Beiträge von blackbetty

    Hallo,

    puuh...das ist echt traurig...tut mir leid für J.B., armer Kerl.

    Pferde sind ja Fluchttiere...evtl. war er panisch und hat den Graben nicht richtig abgeschätzt oder gar übersehen...!?

    Ich hoffe, er mußte nicht lang leiden und ist gut im Regenbogenland angekommen.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    Nur kurz zu dem 1x rufen. An sich ist das richtig, aber man kann auch mal zweimal rufen. Das ist so ähnlich als würdest du deinem Kind etwas sagen, das Fernseh sieht oder ein Buch liest. Es hört zwar igendwas aus deiner Richtung, aber verstanden haben muß es das nicht. Ich hoffe, dass das verstänlich war...

    Hallo,

    möchte da nochmal kurz drauf eingehen...:

    Ja, Du hast Recht...so ist es tatsächlich. Ich differenziere meine Aussage zum "nur 1x rufen" nochmal etwas.

    Ich persönlich gebe Kommandos nur dann, wenn ich sicher bin, daß sie auch ausgeführt werden. Gilt insbesondere für den Rückruf, weil es da echt schwierig ist, es neu aufzubauen, wenn der Hund erstmal die Erfahrung gemacht hat, daß er auf "Hier" nicht reagieren muß. Er ist ja eh nicht in meinem Einwirkungsbereich.

    Ich mache es bei Rückruf meist so, daß ich erstmal ihren Namen rufe. Da sie weiß, wie sie heißt und "Ronja" nicht bedeutet, daß sie kommen soll, ist das mehr als neutral. Das kann ich auch 3x rufen...egal. Rufe ich "Ronja" und sie wird aufmerksam, schaut also zu mir, DANN rufe ich "Hier". Wenn sie den Blickkontakt zu mir hat, fällt es mir auch leichter, sie zu motivieren. Schaut sie, kommt aber nicht, kann ich mich klein machen, rückwärts von ihr weglaufen, rumkaspern, im Gras wühlen, was Spanndes am Wegesrand finden...usw...wenn sie nicht mal schaut, nützt das ja auch nix, gelle?

    Grundsätzlich spricht aber nix dagegen, auch das "Hier" ein 2.Mal zu rufen. Meist es aber so, daß das Kommando bereits falsch aufgebaut/verknüpft wurde und somit bei jedem Ignorieren des Rufes die Gefahr steigt, daß er gar nicht mehr kommt. Ich seh das nahezu täglich...Hunde machen ihr eigenes Ding...die Halter rufen und rufen und rufen...! Da sieht man täglich, daß viele Hunde den Abruf/Rückruf nie zuverlässig gelernt haben.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    Jetzt liegt er gerade auf der Couch, sollte er eigentlich nicht. Ich nehm's hin, weil ich keine Lust habe wieder sauberzumachen... Wohl auch der falsche Weg.

    Hallo,

    da muß ich Dir zustimmen, wobei ich Dich auch verstehen kann.

    Ich habe selbst eine unsichere Hündin mit diversen Ängsten.

    Mittlerweile weiß ich, daß ICH ganz klare Regeln vorgeben muß, um ihr Sicherheit zu vermitteln. Das hat nix mit Strenge oder so zu tun.

    Mach Dir in den nächsten Tagen mal ganz genau Gedanken (und schreib sie auf), was Du willst und was nicht. Z.B...:

    Hund ins Bett --- Ja oder Nein
    Hund auf die Couch --- Ja oder Nein
    Darf beim Essen neben Dir sitzen --- Ja oder Nein
    usw....

    Und dann überlege Dir, wie Du es konsequent (aber sanft) durchsetzen kannst. Wichtig ist, daß Du diese Linie dann auch durchziehst. Wird anfangs bestimmt heftig, weil Hundi wegen der "neuen Regeln" erstmal verunsichert sein wird, aber es lohnt sich.

    Bei uns gibt es auch ein paar solcher kleiner Regeln. Wenn ich koche, hat Ronja z.B. vor der Küchentür zu sitzen, liegen, warten...how ever. Sie kommt nicht in die Küche...Punkt...und da bin ich konsequent. Ist nur ein Beispiel von vielen.

    Desweiteren versuche ich, nur mit meinem Körper Signale zu senden. Ich gebrauche selten meine Stimme (eigentlich nur für akkustische Kommandos). Steht oder liegt sie mir im Weg, stuppse ich sie sanft mit dem Knie oder Fuß an. Soll sie z.B. aus der Küche raus (sie krabbelt dann cm für cm weiter in die Küche rein), gehe ich wie zufällig auf sie zu und "schiebe" sie seitlich nach draußen. Hab ich genug von ihren Aufmerksamkeitsattacken (Stuppsen, Kopf auf's Knie legen, um die Beine wuseln), schiebe ich sie sanft mit der Hand an die Seite oder drehe mich von ihr weg. Dabei sehe ich ihr möglichst nicht direkt in die Augen.

    Ich hoffe, das hilft Dir erstmal ein kleines Stückchen weiter.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    wenn ich richtig gerechnet habe, ist der Hund jetzt 8 Monate alt...!?

    Vorweg erstmal...das Problem hast Du selbst "heraufbeschworen", Du hast sein Verhalten (wahrscheinlich völlig unbewußt) bestärkt.

    Er erschreckt sich...Du streichelst und beruhigst ihn
    Er pullert...Du redest beruhigend auf ihn ein

    In beiden Situationen hast Du ihn gelobt...!!!

    Evtl. hast Du Dich bisher schon öfter ähnlich verhalten...!?

    Du schreibst einerseits, daß Du ruhig mit ihm redest, andererseits berichtest Du, daß Du hin und wieder laut geworden bist und ihn (beinahe) angeschrien hast.

    Das macht Dich für den Hund nicht unbedingt berechenbar. Du schmeißt ihn beispielsweise vom Bett runter (bildlich gesprochen), was er wohl nicht verstanden hat. Grade eben durfte er ja noch rauf.

    Du bestätigst ihn in seiner Angst/Schreck vor der umfallenden Tasche. Als er Dich dann wieder sieht (in der Küche) verbindet er das mit dem Schreck und pullert los.

    Dein Hund scheint seht sensibel zu sein. Er bemerkt jede Stimmungsänderung sehr genau. Grade jetzt in diesem Alter braucht er eine geradlinige Führung, keine Kompromisse. Wenn Du ihn mal beruhigst und mal anschreist, wenn er pinkelt, verstärkst Du das Problem.

    Daß er laufen läßt, ist mit Sicherheit eine Art der Beschwichtigung aufgrund eines Verhaltens oder einer Situation, die er nicht einordnen/verstehen kann.

    Wie Du am besten daran arbeitest, können Dir die Experten hier bestimmt besser verdeutlichen. Das Sinnvollste in meinen Augen wäre eine gute HuSchu oder noch besser ein Trainer, der nach Hause kommt und Euren Umgang mit dem Hund beobachten kann. Das ist von hier aus sehr schwierig. Ich sehe ja nicht, was genau Du körpersprachlich dem Hund vermittelst.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    nen wirklichen Rat habe ich jetzt nicht für Dich, aber entschuldige bitte, was hast Du denn da für einen Mann zu Hause sitzen...???

    Kann grad nur mit dem Kopf schütteln. Der kleine Wurm ist krank und er kann sich nicht mal überwinden, den Hund rauszulassen...!?

    Warum schreit das Baby eigentlich, wenn es beim Vater (?) bleiben soll? Versteh ich nicht. Fehlt da der Bezug oder die Bindung?

    Ist verdammt streßig, wenn ALLES an einem hängen bleibt, das versteh ich gut. Management ist da gefragt, aber irgendwie ja auch die Unterstützung vom Ehemann und Vater. Würde ich zumindest voraussetzen.

    Kannst Du Spike nicht aufgrund der kurzen Spaziergänge drinnen etwas mehr auslasten? Suchspiele, Leckerchenpakete, die er auspacken muß, gefüllter Kong oder sowas..?

    Gute Besserung für den kleinen Wurm und liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: Wenn ich mit Sohnemann allein war und Hund mußte raus, habe ich nur kleine Runden in der Nähe des Hauses gedreht und das Babyphone mitgenommen, wenn er schlief.

