Beiträge von blackbetty

    Hallo,

    Mensch, das ist ja echt ne Großbaustelle...!

    Erstmal finde ich es super, daß Du Dir so viele Gedanken um die beiden Mädels machst und Du hast ja auch schon Schritte eingeleitet, um daran zu arbeiten.

    Über Kuttert habe ich nur kurz mal was gelesen (Zeitungsberichte), was sehr nach Schema F aussieht. Er mag nicht schlecht sein und vielen geholfen haben, geht mir aber alles zu sehr in die Rudelführer-Schiene.

    Die anderen Kontakte, die Du geknüpft hast, lesen sich sehr gut. Persönlich kann ich da nichts zu sagen, aber ich bin gespannt, was bei den Terminen rauskommt und wie das Training aussehen wird.

    Daß Trudi Lotte gepackt und auch geschüttelt hat, klingt wirklich dramatisch, aber ein Grund, aufzugeben, ist es tatsächlich nicht.

    Ich verstehe Dich gut. Eine Hündin abzugeben, wäre sicherlich eine Lösung, aber doch hoffentlich erst die allerletzte.

    Ich versuche mal, in Worte zu fassen, wie ich es einschätze.

    Noch ne Frage...: Wie lang hast Du die beiden und wie lang leben sie zusammen? Wie alt sind sie?

    Es scheint, daß Trudi ranghöher ist (sein will). Ihr "Futterproblem" macht es natürlich nicht leichter, aber das hast Du ja erkannt und betreibst ein super Management, wie ich finde.

    Das ist ja eindeutig eine Ressourcen-Sache, die Du im Griff hast (solange Du anwesend bist, wenn ich das richtig verstanden habe). Bist Du nicht dabei, regelt Trudi das Ganze.

    Mit dem Pflegi Diego sehe ich das ähnlich. Auch wenn beide Hündinnen kastriert sind, heißt das ja nicht, daß sie kein Interesse an ihrem Rang/anderen Rüden haben. Trudi hat wohl auch bei Diego gedacht, er ist "ihrs". Da Diego aber wohl besser mit Lotte konnte und ihr schöne Augen gemacht hat (wie Du schreibst), konnte Trudi das nicht dulden. Sie ist Lotte angegangen. Klingt für mich erstmal logisch. Die Alphahündin beansprucht den Rüden für sich. Daß es in der Folge auch zum Streit um einen Stock kam, ist auch klar.

    Eventuell war vorher (bevor Diego kam) schon einiges unklar und er war der Auslöser (wie hier ja auch schon beschrieben).

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute für die anstehenden Termine. Ich bin der Meinung, daß das in den Griff zu bekommen ist.

    Gute Besserung erstmal für Lotte, daß die Verletzung gut heilt.

    Halte durch für's Erste. Eine Hündin abgeben kannst Du immer noch, wenn alles scheitert. Es scheint ja keine grundsätzliche Antipathie zwischen den beiden zu geben. Es ist ja immer situationsabhängig.

    Bin gespannt, wie es weitergeht. Ich drück Dich mal ganz dolle.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    ich finde es überhaupt nicht "befremdlich", was TanNoz bisher geschrieben hat. Ich kann das nur unterstreichen. Sie hat genaugenommen meine Gedanken in Schriftform gepackt, während ich noch überlegt habe, ob und vor allem WIE ich es sage.

    Im übrigen bringt es ja nix, den Vorfall jetzt im Nachhinein runterzuspielen. Erst hat sich das Kind drüber gebeugt, den Hund umarmt, den Kopf auf den Rücken/an den Bauch gelegt und "Ei" gemacht und jetzt schreibst Du nur noch, das Kind hätte "bloß Ei gemacht".

    Dann wieder verstehst Du das Verhalten Deines Hundes, nachdem es Dir hier mehrfach erklärt wurde und im nächsten Post heißt es wieder, daß Hunde SO nicht reagieren dürfen und Du es nicht nochmal duldest. Der Hund müsse lernen, nicht Du und schon gar nicht das Kind.

    Überleg Dir erstmal genau, was Du eigentlich von Deinem Hund und Deinem (seinem) Umfeld erwartest. Nur dann kannst Du einen Weg finden, beides zu vereinbaren. Deine momentane Einstellung kann ich nicht teilen, sorry.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    die sind alle drei sehr gut, wobei das Rütter-Büchlein mehr der Unterhaltung dient.

    Ich war/bin ja begeistert von Jan Fennell und von der Feddersen-Petersen (Ausdrucksverhalten beim Hund). Letzteres ist "schwere Kost", aber sehr aufschlußreich und deckt meiner Meinung nach alles ab, was mit der Hundekommunikation zu tun hat.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    Hast Du ein hibbeliges Kind und Du sagst im Restaurant, bitte schmeiss das Glas nicht wieder um, wird Dein Kind es umschmeissen.
    Sorge überträgt und das was man eigentlich nicht will, kann eintreten

    Hallo,

    Murphy's Gesetz ... :D

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    Zitat

    Was genau bedeutet denn "nochmal akzeptiere ich es aber nicht?"

    Was ist denn Deine Konsequenz die Du aus dem Vorfall ziehst?

    susami...: Das hab ich mich auch gefragt... :???:

    Ich habe übrigens selbst einen Sohn von 6 Jahren und wir hatten bereits vor Ronja einen Hund, der mit Kindern so gar nix anfangen konnte.

    Ich habe also Erfahrung mit Hunden und Kindern in beiderlei Konstellationen. Also einmal ein Klein(st)kind mit einem älteren Hund, dem das Kind bis an sein Lebensende suspekt war und heute ein Schulkind zusammen mit einem Hund, der mit (unserem) Kind so gar keine Probleme hat.

    Ich mußte also bisher auch immer Kind und Hund erziehen und muß es auch heute noch.

    Die Nachbarskinder hier im Haus dürften mit Ronja allerdings nie so umgehen, wie mein Sohn es tut. Soviel zu eigenen und bekannten Kindern. Wie ich bereits erwähnte, auch wenn Dein Hund das Kind kennt, so ist und bleibt es ein rudelfremdes Kind.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    ich finde es immer sehr schade, lesen zu müssen, daß man einem Hund seine ihm eigene Art und Weise absprechen möchte. Sorry, wenn ich das so krass sage.

    Ein Hund "wehrt" sich nunmal hündisch. Wenn wir Menschen uns Hunde halten wollen, müssen wir das auch akzeptieren und dem Hund auch zusprechen, daß er sich so wehrt, wie es in seiner Natur liegt.

    Ein Hund muß Rudelfremden nicht mit "Unterwerfung" zeigen, das er bestimmte Dinge nicht möchte. Dem Rudelfremden den Rücken zuzukehren und wegzugehen, ist genaugenommen eine Beschwichtigung, wenn nicht sogar eine Unterlegenheitsgeste. Warum sollte der Hund dieses gegenüber einem Rudelfremden zeigen...?

    Wir Menschen umarmen uns, wenn wir uns mögen und unsere Zuneigung ausdrücken wollen. Hunde tun das nicht. Warum sollte ein Hund das also zulassen? Das Auflegen eines Körperteils auf den Rücken (Kopf, Pfote oder eben Hand oder Kopf) drückt Dominanz aus unter Hunden. Warum sollte der Hund das bei einem rudelfremden Kind akzeptieren (müssen)?

    Sei froh, daß sie nur gewarnt hat und laß es Dir eine Lehre sein. Laß Deinen Hund nicht von "fremden" Kindern umarmen oder laß Kinder (andere Menschen allgemein) sich nicht über den Hund beugen. Punkt!

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    dann hast Du meine Ronja gesehen...!

    Sie war mit meiner Nachbarin und deren Hund Ajax unterwegs.
    Wollte die Motte nicht mit in den Zoo nehmen, das hätte sie zu sehr gestreßt. Und Ajax liebt sie über alles.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    hat jetzt nix mit Hunden zu tun, aber trotzdem süß...:

    Wir waren heute im Zoo. Sohnemann (6) auf der Streichelwiese zu mir...:

    "Ich wünschte, ich hätte auch so eine süße Ziege!"

    Dann guckt er auf diese Registriernummer am Ohr und sagt...:

    "Nee, die ist zu teuer..." :lachtot:

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    Ihr seid ja putzig...! :D

    Nein, wir wohnen hier eigentlich sehr ruhig in ner 30er-Zone.
    Allerdings in nem Altbau mit teilweise noch einfach verglasten Fenstern.

    Wenn dann hier mal der Müllwagen kommt z.B., hört man das mehr als deutlich in der Bude. Auch ein Auto mit Anhänger macht auf unserer nicht mehr ganz intakten Straße ziemliche Geräusche. Da das eben nicht jeden Tag 10x vorkommt, macht es Ronja dann schon mal Angst.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    wahrscheinlich findet sie nur das Anleinen doof, nicht aber den Spaziergang an sich. Ich würde auch (wie Wauzihund schreibt) das Drüberbeugen vermeiden.

    Geh in die Knie, um sie anzuleinen, und hock Dich seitlich zu ihr.

    Wir haben das Kommen in der Wohnung nicht speziell geübt. Ich hab es einfach sein lassen, wenn es nicht nötig war. Anfangs hab ich auch den Fehler gemacht, grade wenn sie sich mal wieder unter's Bett verkrümelt hat, sie zu betüddeln und zu locken. Hat gar nix gebracht außer ungläubige Blicke von ihr. Kam sie irgendwann von alleine wieder vor und trottete zu uns, hab ich sie gelobt. Ansonsten hab ich sie ignoriert und den geplanten Gassigang eben verschoben.

    Wie Wauzihund schon schrieb, finden viele Hunde dieses Tätscheln auf den Kopf total daneben. Wir Menschen begrüßen uns ja auch nicht, indem wir uns auf die Köpfe trommeln... ;)

    Ronja empfindet Körperkontakt, auch in Form von seitlichen Klopfen oder Streicheln, so gar nicht als Lob. Besonders draußen weicht sie mir aus, wenn ich sie körperlich loben möchte. Jeder Hund ist eben anders.

    Manchmal kommt sie mir vor wie ein heranwachsendes Kind, daß irgendwann in der Öffentlichkeit nicht mehr von Mama geknutscht werden will. Drinnen kann ich sie überall anfassen und mit ihr kuscheln. Draußen ist ihr größtes Lob ein Leckerchen.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja