Beiträge von Fantasmita

    :gut: ha ha ... ich kann nicht anders, wenn ich Dobi lese :).

    Ach und ansonsten kann ich ola nur zustimmen ... ganz wichtig ist auch das trainieren von Ruhephasen ... nicht das hochschrauben. Bei unserem gibt es auch eine ganz klare Grenze ... 1,5 - 2 Stunden sind super ... ab 2 Stunden überdreht er.

    Was ich beim Dobi toll finde .... er ist wirklich gut zu lesen, wie hier auch schon erwähnt wurde. Ich weiß immer welches Elend folgt, weil die Körpersprache so eindeutig ist :D :lol: :headbash:

    Wir sind fröhliche Besitzer eines Dobermann/Setter-Mixes :D ...selbstredend, dass unserer einen Jagdtrieb hat, wo man nur von träumen kann, würde man ihn lassen, dann würde er uns jeden Abends das Essen besorgen *lach*.

    Ein Bekannter von uns und Besitzer von 4 Irish Settern sagte mal "ich verstehe nicht, warum die Leute sich Hunde mit Jagdtrieb holen, um ihn dann krampfhaft abzutrainieren" ... irgendwie wahre Worte.

    Wir akzeptieren Max seine Jagdleidenschaft und sind uns bewußt, dass wir sie wohl kontrollieren werden können aber nie ausmerzen. D.h. wir arbeiten viel mit ihm in Richtung Impulskontrolle, wir machen Dummyspiele, Nasenarbeit und arbeiten viel an unserer Bindung, so das er einfach gerne in unserem Umkreis ist. So toll wie ein Hase werden wir tendenziell aber nie sein :D und das ist auch ok.

    Wir gehen im Freilauf in ein eingezäuntes Gebiet oder in Gegenden, wo wir wissen, dass dort wenig Jagdpotential ist. Wenn wir wo sind, wo es sich nicht vermeiden läßt, dass er lecker Dinge erschnuppert, dann kommt er an die Gigant mit 8 Metern. Schleppleinen sind nicht mehr unser Ding, seit ich mir (aus eigener Blödheit) den Finger damit gebrochen habe.

    Wichtig ist für den Anfang, dass du erst Fahrradtouren machst, wenn du deinem Hund ordentliches Laufen am Rad beigebracht hast, d.h. du mußt trainieren, dass er bei dir läuft, trotz aller Verlockungen.

    Dann würde ich intensiv am Grundgehorsam und an der Bindung arbeiten. D.h. das er ständig die Leinen durchknallt geht gar nicht. Laufe mit ihm an der Leine und ändere ständig die Richtung ... irgendwann wird er lernen sich an dir zu orientieren.

    Ich hoffe, du entsagst sämtlicher Gewalt, denn einen Dobi kann man so nicht erziehen, da man da mehr kaputt macht, als wie man erreicht.

    Vielleicht interessieren dich ein paar Buchempfehlungen:

    * Das andere Ende der Leine <-- Sehr gut damit du deinen Hund verstehen lernst.
    * Mit 10 Metern zum Erfolg <-- Schleppleinenarbeit, sehr gut aufgebaut und weitaus komplexer als Kurzanleitungen die man im Internet findet.

    Viel Spaß bei der Arbeit mit deinem Hund :). Dobis sind toll :gut:

    Ich bestelle auch immer bei der Futterfundgrube. Normalerweise riecht das Fleisch überhaupt nicht. Pansen riecht stärker, stinkt aber nicht.

    Einmal hatte ich es, dass das Rind stark gerochen hat. Ich habe es dann weggeschmissen und mich bei der Futterfundgrube beschwert, worauf ich eine Gutschrift bekam. Jetzt habe ich wieder Rind bekommen und es riecht überhaupt nicht.

    Fleisch riecht definitiv nicht so wie hier beschrieben, wenn es so ist, dann würde ich es nicht füttern, weil es schlecht ist. Vielleicht wurde die Kühlkette unterbrochen oder ein anderes Problem liegt vor. Wenn ich so einen Vorfall 2 x hätte, dann würde ich wo anders bestellen.

