Hallo,
ich hab's mir angesehen, wobei ich mich schon zwingen mußte, zu Ende zu schauen.
Es ist grausam, ganz klar, wir halten uns Hunde als Familienmitglieder und dort werden sie wie "Dreck" behandelt. Daß wir da emotional empfindlich sind, ist nachvollziehbar. Ich versuche, es etwas neutraler zu betrachten. Natürlich stehen mir Tränen in den Augen und ich bin fassungslos darüber, wie dort mit den Hunden umgegangen wird.
Auf der anderen Seite muß man die "Sitten" anderer Länder akzeptieren, an den vorherrschenden Bedingungen kann man arbeiten. Das Schächten ist in einigen Ländern völlig normal. Auch der Verzehr von Hundefleisch ist dort genauso normal wie für uns das Schweineschnitzel.
Man muß erreichen, daß sich die Bedingungen für "Nutz"tiere ändern...ÜBERALL. Ich habe auch Berichte über Tiertransporte und das Verladen von Rindern gesehen, bei denen ich weinen mußte. Die Haltung von Legehennen ist furchtbar.
Es ist völlig egal, ob es um Walfang, Robbentötung, Hundefleischproduktion, Schweinetransporte oder Nerzfarmen geht. Es muß sich grundlegend etwas ändern. Und solang die Menschen mit Tieren so grausam umgehen, weil sie für sie nichts wert sind, muß man erstmal daran arbeiten, ein Umdenken zu erreichen, aufzuklären und vor allem Mittel zur Verfügung stellen, damit ein tierschutzgerechtes Töten überhaupt umgesetzt werden kann. Wenn ich nur ne Schlinge und nen Knüppel habe, kann ich nichts ändern.
Wenn ich den Chinesen, Japanern oder wem auch immer ganz verbieten wollte, Hundefleisch zu konsumieren, muß ich erstmal auf meinen eigenen Teller gucken und reflektieren, wie mein Schwein gelitten hat, bevor es auf meinem Teller gelandet ist.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
PS.: Ich hoffe, das war jetzt nicht zu provokant und ich werde mißverstanden.