Beiträge von Fantasmita

    Wir haben nach 2 Monaten die Gabe aufgegeben, da es keine Wirkung zeigte.

    Danach fingen wir mit Bachblüten an und diese haben uns viel gebracht.

    Du mußt es einfach ausprobieren.... ist wie bei Bachblüten ... bei dem einen Hund wirken sie, beim nächsten tut sich nix. Mein anderer Hund hat vor Jahren auch mal Bachblüten bekommen, bei ihm hatte sich nix getan, bei meinem Jüngeren bewirken sie tolles (ruhiger, ausgeglichener, weniger streßanfällig, weniger Trennungsleid).

    Anti-Schwapp-Näpfe helfen in unserem Fall nix. Big trinkt manierlich aber Max verteilt das Wasser im Haus. Die Abhilfe war ein 10-Liter-Eimer. Während er den Kopf da rauszieht läuft das Wasser zwischen den Leftzen schonmal ab und es kommt nicht mehr zu kilometerlangen Wasserspuren.

    Bei ner dicken Party würde ich den Welpen nicht mitnehmen aber bei so einer familiären Geschichte mit so wenig Leuten würde ich ihn selbstverständlich mitnehmen. Ich finde es sogar wichtig, dass ein Hund sowas frühzeitig kennenlernt (unter kontrollierten Bedingungen, Job des HH). Ich würde dafür sorgen, dass er nicht überall rumkaspert und das ihn nicht jeder bespaßt und bespielt. Das er wirklich genug Zeit hat, wo er in Ruhe gelassen wird. Dann ist es sogar eine lehrreiche Übung.

    Wenn ihr so ein "mich gibt es nur im Doppelpack"-Gespräch geführt habt, dann kennt ihr euch wohl noch nicht so lange. D.h. was soll er sagen ... er findet Frz. Bulldoggen nicht so toll ... gut dann ist das so.

    Lernt euch einfach länger kennen, unternehmt zusammen was, dann lernt er auch den Hund richtig kennen und so manch einer hat sich dann schon verknallt .. in Frauchen und Hund.

    Lass es einfach langsam angehen und lernt euch richtig kennen. Wenn es dann wirklich nicht paßt, dann kannst du ihn immer noch über den Jordan schicken.

    Bei mir gibt es auch einige Hunderassen, wo ich sage, dass sie nicht meins sind ... trotzdem habe ich einige kennengelernt in die ich mich glattweg verknallt habe.

    Ich würde nicht gleich, nur weil der Mann nicht vor Begeisterung aus dem Häuschen ist und ein paar blöde Sprüche reißt gleich sagen, dass er nicht paßt. Einfach schauen, wie sich das ganze entwickelt.

    Gegen das bellen direkt kann man meistens gar nix direktes machen, außer zu massiven Strafmaßnahmen, wie die hier vorgeschlagene Rütteldose. Verwendung selbiger kann aber wieder zu anderen Problemen führen, Ängste auslösen, Aggressionen und dann hast du mehr Probleme wie vorher. Würde ich also dringend von abraten. Dein Hund lernt absolut nix daraus und lernt vor allem nicht, dass du der sichere Pol für ihn bist.

    Versuch herauszufinden warum er bellt... ist er unsicher, überfordert, gestreßt? Je nachdem passe das Training an. Das kann bei Unsicherheit schönfüttern sein, dass können Alternativhandlungen sein (dich anschauen - muss natürlich trainiert werden), einen Ball fangen, einen Dummy suchen, kurz zusammen rennen.
    Bellen hat viele Gründe und die Lösung liegt nicht in der Bekämpfung des Symptoms (bellen) sondern nur in der Beseitigung oder dem Händeln der Ursachen.

    Wir haben alles durch:

    PVC --> Muss schon richtig dicker und hochwertiger sein. Auf jeden Fall hat man auch da Kratzer gesehen.

    Holzboden --> 4 fach versiegelt ... nach 4 Wochen war der hinüber.

    Laminat --> Sind wir wieder bei angekommen. Man sieht nix, es verkratzt nicht und ist pflegeleicht. Es gibt natürlich Qualitätsunterschiede aber wir haben in keinem Raum Laminat was mehr als 10 EUR /m² gekostet hat und überall ist es super. Es gibt mittlerweile auch strukturiertes Laminat, da sieht man noch weniger drauf.

    Kacheln --> Wäre mein Favorit, ist uns aber zu teuer fürs ganze Haus.

    Zitat

    unsere Schäferhündin mussten wir 2 Tage immer im ca. 15 min alleine lassen danach wusste sie wir kommen wieder und bleibt bis zu 5 Stunden allein (kommt fast nie vor), unser kleiner hingegen braucht strenge ihn muss ich auf seinen Platzlegen und manchmal auch noch 5 mal wieder in die wohnung um ihn dahinzulegen und dann immer in kurtzen Abstand...(ist Tierheimhund man merkt es..)

    Die Logik erschließt sich mir nicht, wenn du 5 Stunden weg bist, dann steht deine Schäferhundin doch eh irgendwann von ihrem Platz auf, was soll es also bringen 5 x wieder zurück zu kommen und sie neu abzulegen?

    Zum Thema.

    Es ist etwas unglücklich, dass du jetzt erst anfängst mit dem Alleinseintraining. Am Besten beginnt man damit, wenn der Hund ganz neu bei einem ist. Das fängt dann ganz banal an, dass man zum Briefkasten geht, kurz die Treppe runter, kurz vor die Tür, dass er sich in kleinen Schritten daran gewöhnen kann und lernt, dass es ganz normal ist.

    Ansonsten geh mal über die Suche, da gibt es viele Threads zu dem Thema und eine Unmenge von Tipps.

    Nur weil man es nett formuliert und es selber nicht als "Strafe" betrachtet sind wegziehen, an"brüllen", korrigieren trotzdem Strafen. Unabhängig von den Lerntheorien, wo dieses handeln auch als Strafe zählt ist alles für den Hund was er möchte und nicht erreichen kann, egal wie nett wir es verbieten eine Art Strafe.

    Strafe muss nicht mit Züchtigung einhergehen. Hausarrest bei Kindern ist auch eine Strafe ... klare Regeln und Strukturen können als selbiges empfunden werden.

    Der gute Kumpel und Partner Hund wird nur selbiger sein und bleiben,wenn man innerhalb eines gewissen Rahmens Regeln einhält und Strukturen schafft.

    Strafe ist nicht gleich Gewalt ... und wenn man soviel Wert auf die Begrifflichkeit "positive Bestärkung" legt, dann sollten einem die anderen Begriffe der Lerntheorien, wie positive Strafe und negative Bestärkung genauso bekannt sein und man sollte sie dann auch seinem Verhalten, wie an"brüllen" und wegziehen zuordnen.

    Diese einseitige Verurteilung finde ich immer etwas gewöhnungsbedürftig. Lerntheorien sind keine persönliche Auslegungssache sondern feststehende Begrifflichkeiten.

    Lob und Strafe gehört zum Leben dazu ... bei Mensch, wie Hund. Ist halt die Frage was versteht man unter Strafe und hier speziell, was empfindet der Hund als Strafe.

    Was ich nicht mag ist immer der bittere Beigeschmack, wenn man hier im Forum von "Strafe" spricht. Strafe kann aber schon sein, wenn ich ins Obergeschoss gehe und meinen Hunden via Fingerzeig signalisiere, dass ein Folgen nicht erwünscht ist.

    Der Mensch macht eh viel zu viel Gewese darum. Man sollte einfach mal Hunde untereinander beobachten, dann lernt man viel ... und ich rede hier vom Grundverständnis und nicht, dass man sich die Interaktion abschauen soll :D.