    Ich bestelle allerdings nur Fleisch in Stücken und kein gewolftes (deswegen ja auch in der Futterfundgrube, weil die wenigstens richtiges Fleisch anbieten) ... zum einen weil ein Hund seine tollen Zähne ja nicht umsonst hat, denn wer will seine Nahrung schon durch den Strohhalm ziehen .... sondern auch, weil gewolftes schneller verdirbt als stückiges Fleisch.

    Lammpansen riecht übrigens direkt angenehm ;).

    Ich habe einen Dobermann Mix ... mit Sicherheit alles andere als ein Gesellschaftshund ;).

    Aber das geht an der Diskussion vorbei ... Leoline hat es ganz gut beschrieben. Ein Hund klebt auch, wenn man zuhause ist nicht ständig an einem und folgt einem nicht ständig. Wenn dem so ist, sollte man das ändern, egal welches Alter der Hund hat und wann man ihn bekommen hat.

    Es gibt mit Sicherheit Ausnahmen... wie überall und in Bezug auf alles ... aber es gibt hier viele Leute die Arbeitshunde haben und trotzdem arbeiten können.

    Im Endeffekt ist es auch egal ... wenn für es für dich so ok ist doggiefan dann ist das in Ordnung und es sei zu hoffen, dass deine Lebenssituation sich nie so ändert, dass du Vollzeit arbeiten müßtest. Aber es so hinzustellen, als wäre es grade mal besser ein paar Stunden allein zu sein, als an der Kette zu liegen ist schon heftig. Du unterstellst, dass Hunde von Berufstätigen potentiell unglücklich sind ;) und das es ihnen vielleicht im Vergleich zum Kettenleben besser geht.

    Zitat

    Es liegt natürlich auch hauptsächlich am Hund selbst.
    Der eine ist ein Vielschläfer und will vielleicht sowieso nicht viel gefordert werden.
    Ein anderer will aber durchgängig beschäftigt werden und viel action (so einen habe ich).

    Da möchte ich etwas korrigieren. Einem Hund kann man von Anfang an lernen, dass zuhause die Ruhezone ist, wo keine, bzw. sehr wenig, Bespaßung stattfindet. Wer dies natürlich nicht macht, hat einen ungleich fordernderen Hund.

    Unserer ist ein Powerpaket ... trotzdem kennt er seine Zeiten und weiß wann Ruhezeit ist und wann Zeit für Action ist. Das hat er von Anfang an einfach so gelernt.

    Zitat


    Mir tun Hunde, die stundenlang alleine bleiben müssen sehr leid. Das ist doch auch so furchtbar langweilig!

    Das ist menschliches denken. Es mag für dich furchtbar langweilig sein. Ein ausgegichener Hund schläft eh seine 15 Stunden. Was die Dauer betrifft ... ein Hund empfindet alles über 2 Stunden als lang (das ist erwiesen) ... von daher ist es wurscht, ob 4 Stunden oder 8 Stunden. Das einzige was ich bei der Thematik kritisch sehe ist lediglich, dass ich finde, dass sichergestellt sein muss, dass der Hund zwischendurch seine Geschäfte erledigen kann. Wer ansonsten bereit ist den Hund - trotz Arbeit - auszulasten, kann nicht viel falsch machen.

    Wie steht denn dein Freund zu deinen Bemühungen? Es bringt ja nichts, wenn du die einzige bist die sich bemüht. Im Zweifelsfall (man muss ja alles bedenken) ist irgendwann bei euch wieder Schluss und dann sind die Hunde eh wieder - sorry - am Arsch.

    Dein Freund müßte seine Einstellung zu den Hunden grundlegend ändern, sonst bringen deine Bemühungen langfristig auch nichts.

    Wie werden die beiden denn ausgelastet? Dobermänner haben ja viel Energie und die muss ja irgendwo raus? Wie sieht es aus mit Sozialkontakten zu anderen Hunden ... Beschäftigung.

    Hundeschule ist natürlich immer ein guter Weg, wenn man wenig oder keine Hundeerfahrung hat und Hunde hat die keine Erziehung oder die falsche genossen haben, wobei es auch nicht leicht ist eine gute HuSchu zu finden. Grade bei Dobis gibt es viele die denken, die brauchen eine harte Hand.

    Ja, Max ist ohne Leine absolut sozialverträglich. Er verbringt ja auch die wenigste Zeit an der Leine. 2 Gassirunden werden am Tag an der Leine absolivert und ansonsten fahren wir in ein Freilaufgebiet, wo wir so 2-3 Std. unterwegs sind. Er ist dort der sozialste Hund, kann mit Hunden spielen die ansonsten mit niemanden verträglcih sind und er ist allgemein als "Spielschlampe" bekannt. Leuten denen wir erzählen, dass er leinenaggressiv ist, die wollen uns das immer nicht glauben ... aber sobald die Leine einklingt und ein Hund direkt auf ihn zukommt ist Schluß mit lustig ... das war teilweise sogar so, dass er im Freilauf mit einem Hund gespielt hat und den selben Hund an der Leine wiedergesehen hat und erstmal auf ihn abging ..... :???: :sad2: :headbash:

    Hi,

    danke, ich hatte gar keine Nachricht bekommen, dass du geantwortet hast aber hab es über deine Verlinkung in einem anderen Thread gefunden.

    Die Leinenaggression abgewöhnen ist echt kein Ding was von jetzt auf gleich geht. Wir machen ja auch Fortschritte aber die sind klein ... aber vorhanden *lach*. Wie du in dem anderen Thread schon schriebst ... mein Hund würd sich totlachen, wenn ich mich zu ihm auf den Boden hucken würde .... dann könnte er mich leichter umreißen ... Die Sicht verstellen funktioniert bei uns auch sowas von überhaupt nicht.

    Ganz nebenbei (also eher unbeabsichtigt, denn bewußt trainiert) habe ich gemerkt, dass es viel bringt, wenn Max bei Fuß läuft und ich ihn nur auf seinen Wiesen freigebe .. sprich dann an der langen Leine laufen lasse. Dadurch hat er scheinbar mehr Sicherheit??? Keine Ahnung aber wir laufen ja primär Schleifen und wenn dann ein Hund in Sicht kommt ist er viel einfacher ansprechbar geworden und läßt sich leicht ablenken. Dadurch, dass er keine Erfolgserlebnisse hatte (weil wir ja Schleifen laufen und auf seinen Wohlfühlabstand achten) ist er auch schneller wieder ansprechbar und beruhigbar, so das er gar nicht mehr komplett ausgeflippt ist. Aber wie gesagt ... insgesamt erwarten wir nicht, dass Problem innerhalb kurzer Zeit in den Griff zu kriegen.

    Also ich würde nun nicht gleich wieder nen neuen "guten" Trainer empfehlen. An dem bisherigen scheint ja erstmal nix verkehrt zu sein und ich finde es ehrlich gesagt sogar besser, wenn das Training nicht in immer der selben Umgebung stattfindet, denn bei vielen Hunden klappt etwas nur solange, wie sie in der HuSchu sind und zuhause nicht mehr.

    Wichtiger ist doch, wie ist die Beratung abgelaufen, was hat sie gesagt (ich meine 4 Tage!!! da kriegt man doch einen Eindruck) und wie war das Empfinden der TE bei den Gesprächen.
    Ansonsten ... die Trainerin hat doch gesagt sie will den Hund in eine Gruppe gleichaltriger integrieren.

    Das ein Hundetrainer Geld kostet ist klar.... ich kann umsonst hin und mir mal eine Stunde anschauen aber natürlich muss ich für eine Beratung/Einzelstunde Geld zahlen. Das ein Hundetrainer vorbeikommt und das für lau habe ich noch nicht erlebt ;).