    Zitat


    @ blackbetty: Vielen, vielen Dank für Deine Mühe. Eine Frage habe ich wohl noch: Wenn Sammy auf meine Befehle nicht wie gewünscht hört, wie soll ich denn dann reagieren? Ich mein ich wüsste nicht wie ich ihn bestrafen sollte? Wenn ich nichts mache, bucht er sein Nicht-Hören doch als Gewinn ab, oder nicht? Ganz frei laufen lasse ich ihn bei den Spaziergängen ja nicht aber auch an der Leine oder Schleppleine folgt er meinen Kommandos nicht immer. Z.B wenn ich ihn zu mir rufe, 1x, 2x und vllt noch ein 3. Mal und er nicht kommt, ziehe ich ihn zu mir.Bekommt er dann ein Leckerchen oder nicht?

    Hallo,

    ja natürlich bekommt er dann ein Leckerchen. IMMER belohnen, wenn er zu Dir kommt, auch wenn es schwer fällt. Rufe bitte nur 1x...!!! Kommt er nicht, setze es durch.

    Ich würde es aber anders üben. Nicht immer stupide nach ihm rufen und ihn dann ranholen. Wird auf Dauer langweilig und motiviert den Hund nicht wirklich. Baue das Abruftraining einfach im Spaziergang mit ein. Ist Wuffi unaufmerksam, geh einfach plötzlich in die andere Richtung. Wenn's an der Leine zuppelt, wird Hundi gucken und mitkommen (müssen). Timing ist wichtig. Drehst Du Dich um und Hundi folgt...SOFORT loben (Feeeeiiiiiin, feeeeiiiiines Hundiiiiii....!). Kommt er dann ganz zu Dir, sagst Du "Hiiiier!" und belohnst ihn.

    Schleppleine bedeutet in erster Linie Training. Die Schleppe ist keine Sicherheitsleine, um den Hund strafen zu können. Strafe ihn bitte nicht.

    Situation...:

    Hundi schnüffelt, Du stehst 3 Meter weiter mit der Schleppe in der Hand. Du sagst "Wuffi, hier!". Keine Reaktion vom Hund. Auf dem Absatz umdrehen und zügig von ihm weggehen. Leine spannt sich, Hund guckt hoch/zu Dir. "Feeiiin...!" Leckerchen rausholen...im besten Fall kommt der Hund nun zu Dir. Fängt er wieder an zu schnüffeln...andere Richtung einschlagen, guckt er, loben...motivieren, zu Dir zu kommen.

    Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich. Am besten kann man das immer persönlich zeigen. Schriftlich erklären, ist schwierig.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    wirkliche Physiotherapie war bei uns nicht nötig.

    Man kann mit gezielten "Übungen" die Muskeln auf der Hinterhand stärken.

    Lege ein paar Besenstiele im Abstand hintereinander auf die Wiese und laß den Hund drüberlaufen. Er soll nicht springen. Im langsamen Gang (Schritt) soll er über die Stiele steigen, sodaß er die Pfoten gezielt heben muß. Dann kann man einen Besenstiel mal soweit anheben, daß der Hund drunter durch kriechen kann/muß.

    Bergauflaufen ist förderlich (kein Klettern), leichte Hügel suchen.

    Schwimmen ist auch super. Ronja geht zwar ins Wasser, aber sie schwimmt nicht. Sie dreht um, sobald sie den Bodenkontakt verliert. Das fällt bei uns also aus.

    Treppen sind durchaus okay, wenn man den Hund anleitet, langsam zu gehen und Stufe für Stufe zu nehmen. Aber nur Treppe rauf, Treppe runter ist Tragen besser.

    KEIN Ballspielen, wo der Hund plötzlich bremsen und drehen muß. Das ist Gift für die Gelenke.

    Über Sommer geht es Ronja's Gelenken prima, da zeigt sie so gut wie gar keine Symptome (betrifft ja nur links, rechts ist 100% i.O.). Zum Herbst (also jetzt) mache ich ne 3 Monate-Kur mit Muschelextrakt (sie bekommt 2Gramm täglich, sie wiegt 10kg). Und zum Wechsel vom Frühjahr auf Sommer (so ab März) bekommt sie es nochmal für 3 Monate. Ich nehm das Extrakt von Lunderland (ist aber eigentlich egal, hauptsache Grünlippmuschel).

    So fahren wir ganz gut und ich bilde mir ein, daß es tatsächlich hilft.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja