Ja also dann passt das mit dem Preis aber schon gar nicht (Abzocke...). Schutzgebühr okay, aber das wars dann! Die sollen doch froh sein einen guten Platz für sie zu finden!
Beiträge von Iris + Berny
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Wenn die Hündin jagdlich ausgebildet ist, und die Besitzer sie teuer weitergeben wollen, weil sie so gut ist, würde ich auf KEINEN Fall versuchen sie nur mit Ersatzbeschäftigung auszulasten.
Der Hund hat ein Talent, die Jäger würden sich evtl. reissen um so einen Hund und bei dir läuft die Gefahr, dass sie am Rad dreht (Dummy hin und her...).
Wenn sie jagdlich geführt wird, kenne die Besitzer doch sicher andere Jäger, die an ihr interessiert sein könnten, oder?
(Das ist doch als ob man einen preisgekrönten Schlittenhund - Leithund um 2000 Euro verkauft, nur damit er dann mit Joggen ausgelastet wird...
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Morgen 11 im Chat? Ich werds mal versuchen (hab noch nie den DF-Chat verwendet)
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Ja also mein Ziel war ursprünglich eine mindestens 2 Stunden lange Schlittentour im Winter machen zu können. Besser noch 2 mal 2 Stunden (Vor + nachmittag). Und Schlittenziehen ist hart für die drei, deswegen versuche ich auf dem Roller möglichst viel zu bremsen.
Ich glaube ich könnte die Hunde jetzt schon 2 Stunden ziehen lassen, und die wären nicht müde. Die haben irgendwie kein Limit, und das verunsichert mich! Ich habe Angst sie zu überfordern, ohne dass ich es merke.
Ich will aber auch nicht aus Übervorsicht ewig nur ein paar Kilometer ziehen lassen, wenn sie doch schon längst fähig wären viel mehr zu machen.
Ich werde mal versuchen das auszubauen, was sie definitiv noch nicht schaffen/wollen: Das Bergziehen. Wenn sie von selber stehen bleiben, und ich sage wieder OK, gehen sie sofort wieder los, aber ein paar Meter weiter bleiben sie dann oft wieder stehen und drehen sich nach mir um. Ich hätte gerne, dass sie ohne zu murren einfach einen Gang runter schalten, aber dann im Schritt mich ohne stehenbleiben bis nach oben ziehen. Das werden wir üben (mit dem Kart, sobald es einsatzfähig ist).
Den Galop verlange ich nur sehr streckenweise von ihnen, weil wir ja recht lange unterwegs sind. Ich will nicht, dass sie nonstop galoppieren. Bergab ist es meistens zu gefährlich (mich hauts schon im Trab fast vom Roller), und bergauf ist es dann sowieso zu steil . Bleiben nur die breiten, übersichtlichen Feldwege.
Im Moment täte ich gerne 5 mal die Woche trainieren. Drei Tage hintereinander, einen Tag Pause, 2 Tage Training und wieder ein Tag Pause.
Ein Langstreckenteam mit Daikas Verwandten ist jetzt schon bei über 10 km pro Ausflug. Heisst das, dass es bei denen einfach flacher ist (auf flachem guten Weg machen wir die 10 km unter 30 Minuten), oder haben die das Training anders/besser aufgebaut?
Roots und Jaakko haben damals über 30 km pro TAG gemacht, 2 Stunden am Vormittag, 2 Stunden am Nachmittag. Und trotzdem sehe ich konditionsmässig KEINEN Unterschied zwischen den beiden und Daika
. *Fühle mich echt wie der totale Anfänger!*
Werde morgen mittag online sein
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Die Hunde sind echt ein Wahnsinn, die haben eine Power, also echt!
Nachdem wir Sonntag eine grosse Runde unterwegs waren, sind wir Montag noch mal die gleiche Runde gefahren (wir waren übrigens nur 40 Minuten unterwegs, nicht eine Stunde, haben uns wohl am Sonntag auf der Uhr verschaut)
Hab dann überlegt, ob ich heute nicht einen Tag Pause machen sollten. Gestern nach dem Training haben die Huskies erst mal alle nur gepennt, am Nachmittag aber schon wieder durch die Gegend getobt.
Also dachte ich mit: Probieren wir mal, wenn ich sehe, dass sie irgendwie müde sind/keine rechte Lust haben, drehen wir einfach wieder um.
Tja, beim Start der gleiche Stress wie immer, mit Müh und Not kriege ich Roots halbwegs ruhig. Jaakko ist der bravste, Daika lasst sich leider von Roots Geseier anstecken.
Wir waren einen neuen Weg erkunden, 65 Minuten unterwegs, 7.4km (laut Wanderkarte). Ganz tolle Wege durch die Felder, mit super Aussicht übers ganze Tal (da muss ich mal Photos machen), enge Wege, die sich durch den Wald ins Tal winden, und dann wieder hoch. Die Abfahrt war sehr, sehr haarig, ich bin da teilweise auf dem Roller mit blockierten Reifen (vor lauter bremsen) runtergesurft und habe gebetet, dass mir der Hinterreifen nicht seitlich wegrutscht. Die Hunde waren da aber vorbildlich: als sie gemerkt haben, dass bei mir was nicht stimmt, sind sie sofort langsamer gelaufen, und auf Stop! sofort stehengeblieben.
Am Anfang der Bergaufstrecken haben wir grosse Trinkpause gemacht, jeder bekam seinen Wassernapf und wir haben so geschätzte 5 Minuten verschauft. Insgesammt sind wir sicher alle 10 Minuten stehengeblieben, damit ich den Weg auf der Karte checke. War eine gute Übung für die Hunde. Am Anfang haben sie noch geseiert, als es nach 10 Sekunden nicht sofort weiter ging
, später dann waren sie glaub ich aber auch ganz froh über die kleine Verschnaufpause (auch wenn Roots trotzdem nach 30 Sekunden schon wieder leise zu winseln anfangt und weiter will).
Bergauf bin ich streckenweise vom Roller abgestiegen. Also das waren Wege :irre: , sah irgendwie mehr nach Reh-Trampelpfad als nach Wanderweg aus. Wir müssen mehr Krafttraining machen, denn sobald es zu langsam wird, bleiben die Hunde gerne stehen und drehen sich um nach dem Motte "he da geht nix weiter, schieb oder steig ab!".
Das ganze war einfach genial, wir haben den Sonnenaufgang gesehen, und wie der ganze Nebel am Boden langsam sich aufwärmt und verschwindet. Echt genial!
Die Hunde haben mich auf "nach Hause!" die letzten 100 Meter des Hügels im flotten Trab hochgezogen und sind dann im Galopp die letzten 300 Meter zum Auto gedüst.
Jetzt liegen sie aber alle rum und pennen, ich glaube jetzt sind sie wohl doch müde ?? Ich kapier nicht, wie man bei denen merken soll, wann es zu viel ist. Ich glaube morgen lege ich einen Tag Pause ein, und beobachte. Wenn sie da weniger pennen, dann waren sie heute wohl wirklich fertig??
Ich trau mich nämlich wetten, wenn ich sie morgen wieder einspannen würde, würden sie genau wie heute die ganze Strecke durch Vollgas ziehen, egal ob das 2 oder 10 km sind.
Roots ist auf totaler Höchstform, er ist der, der alle mitzieht, auch wenn die anderen beiden schon nicht mehr recht wollen (wenn es stark bergauf geht). Jaakko muss sich zugtechnisch wohl erst bei uns einleben. Wenn er zieht, zieht er für zwei, aber oft habe ich das Gefühl er gibt nicht alles, "bummelt" ein bisschen. Wenn wir langsam fahren (bergauf) versucht er hin und wieder immer noch schnell mal sein Bein zu heben. Daika galoppiert für ihr Leben gerne, und muss das langsame bergaufziehen auch erst noch so richtig lernen. Auch sie denkt hin und wieder, dass wenn es so langsam geht, man ja auch mal schnell herumschnüffeln kann (und das Ziehen dem Roots überlassen
).
Im Moment trainiere ich echt mit Daumen mal PI, schade, dass ich irgendwie nirgendst eine konkretere Anleitungen finden kann. A la wie viele Kilometer / was für Dauer, wie oft in der Woche und wie schnell ich steigern kann. Sogar unsere Züchterin war da nur ganz wage (ja das hängt von dem Terrain ab, von den Hunden, vom Material,... keine konkreten Zahlen).
Aber Mitte/Ende Oktober werden wir sowieso Yurai besuchen (und bei ihm im Pinzgauer mitfahren, DAS wird ein Erlebnis
!!), da werd ich ihn fragen.
Bis dahin werde ich möglichst abwechslungsreich fahren (leichte Galoppstrecken, harte Bergaufstücke, und auch mal nur lockeres Traben) und einen Tag Pause machen, wenn ich das Gefühl habe sie sind müde (???? in der Hoffnung, dass ich auch erkenne, wenn sie müde sind!).
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Echt toller Bericht! Schade, dass es so wenig Photos gibt...
. Fürs nächste mal unbedingt den Photoapparat mitnehmen!!
Ich weiss, so eine Gruppe richtig gut erzogener Hunde, das ist schon echt, echt beeindruckend. Vielleicht schaffe ich es ja eines Tages auch dahin
, wir haben auf jeden Fall noch einen weiten Weg!
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Ich würde einen Gymnastikball nehmen. Auf dem kann ja auf allen 4en sogar ich balancieren, das kriegt ein motivierter mittelgrosser Hund locker hin
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Was mir noch einfallt:
Auf den beiden linken Beinen balancieren, den beiden rechten, und dann auch die beiden diagonalen. Den Trick hab ich mal auf Video gesehen und er hat mich echt beeindruckt!
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So, wir waren gestern auf Schnäppchenjagd!
Unsere Beute:
- Ein Trainingswagen (rostig und sicher um die 60-80kg schwer)
- Das Skelett eines leichten Trainingswagens (es fehlen Lenker und Hinterräder)
- Ein Anhänger, um den Trainingswagen zu transportieren (auch sehr rostig, aber fahrtüchtig)
- Zugleine für 6 Hunde
- Plastikseil und Karabiner um noch mal Zugleinen selber zu machenDas Ganze um 180 Euro
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Externer Inhalt img24.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt img18.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Also dem Trainingswagen machen wir erst mal eine Generalüberholung, bevor wir uns mit dem Teil lostraun (Hinterbremsen funktionnieren nicht, Bremsseil muss wohl ausgetauscht werden). Sämtliche Schrauben müssen ausgewechselt werden da total durchgerostet (brechen einfach).
Also das Teil werden wir wohl nur für Krafttraining und auf flachem Weg verwenden können. Bergauf muss ich dann sicher absteigen, sonst geht da nix.
Beim Anhänger muss man nur eine Holzplatte austauschen und er ist einsatzfähig (sogar die Lichter funktionnieren).
Heute waren wir wieder Training. Dieses mal mein Mann am Roller. Es war sein erstes Mal mit den drei Hunden!
Einspannen war ein echter Kabelsalat, er wollte mal eine andere Methode ausprobieren (ich hänge die Hunde vor dem Einspannen mit ihren Leinen an die Anhängerkupplung, er wollte versuchen sie direkt an die Necklines zu hängen). Nach zwei mal bösen Schimpfen war Roots richtig brav, hat nur ein bisschen Gewinselt, sich aber sonst hingesetzt und NICHT gekläfft.
Tja, und dann ab die Post! Die ersten 2 Kilometer waren sie trotz voll angezogener Hinterbremse (er hatte Angst die Vorderbremse zu verwenden, ein grosser Fehler
, denn nur mit der Hinterbremse kriegt man die Hunde nicht in den Trab gebremst) im Galopp. Ich keuchend am Mountainbike hinterher.
Insgesammt waren wir ungeplanterweise (ich kannte den Weg nur von der Wanderkarte) eine Stunde unterwegs. Davon die Hälfte im Galopp. Danach waren die Hunde schon fertig, meiner Meinung nach hat mein Mann sie für die Temperatur (14 Grad) und die Dauer zu sehr gepusht (ich hätte sie viel öfter auf den Trab gebremst). Sie waren unmittelbar danach schon recht fertig, schon eine Stunde später aber wieder fit (Daika mit Ebi herumgetobt, Jaakko am Mäuse buddeln), sooo arg war es für sie also anscheinend doch nicht. Gott sei Dank hab ich eine knappe Stunde vor der Abfahrt einen halben Liter gewässert, ohne dem wären sie wohl nicht so gut durchgekommen.
Eine andere Überraschung: Die Jagdsaison ist eröffnet!!!! Bis jetzt habe ich nicht einen Jäger getroffen, aber heute (eh klar, Sonntag) hatten wir wohl alle 500 Meter einen Jäger samt Jagdhund! Mir war etwas mulmig, die haben uns aber versichert, dass keine Gefahr besteht, solange wir auf den Wegen bleiben. Roots ist prima an den Hunden vorbeigegangen, Gott sei Dank haben alle drei ein tolles Sozialverhalten! Denn die Wege waren echt schmal, sie haben doch mal hingeschnuppert, aber nie geschnappt oder geknurrt. Die Jagdhunde waren übrigens durchweg nicht abrufbar, teilweise sogar ohne Herrchen unterwegs
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Die Huskies habens echt drauf, ich bin echt gespannt, was die dann erst nach ein paar Monaten Training draufhaben!!!
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Super Video!!!
Ist toll zu sehen, wieviel Freude Caron an der Sache hat! Welche Temperaturen habt ihr denn im Moment? Was ist denn euer "Saisonziel", in km, Fahrtzeit und sonstigem?
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Okay, ich verstehe das Problem besser.
Roots (also besagter jetzt 9jährige Husky) ähnelt da schon auch ein bisschen, aber halt alles viel schwächer. Auch er ist sehr zurückhaltend und fordert absolut nie. Er ist IMMER freundlich zu allem und jedem, Mensch und Hund. Auch er ist im Rudel immer ganz unten gewesen.
In der Wohnung hat er schon sehr lange gebraucht, bis er so RICHTIG aufgetaut ist. Und noch jetzt liegt er fast ausschliesslich auf seinem Polster herum, und das wars. Es war das totale Highlight, als er sich vor 3 Monaten nach fast einem Jahr zum ersten mal in den Hundekorb (Weidenkorb mit dicken Hundepolster drin, das bequemste Teil, das wir haben) gelegt hat. Wenn man ihn ein mal so richtig schimpft (*du darfst nicht in die Futternäpfe der anderen pinkeln*) meidet er einen dann einen guten Tag lang, auch wenn man dann sofort dagegen arbeitet.
Nur: Draussen mit den anderen Hunden ist Roots einfach nur glücklich. Stadttrubel macht ihm absolut nichts, und wenn er ziehen darf, dreht er komplett durch vor lauter Begeisterung. Er hat also schon seine richtig grossen Freuden im Leben. In der Wohnung versuchen wir weiterhin ihn zu animieren (wir animieren ihn zu Dingen, die wir den anderen verbieten
, aufs Sofa kommen, was vom Tisch kriegen, einfach mal was TUN).
1,5 Jahre, das ist ja auch nicht soooo viel. Wenn ihr ihm viel Ruhe lasst, ihm immer wieder vorsichtig und mit seinem Tempo neue Dinge zeigt und ihn einfach selber kommen lasst (= irgendwann wird er doch auch selber neugierig werden, und sich die *gefährlichen* Dinge anschauen, oder?), dann wird das schon.
Er vertraut ja euch immerhin schon, das ist ja schon mal klasse.
Ich weiss nicht, ob nicht ihr mit der Situation mehr Probleme habt, als Pinsel. Vielleicht ist er ja einfach einer, der am Liebsten nur den ganzen Tag in Wohnung und Garten herumhängen würde, und der das einfach nicht so braucht andauernd neues zu entdecken. Das entspricht ja auch dem, wie er sein Leben bis jetzt verbracht hat, und unglücklich war er da ja anscheinend auch nicht.
Ich weiss natürlich nicht, wie euer Hundealltag aussieht. Wenn man in der Stadt lebt, ohne Garten, hat man natürlich nicht die Wahl, da muss der Hund raus, ob er will oder nicht.