Beiträge von Fantasmita

    Die Beste Sozialisierung ist, dem Hund soviele unterschiedliche Hundekontakte, wie möglich zu ermöglichen. Dadurch lernt er jede Rasse zu händeln.

    Bei Max ist es jetzt so, dass er mit jeder Rasse spielen kann. Bei kleinen Rassen legt er sich sogar teilweise flach auf den Boden, damit sie besser mit ihm spielen können, bei großen spielt er Rambo und rempelt und kämpft. Er paßt sich also absolut seinem Spielpartner an. Am liebsten spielt er mit Hunden die ordentlich rennen können, egal welche Größe.

    Ganz ab davon, dass eine Stunde zuviel ist, wirst du dich noch wundern, wieviel noch in die Wohnung gehen wird ;). Mit 13 Wochen kann man keine Stubenreinheit erwarten. Einfach regelmäßig rausgehen, dann hat sich das alles irgendwann von alleine erledigt.

    Zum Bett.... unser Hund hat ne Schulterhöhe von 65 cm (Dobermann-Schäferhund-Mix) und schläft in unserem Bett. Bei 2 x 2 Meter kein Problem. Muss man halt wissen ob man den Hund im Bett haben möchte oder nicht, wir haben ihn gern im Bett, andere nicht. Wenn du ihn also nicht im Bett haben möchtest, dann solltest du ihm das auch von Anfang an verbieten.

    Kommt drauf an. Ich respektiere, wenn jemand Angst vor Hunden hat. Ich würde meinen Hund deswegen jedoch nicht wegsperren, sondern lediglich dafür sorgen, dass er die Person nicht belästigt.

    Ich verteufele auch keine Menschen die nun keine leidenschaftlichen Hundehalter sind. Ich war Rattenhalterin und da ist mir grundsätzlich Unverständnis und teilweise Ekel entgegen gekommen. Indem ich damit ganz natürlich umgehe, haben sich auch viele Menschen dem Thema Ratten angenähert und es gab nicht wenige die sie hinterher süß fanden. Genauso kann man sich Hunden annähern, die man vielleicht auch aus Unkenntnis, nicht mag.

    Also ist vielleicht nicht ganz so populär aber wir haben das Ziehproblem sehr schnell in den Griff bekommen. Wir haben auch alle tollen Tipps beherzigt die so kursieren aber auch über lange Zeit hat sich da nix getan. Ein Bekannter sah also wir ich mich fast auf die Nase gelegt habe, weil Herr Hund meinte er müsse mich durchs Unterholz zerren und da fragte er "warum läßt du dir das gefallen" und ich meinte "wir arbeiten noch an der Zerrproblematik" (unter anderem auf Basis des Artikel Leinenführigkeit hier im Forum) .... dann meinte er "gib ihn mir mal 10 Minuten".

    Dann ging unser Hund 10 Minuten mit meinem Bekannten (er hat 4 Setter und ist seit 30 Jahren Hundehalter, hat 1a erzogene Hunde die super auf ihn bezogen sind, weshalb ich ihn da auch vertraue). Immer wenn unser Hund also zerrte, dann zog er ihn mit einem strengen Ton zu sich und gab dazu einen Befehl .. sprich er sollte bei Fuß gehen. ... er war dabei wahrlich nicht sanft aber auch nicht brutal oder sowas. Er erklärte das ganz einfach ... "du hast keinen kleinen Hund und kannst dir nicht so auf der Nase rumtanzen lassen, denn irgendwann brichst du dir da nen Bein, ergo, wenn dein Hund was macht, was dir nicht gefällt, mache etwas was ihm nicht gefällt". Nach 10 Minuten lief der Hund 1 a neben meinem Bekannten her ohne jegliches ziehen.

    Es wäre gelogen zu behaupten, dass es bei uns dann unmittelbar so weiter ging aber auch wir haben lediglich 2 Tage gebraucht bis Herr Hund begriffen hatte, dass er das Spiel auch mit uns nicht mehr treiben kann. Einmal wo er sich wieder in die Leine warf bin ich mit kurzer Leine zügig in verschiedene Richtungen gegangen und hab ihn einfach hinter mir hergezogen, so das er hinter mir hergezehrt wurde und nicht ich hinter ihm ... das hat dann doch sehr schnell gefruchtet. Heute läuft er super an der Leine und ein "langsam" reicht und er mäßigt sich, wenn er sich mal vergißt ;). Im Resumé hatte unser Hund vorher über Monate Streß, weil wir mit ihm übten besser an der Leine zu laufen, er das aber nicht abstellte ... so hatte er vielleicht 2 Tage Streß und seitdem gehen wir entspannt durch Leben. Ist natürlich klar, dass Herr Hund ein Geschirr trägt und kein Halsband ... dies nur zur Anmerkung.

    Ich weiß, dass dies hier nicht populär ist als Erziehungsvariante. Es hat funktioniert und im Endeffekt hat es vom Zeitfaktor weniger Streß für Mensch und Hund bedeutet. Bei uns hat das übrigens im Alter von 8/9 Monaten angefangen mit dem zerren, jetzt ist er ein Jahr.

    Viel zu viel des Guten, mal ganz ab davon, dass ich nicht glaube, dass er die Begriffe wirklich mit dem Sinn verknüpft.

    Ich würde lieber weniger Begriffe verwenden und diese verfestigen, denn besser als zig Begriffe bei denen keiner richtig sitzt, sind wenige wichtige die aber auch einwandfrei funktionieren.

    Wozu soll ein Welpe "bei Fuß" können?

    Da ich die Diskussion ja ausgelöst habe, möchte ich auch abschließend noch was dazu sagen.

    Zum einen bin ich alles andere als ein fanatischer Rohfütterer und Hummel hat es schon deutlich erkannt. Viele Menschen denken sie müßten für ihre Hunde kochen und wissen überhaupt nicht, dass es roh geht.
    Es geht einfach um den Erhalt der ganzen Nährstoffe die durchs kochen weitestgehendst zerstört werden.

    Zudem habe ich nicht gelesen, dass hier eine generelle unverträglichkeit gegen Rohfütterung besteht.

    AnjaNRW nur weil du gegen die Rohfütterung eingestellt bist heißt das nicht, dass Mili Vanilli es auch ist und du kannst nicht nur antworten erwarten die dir schmecken.

    Ich denke also, wenn man gewisse Einwürde/Antworten nicht hören möchte, dann darf man nicht in einem Forum schreiben, denn dort erhält man nun mal Gedankenanstöße aus allen Richtungen, wie Hummel schon schrieb, es gibt viele die nicht wissen das das geht ... ich gehörte dazu ;). Also immer schön entspannt bleiben und nicht etwas hochpuschen, was nicht halb so dramatisch gemeint war, wie es interpretiert wurde ;).

    Also wir hatten hier das "Pupsproblem" hier auch. Wobei ich das nicht so als lustig empfinde, denn ständige pupsen deutet ja eher auf Unverträglichkeiten hin. Als wir zu Bestesfutter wechselten ist das ganze schon besser geworden und seit wir barfen ist das pupsen fast komplett weg (vielleicht noch einmal in 2 Wochen), dass finde ich eher "normal". Ach ... und der Pups stinkt dann auch nicht *gg* und wenn ich mal pupsen muss, dann stinkt er auch nicht :) ist also nicht zwingend normal, wenn Püpse stinken *gg*.

    Von daher würde ich die Ernährung der pupsenden Hunde überprüfen und ggf. was dran ändern.

    Wenn ein Hund zuviele Haufen macht ist das ein Zeichen dafür, dass das Futter nicht gut verwertet wird, deswegen sollte man ein Futter wählen, was eine gute Verträglich- und Verwertbarkeit hat.

    Wir haben auch die Schleppleine dran gehabt, hatten dann aber festgestellt, dass etwas anderes viel effektiver und schneller geholfen hatte.

    Unserer hat ab dem 7ten Monat auf Durchzug gestellt. Wir hatten dann einen Monat lang die Schleppe dran ... kann also nicht beurteilen, ob es toll war oder nicht, weil der Zeitraum zu kurz war. Ein Bekannter mit dem wir uns immer im Park treffen hat uns dann einen Tipp gegeben der absolut gefruchtet hat. Er meinte unser Hund fühlt sich uns zu sicher, sprich er muss sich nicht an uns orientieren, weil wir ja eh immer da sind. Mit seiner Hilfe (sprich er hatte ein Auge auf unseren Hund, damit er nicht verloren geht) haben wir es dann wie folgt gemacht, wenn Herr Hund beschäftigt war (mit anderen Hunden oder mit weglaufen), dann haben wir uns versteckt. Hat anfänglich lange gedauert bis er überhaupt geschnallt hat, dass wir weg waren, dann hat er uns gesucht und nicht gefunden (wir haben ihn beim suchen beobachtet), dann hat er irgendwann zunehmend Panik gekriegt und da habe ich ihn dann einmal gerufen (zur Richtungsweisung) und da kam er dann an, wie ein geölter Blitz. In der Folge haben wir das bestimmt noch 30 x gemacht (an dem Tag) und nach ein paar Mal war es nicht mehr möglcih für uns, dass wir uns verstecken, weil er uns immer im Blickfeld hatte. Das haben wir dann auf den Folgegassigängen weiter geübt und es lief und läuft hervorragend.

    Wollen wir z.B. das unser Hund aus einer Situation rauskommt, dann funktioniert das heute auch super ... wir rennen einfach in die andere Richtung und schon hängt er wieder an unseren Fersen.

    Ich denke von daher jeder muss die für ihn und sein Tier optimale Lösung finden und die Schleppleine ist kein Allheilmittel. Eventuell die Situation individuell überprüfen, ob man auch mit anderen Mitteln zum Ziel kommt. Natürlich ist unser Hund keine Maschine und hört auch nicht zu 100% aber er ist jetzt 1 Jahr alt und die grauen Haare gehören zumindest der Vergangenheit an.