Beiträge von Fantasmita

    Also unserer ist jetzt ein Jahr alt. Zuverlässig stubenrein war er mit 6 Monaten, d.h. er hat ab da nie mehr in die Wohnung gemacht. Er meldet sich normalerweise auch nicht, weil wir regelmäßig 3 x am Tag mit ihm rausgehen, da er das weiß muss er sich auch nicht melden. Nur wenn wir aus irgendwelchen Gründen nicht in die Pötte kommen, dann meldet er sich in dem er fiept und unruhig hin und herläuft.

    Als er ein Welpi war sind wir alle 3 Stunden mit ihm raus, was zwischenzeitlich in die Wohnung ging wurde kommentarlos weggewischt. Wir sind auch nicht rausgestürmt, wenn wir es miterlebt haben, dass er in der Wohnung gemacht hat. Er wurde draußen immer überschwenglich gelobt, wenn er was gemacht hat und in der Wohnung wurden die Unfälle ignoriert. So wurde er bis zur 12ten Woche halbwegs sicher stubenrein. Ab da kratzte er an der Balkontür, wenn er raus mußte. In seltenen Fällen ging dann noch was in die Wohnung, deswegen sage ich halt ... richtig stubenrein war er mit 6 Monaten.

    Irgendwann sind wir vom 3stündigen Rhytmus auf den 4stündigen gegangen, dann sind wir 5 x am Tag raus, dann 4 x und nun sind wir bei 3 x.

    Schau dich mal auf der Seite von Bestesfutter um. Wir haben dort Youngster gefüttert (wir haben einen Dobermann-Schäferhundmix) und unser Hund hat sich hervorragend entwickelt. Wir haben zwar mit 9 Monaten auf Barf umgestellt (er ist jetzt ein Jahr alt geworden) aber Youngster war definitiv ein gutes Futter. Unserer ist jetzt 65 cm groß bei 27 Kilo.

    Als normal würde ich es auf gar keinen Fall bezeichnen, wenn ein so junger Hund humpelt und nicht gescheit laufen kann.

    Ich drück die Daumen, dass ihr rausfindet, was das Problem ist. Vielleicht einen Spezialisten aufsuchen.

    Ich denke auch nicht, dass es nötig ist darauf zu achten, dass ein Hund Abends weniger trinkt oder wann er genau ißt.

    Unserer hat 24/7 Wasser zur Verfügung und trinkt wann er lustig ist ... mal frißt er um 20 Uhr, mal um 21 Uhr oder um 22 Uhr .... die Gassizeiten sind trotzdem die gleichen.

    Also unser Hund liebt sein Spielzeug und kann gut zwischen Mensch und Spielzeug unterscheiden. Bei allem was quietscht habe ich die Tröte kaputt gemacht oder ausgebaut und dann hört man nur noch ein pfffff *gg*. Es gibt 2 Hühner die haben ihre Quietschis noch, die sind bei Seite gepackt und werden eingesetzt als etwas besonderes, da geht er dann immer besonders drauf ab.

    Erziehungstechnisch hat das jedoch nie einen Unterschied gemacht, ob er damit spielt oder nicht. Soll jeder halten, wie er will...

    ... achso unserer ist 1 Jahr und hatte seit Welpenalter immer mindestens einen Lieblingsquietschi :)

    Zu liebevoll ist Blödsinn ... wir sind auch super liebevoll mit unserem Hund und das ist auch gut so.

    Wichtig ist, ob du wirklich so konsequent bist, wie du denkst, denn manch einer hat sich da schon in seinem eigenen Verhalten getäuscht. Wenn du aber von dir sagen kannst, dass du tatsächlich konsequent bist, dann würde ich mir keinen Kopf machen. Unserer ist mit 7 Monaten in die Pubertät gekommen und war wirklich krass unterwegs. Mittlerweile (wird nächste Woche ein Jahr) läut es wieder super. Bis zum 10ten Monat war es teilweise wirklich schwierig, weil ständig neue Sachen dazukamen (plötzlich wollte er die Leute wild käffend anspringen, er stellte sich in die Leine, fing an Fahrradfahrer, Rollschuhfahrer und all sowas zu jagen). Wir haben konsequent weiter gemacht und irgendwann war es "vorbei". D.h. wirklich vorbei ist es bisher noch nicht. Man merkt, dass es Tages- und hormonabhängig ist *Gg* mal läuft alles super und dann wieder so lala ... aber so die ganze harte Zeit ist vorbei. Sol so bis 2 Jahren in diversen Schüben gehen die gute Pubertät.

    Als ich noch Ratten hatte, da habe ich mich vorher informiert, welcher TA ein Kenner und Liebhaber dieser Tiere ist, weil sich mit Ratten tatsächlich nur wenige Ärzte auskennen und sie dementsprechend behandeln. Fündig geworden bin ich bei einem ganz tollen Arzt ... er bemüht sich um die Tiere mit einer Liebe und Leidenschaft die seinesgleichen sucht.

    Als wir einen Hund bekamen sind wir mit ihm auch dorthin und auch ihn hat er superliebevoll und fachkompetent behandelt. Mir ist es absolut Banane ob er sich mit den verschiedenen Rassen auskennt und ich kriege auch keinen Herzanfall, wenn er meinem Hund einen Nylonmaulkorb überstülpt. Sicher ist sicher, denn ich kann meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass mein Hund aus dem Streß heraus nicht schnappen würde (mal ganz ab davon, dass er das nicht bei allem macht, sondern nur wenn es angebracht scheint).

    Ganz ab davon finde ich es anmaßend über einen Arzt zu urteilen, den man nur mal zum impfen gesehen hat. Das ist so, als wenn man dich sieht, wenn du einen Fehler in der Hundehaltung machst und dir gleich sämtliche Hundehalterfähigkeit abspricht ;). Ein Arzt wächst mit dem Tier und je länger er ein Tier kennt umso besser lernt er es einzuschätzen.