Hallo,
wenn ich richtig gerechnet habe, ist der Hund jetzt 8 Monate alt...!?
Vorweg erstmal...das Problem hast Du selbst "heraufbeschworen", Du hast sein Verhalten (wahrscheinlich völlig unbewußt) bestärkt.
Er erschreckt sich...Du streichelst und beruhigst ihn
Er pullert...Du redest beruhigend auf ihn ein
In beiden Situationen hast Du ihn gelobt...!!!
Evtl. hast Du Dich bisher schon öfter ähnlich verhalten...!?
Du schreibst einerseits, daß Du ruhig mit ihm redest, andererseits berichtest Du, daß Du hin und wieder laut geworden bist und ihn (beinahe) angeschrien hast.
Das macht Dich für den Hund nicht unbedingt berechenbar. Du schmeißt ihn beispielsweise vom Bett runter (bildlich gesprochen), was er wohl nicht verstanden hat. Grade eben durfte er ja noch rauf.
Du bestätigst ihn in seiner Angst/Schreck vor der umfallenden Tasche. Als er Dich dann wieder sieht (in der Küche) verbindet er das mit dem Schreck und pullert los.
Dein Hund scheint seht sensibel zu sein. Er bemerkt jede Stimmungsänderung sehr genau. Grade jetzt in diesem Alter braucht er eine geradlinige Führung, keine Kompromisse. Wenn Du ihn mal beruhigst und mal anschreist, wenn er pinkelt, verstärkst Du das Problem.
Daß er laufen läßt, ist mit Sicherheit eine Art der Beschwichtigung aufgrund eines Verhaltens oder einer Situation, die er nicht einordnen/verstehen kann.
Wie Du am besten daran arbeitest, können Dir die Experten hier bestimmt besser verdeutlichen. Das Sinnvollste in meinen Augen wäre eine gute HuSchu oder noch besser ein Trainer, der nach Hause kommt und Euren Umgang mit dem Hund beobachten kann. Das ist von hier aus sehr schwierig. Ich sehe ja nicht, was genau Du körpersprachlich dem Hund vermittelst.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja