momentan leicht bis mittelstark überfordert.

    Schönfüttern...:

    Hat anfangs gut geklappt...hatte aber irgendwann (zu Recht) den Eindruck, daß es sie nur ablenkt, sie Fußgänger / fremde Menschen immernoch als Bedrohung empfindet. Hab ich nicht gefüttert, hat sie trotzdem gebellt.

    Ignorieren...:

    Half gar nix...sie bellt eben...ob ich's ignoriere oder nicht...sie bellt. Ist der Mensch weg...beruhigt sie sich auch, dann brauch ich sie aber nicht mehr loben. Die Bedrohung ist ja weg. Sie soll sich aber ruhig verhalten, wenn der Mensch in der Nähe ist.

    Schimpfen / Maßregeln...:

    Hab ich nur einmal versucht. Da sie eh schon Angst hat, bringt das gar nix. Werd ich laut (Aus, Nein, Schluß ect.) empfindet sie es als Unterstützung. Frauchen schimpft auch, also mach ich alles richtig.

    Alternativverhalten...:

    Hab ich versucht...fruchtet nicht wirklich. Anstatt zu den Leuten zu rennen und sie zu verbellen, soll sie zu mir kommen und bei mir Schutz suchen, hinter oder neben mir SITZ machen z.B.. Krieg ich hin...manchmal kann ich sie abrufen...sie kommt, ich lobe, lasse sie absitzen...will grade loben und belohnen, da guckt sie den Mensch an und fängt wieder an zu bellen. Ich kann sie Sitz, Platz, Männchen oder Salto rückwärts machen lassen...sie bellt, sobald sie Blickkontakt hat.

    Gar nix machen...:

    Den Rat hab ich auch bekommen, um rauszufinden, ob ich vielleicht ganz unbewußt ne Verhaltenskette aufgebaut habe. Jupp, scheint so zu sein...ich mach gar nix...gehe einfach weiter und beachte Ronja absolut null. Sie bellt, dreht sich aber immer zu mir um und guckt (wartet auf Leckerchen?). Schöner Mist...also hab ich mal nen paar Wochen wirklich nix gemacht. Es wurde besser, sie hat wohl teilweise keinen Sinn mehr im Bellen gesehen.

    Jetzt wird aber das Wetter wieder schöner und es sind mehr Leute unterwegs und auch mal Besuch im Garten, den sie nicht kennt. Ich werde bald wahnsinnig, ehrlich. Kein Spaziergang vergeht ohne Bellerei.

    Das nächste "Problem" ist, daß Ronja personenbezogen lernt. Das heißt, manche Nachbarn hier kennt sie und verbellt diese auch nicht mehr. Sie lernt also vereinfacht gesagt "Peter ist okay ... Paul kenn ich nicht, der ist doof".

    Auch, wenn Dir das vielleicht jetzt grade nicht wirklich hilft, Du weißt zumindest, daß Du nicht alleine bist.

    Hab auch mal den Tip bekommen, wenn sie im Garten Leute anbellt, sie rein zu bringen. Okay...wenn sie grad neben mir steht, geht das. Dann kann ich sie schnappen und reinbringen. Wenn sie aber ums Haus rumrennt und ich erst hinterher muß, um sie einzufangen und dann mit Hund wieder ums Haus rum, rein, Treppe hoch...dann ist doch der Effekt vorbei. Während ich sie wieder ums Haus rumführe, ist sie ja wieder ruhig (Feind ist ja außer Sichtweite). Es ist echt zum Verzweifeln.

    Demnächst bekommt Ronja eine Hundehütte. Wenn wir also draußen sind, kann sie sich in ihre Hütte zurückziehen, wo sie auch nicht den ganzen Garten im Blick hat. Schöner wäre es, sie könnte sich frei im Garten bewegen, aber solange sie sich so verhält, geht das wohl nicht. Wir haben einen Gemeinschaftsgarten und es ist sehr unangenehm, wenn die Nachbarn Besuch bekommen und meine Motte bellend drumrumhüpft.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    wo hast Du das mit dem Mitgliedsbeitrag gefunden? Ich hatte auch schonmal Email-Kontakt mit denen, da wurde nix von nem Beitrag gesagt. Das wäre ja echt doof. Will nirgendwo Mitglied werden, nur um meinen Hund für die 3 Monate Leinenzwang laufen lassen zu dürfen.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: Wo wohnst Du denn genau? Man könnte sich ja mal treffen.

    Hallo,

    oh mann, das tut mir leid, aber bei Ronja war es genauso. Einmal "falsch" getreten oder gedreht, war die Scheibe wieder draußen.

    Fühl Dich mal gedrückt, ich verstehe gut, wie Du Dich fühlst.

    Trotzdem mag ich Dir auch Mut machen. Ronja hat alles wirklich sehr gut überstanden und ich bereue die OP in keinster Weise. Sie ist noch so jung und soll ein glücklicher Hund sein. Ihr Knie funktioniert einwandfrei und sie ist glücklich und darf wieder rennen und toben.

    Stell Dich auf 6 Wochen Leinenzwang und nur kurze Gänge nach der OP ein. Denk Dir schonmal ganz viel Kopfarbeit für den Wuffi aus. Aber wenn das überstanden ist und Ihr vom Doc das OKAY habt, dann ist wieder "Bahn frei...!" angesagt. Ihr schafft das schon.

    Knuddel Hundi mal von mir.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    @Taga..: Ich meine, das bei McConnell gelesen zu haben. Das sind Beobachtungen von Wildhunden und Wolfsrudeln.

    Ich finde das nicht militärisch. Ich finde das mehr als sinnvoll, um das Überleben des Rudels zu sichern. Für mich klang es plausibel.

    Dieses "wer zu erst durch die Tür geht" find ich auf die Hund-Mensch-Konstellation sowieso schwer zu übertragen. Aber bei manchen Hunde ist es sinnvoll...nicht, weil der Rudelführer das Privileg hat, zuerst zu gehen, sondern weil ich meinem Hund beibringe, auf Kommando die Wohnung (als Beispiel) zu verlassen. Genauso wie er für's Straße-Überqueren ein Kommando bekommt.

    In einem Kaufhaus beispielsweise find ich es kompliziert, vor dem Hund durch die Tür zu gehen, weil die Türen meist sehr schwer sind und von selbst zufallen. Da lasse ich wegen der Sicherheit meinen Hund vorgehen. Die Wohnung aber verlasse ich zuerst, weil ich erstmal checke, daß die Luft rein ist. Hat aber damit zu tun, daß Ronja sehr unsicher ist und wenn sie vor mir rausflitzt, Leute verbellt, die ich noch gar nicht gesehen habe.

    Uups, ist jetzt irgendwie OffTopic geworden, sorry.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    bei uns hat die Diagnose 13,40 Euro gekostet und hat keine 2 Minuten gedauert. Röntgenbild wurde in der Klinik nur gemacht, um sich die Wachstumfugen anzusehen, um im Vorfeld entscheiden zu können, wie man die Sehne am besten versetzen und neu befestigen kann (Ronja war zum OP-Zeitpunkt 8 Monate alt).

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    ich hatte selbst 13 Jahre lang einen intakten Rüden, der wegen einer läufigen Hündin sogar mal knapp 3 Meter hoch vom Balkon gesprungen ist. Er hat auch gelitten und schlecht gefressen, wenn die Hormone verrückt gespielt haben. Es war aber nicht soooo extrem, daß ich ihn hätte kastrieren lassen müssen/wollen.

    Wenn das Verhalten noch steigerungsfähig ist, finde ich eine solche Maßnahme aber mehr als richtig.

    Das "Geschreibsel" (sorry) der TE klingt für mich hier aber sehr naiv und uninformiert und das ärgert mich.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    Uiiiiiii hier ist ja was los :D

    also mein chico ist auch kastriert und zwar mit 8 monaten, bei ihn musste das "leider" passieren. wenn läufige hündinnen in der nähe waren hat er 1. nichts vernünftiges gegessen 2. war nur am jaulen und 3. hat nicht richtigen schlaf bekommen.er hat sich da irgendwie so reingesteigert.

    Also ich fands mit 8 monaten schon viel zu frühhhhh... also ich hätte es nicht gemacht wenn es nicht sein müsste. Verändert hat er sich auch nicht wirklich, außer das ihm halt läufige hündinnen egal sind.

    Hallo,

    in diesem Fall kann ich es durchaus verstehen. Man nimmt dem Hund sehr viel Streß, wenn man ihm die Grundlage (die Hormone) für so ein Verhalten nimmt.

    Bei dem Hund der TE kann ich diese Probleme aber nicht herauslesen. Der Hund ist ja wie eingangs erklärt grade im Zahnwechsel (wenn ein Milchzahn entfernt werden mußte) und da gehe ich mal davon aus, daß dieser Hund nicht mal annähernd erwachsen ist. Und eine sexuelle Hyperaktivität kann man ja wohl da auch noch nicht zu Grunde legen.

    Ich bin nicht grundsätzlich gegen Kastration. Aber eine Begründung wie hier (ist ja eh in Narkose, da können wir ja gleich...) läßt mir die Nackenhaare zu Berge stehen.

    Sich hier Rat zu holen und sich auszutauschen ist ja auch völlig okay. Ich kann aber nachvollziehen, daß sich aufgeregt wird, wenn ein Hund einzieht und man sich DANN ERST Hilfe und Rat holt, wie er stubenrein wird, wie er das Zwicken sein läßt oder wie man ihn an die Leine gewöhnt. Genauso verhält es sich mit der Frage, ob die Kastration nun sinnvoll war und wie sich der Hund jetzt entwickeln könnte. Darüber mache ich mir vorher Gedanken und wäge das Pro und das Kontra ab.

    Nu sind die Bömmel ab und man kann es nicht mehr ändern.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: Ich habe übrigens die Aussage "Er hat zwar grade Schmerzen, leidet aber nicht" absolut nicht verstanden... :???:

    Zitat

    Ich verstehe nicht genau was du mit unterstützen meinst. Wir versuchen beide einigermaßen gleich zu behandel. Die Idee mit Tür aufmachen und schaun wer zuerst durch geht etc. ist nciht möglich, da das gleich wieder in eine Beisserei ausarten würde.

    Hallo,

    das könnte bereits der Schlüssel sein. Es ist aus menschlicher Sicht völlig verständlich, seine Hunde "gleich" zu behandeln. Aus Hundesicht führt das zu Spannungen. Man muß eben die Rangfolge unter den Hunden akzeptieren und den Ranghöheren bevorzugen. Der Rangniedrigere muß einem dabei nicht leid tun. Er fühlt sich dadurch in seiner Position bestärkt und somit auch wieder sicherer.

    Den ranghöheren Hund zu unterstützen heißt, ihn zuerst zu füttern, bei Leckerchengabe bekommt er zuerst...er geht zuerst durch die Tür (wobei es in einem Hunderudel so ist, daß der Leithund zuerst den Bau verläßt und die Lage checkt, beim Zurückkommen gehen aber die rangniedrigeren Mitglieder zuerst in den Bau/Höhle und das Leittier sichert als Letzter alles ab.).

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja