Beiträge von Fantasmita

    Wie lange hast du denn deine Trainingsansätze versucht? Erziehung ist ja eher ein langwieriger Prozeß und verspricht keine Blitzerfolge.

    Für mich hört sich das so an, als würde dein Hund in die Pubertät kommen.... da sind solche Verhaltensweisen durchaus normal. ... Hunde entwickeln z.B. Ängste und kläffen aus Angst alles an. Man kann sie dann an alles heranführen, um zu zeigen, dass es nicht böse ist. Das ist allerdings, wie schon gesagt nicht von heute auf morgen erledigt. Versuche ihre Aufmerksamkeit zu bekommen .... lass sie z.B. absitzen und erst wenn sie ruhig ist geht es weiter.

    Wie ist dein Hund ausgelastet? Was macht ihr Trainingsmäßig?

    Du kannst davon ausgehen, dass jetzt oder bald die Zeit der Pubertät erst richtig losgeht, deswegen verlasse dich nicht auf die vermeintlich gute Erziehung ... die ist dann vorübergehend weg und auch das ist normal.

    Also 2 Punkte.

    Wenn du dieses Jahr keinen Urlaub mehr bekommst, dann würde ich die Anschaffung grundsätzlich verschieben, denn dein Hund braucht dich während der Eingewöhnungszeit und eventuell benötigt er erstmal Training, dass er das Alleinsein lernt. Einfach so ins kalte Wasser werfen oder mit Hilfe von Muttern halte ich für den falschen Weg, denn es soll ja dein Hund sein.

    Dann die berechtigte Frage, was ist nach deiner Ausbildung oder wenn du deinen aktuellen Job verlierst und einen anderen brauchst. Aus eigener ehemaliger Erfahrung weiß ich, dass man im Einzelhandel keine Reichtümer verdient und ein Gassigeher zu bezahlen dürfte dann nicht ganz so einfach sein. Was ist dein Plan B?

    Ich würde deinen Welpen nur noch auf Freigabe fessen lassen ... und die Freigabe erfolgt natürlich nicht, wenn er bellt, knurrt oder sich gebärdet ... dann hat er halt Pech gehabt. Wenn er positives Verhalten zeigt, gleich mit einer Freigabe bestätigen.

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    Aber wenn meine Frau daheim ist, bin ich Luft für Trudi. So war es vom ersten Tag an.

    Naja irgendwoher muss es ja auch kommen dieses 1-Frau/Mann-Hund :D. Finde ich schon krass ... aber wo die Liebe hinfällt :).

    @TE
    Schleppleinentraining kann nur ein kleiner Baustein sein .... dein engergiegeladener Hund braucht eine Auslastung die ihn von dummen Gedanken abbringt. Probier es doch mal mit Zugtraining, wie schon vorgeschlagen. Ich hab mir die Webseite angeschaut und liebäugele auch schon ein bischen :).

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    hre bilanz liegt bei 4 kaninchen alle aus der bucht gebissen durch den draht,8 enten und 15 hühner.

    Bei sovielen Jagderfolgen .. bei soviel Adrenalin ... halte ich es für unwahrscheinlich, dass sie jemals das jagen sein lassen wird und es wird sehr sehr schwer sein es kontrolliert zu kriegen. Von daher schütze deine Tiere und halte deinen Dobi von ihnen fern.

    Versuch doch mal einen Trainer zu finden der sich mit jagdlicher Ausbildung auskennt. Ich denke ein Haus- und Hoftrainer dürfte eventuell überfordert sein. Bei diesen Jagderfolgen brauchst du jemanden der sich richtig mit Jagdhunden auskennt.

    Max ist tendenziell ein eher ängstlicher Hund. Von daher der Erfahrungsbericht den du möchtest. Wir haben Max chipkastriert, da wir uns nicht zu einer kompletten Kastration entschließen konnten und weil wir nicht wußten, ob eine Kastration überhaupt was bringt.

    Der Grund für die Kastration waren seine Hormone *gg*. Er hat sich ständig verliebt (egal ob Rüde oder Weib) und war dann weg. Ihm stand ständig der Schaum vorm Maul, weil irgendeine geile "Schlampe" den selben Gassiweg hatte wie er. Seine Nase kontinuierlich am Boden und seine Ansprechbarkeit lag bei null. Wenn wir ihn absitzen ließen, saß er sabbernd mit klappernden Zähnen vor uns (ok es sah lustig aus) und das war mehr oder minder Dauerzustand, denn irgendwo ist immer eine heiße Braut.

    Am 01.04.09 hat er seinen Chip bekommen. Danach wurde er (wird auch immer wieder so beschrieben) für 1-2 Wochen zu einem echten Teufel ... alles was es gibt verschlimmerte sich erstmal wesentlich.
    Nach (auch entsprechend der Beschreibungen) 6 Wochen waren seine Hoden kleiner und die Wirkung setzte ein. Heute ist er total entspannt. Er interessiert sich immer noch für die Mädels aber er scheint nicht mehr zu wissen warum. Er besteigt sie nicht mehr und er verliebt sich auch nicht mehr. Er ist weitaus relaxter und entspannter ... er ist wesentlich konzentrierter auf uns ... wesentlich!!!!!

    Zu Erziehungsproblemen. ... man kann mit ihm seit der Kastration besser arbeiten, da er halt nicht ständig den Duft der Damen in der Nase hat. Dadurch lernt er besser und schneller. Leinenaggressiv ist er immer noch ... das hat in seinem Fall nix mit den Hormonen zu tun sondern mit Frust und nur weil die Hormone nicht mehr so einströmen ändert sich ja nix an seiner Frusttoleranz.
    Andere Hunde ... Max ist schnell überfordert, wenn mehrere Hunde auf einmal mit ihm zugange sind ... er liebt es zu spielen aber bitte mit maximal bis zu 3 oder 4 Hunden. Das ist besser geworden, ob es im der Chipkastration zusammenhängt weiß ich nicht. Er ist auch selbstbewußter geworden im Kontakt mit anderen Rüden und läßt sich nicht mehr so schnell unterbuttern und wirft sich nicht mehr so schnell auf den Rücken.

    Also wir können durchgängig nur positives berichten. Max war bei der Kastration 16 Monate alt. Zu einer entgültigen Variante können wir uns trotzdem nicht entschließen. Vielleicht lassen wir noch einmal nachchippen und lassen es dann mal auslaufen.

    Übrigens ... für andere Hunde wurde Max weder interessanter noch uninteressanter!

    Ronnja ich glaube ola wollte genau darauf hinaus ... denn wenn der Trainer diese "Hausregeln" aufgestellt hat, dann ist es eher ein Zeichen dafür, dass es jemand ist der nicht sonderlich gut ist.

    Wobei in Ausnahmefällen können diese Sachen, wie Hund vom Sofa und aus dem Bett durchaus hilfreich sein .... unser Hund darf vor uns essen und pennen wo er mag, solange er weggeht, wenn wir uns dort hinsetzen oder legen wollen.

    Max ist z.B. ein Kollege der gerne kontrollieren würde ... d.h. er würde mir gerne ständig am Ar... kleben aber das haben wir auch unterbunden ... d.h. wollte er hinterher ein Handzeichen und er blieb wo er war ... kam ich zurück und er lag da immer noch, bekam er sein Lob. Jetzt ist es nur noch selten so, dass er klebt .. manchmal darf er :).

    Er bewacht auch gerne und sprintete kläffend zur Tür, wenn diese klingelte, um den Besuche bellend und komplett überdreht zu empfangen ...da mußte er halt lernen auf seinen Platz zu gehen bis wir ihn freigeben ... hat länger gedauert aber heute klappt das ohne Probleme.

    Das tolle am Dobi ist doch sein "Willen zu Gefallen".

    Fehler sind doch dazu da um korrigiert zu werden. Niemand ist perfekt und jeder hat mit Sicherheit schon für Fehler bei der Hundeerziehung gesorgt. Naja leider muss der Hund es ausbaden und die Arbeit den Fehler wieder auszubügeln dauert vielleicht länger, als es gedauert hat, die Fehlverknüpfung zu erreichen :headbash: .

    Wichtig ist doch das du willig bist und bereit an dir zu arbeiten. Viel liegt einfach nur an dir selber ... deshalb ist ja das Buch "Das andere Ende der Leine" Gold wert, im verstehen vom Hund und vor allem sich selber, wenn man begreift, welche Fehler man im eigenen Verhalten macht, umso besser kann man etwas in der Erziehung erreichen. Fehlerfrei macht das einen - leider - trotzdem nicht.

    Wenn du bisher zugelassen hast, dass dein Dobi es nicht zuläßt, dass andere Tiere sich zwischen euch drängen, dann ist es halt Zeit es zu unterbinden. Dafür muss das Grundgehorsam stimmen, damit er sich wegschicken läßt und lernt, dass du Dinge selber regelst.
    Ganz banales Beispiel ... Max meinte eine Zeit andere Hund von meiner Leckerlietasche wegbeißen zu müssen. Ich habe ihm klar gemacht, dass ich das regele indem ich ihn einfach zur Seite geschoben haben, gesagt habe "ich mach das" und dem anderen Hund ein "nein" gesagt habe. So hat er gelernt, dass ich da niemanden dranlasse und heute können 10 andere Hunde am Beutel schnuppern aber Max macht nix mehr.

    Wie gesagt ...er muss einfach akzeptieren lernen, dass du dich darum kümmerst. Das ist je nach Situation einfacher oder schwieriger ... wir haben auch unsere Probleme *lach* die wir auch nicht innerhalb von 2 Monaten im Griff haben werden aber Erziehungsarbeit macht ja auch Spaß ... vor allem wenn man ab und zu mal Fortschritte sieht.

    @ola
    Ich bin lieb?! ha ha ... manchmal denke ich ich vergreife mich im Ton ... aber im großen und ganzen handele ich im Internet so, dass ich keine Menschen angreife, ihnen Dinge unterstelle, weil ich sie ja persönlich nicht kenne. Aber ich denke so grob bist du gar nicht ... mir ist es lieb, wenn mir jemand direkt was um die Ohren haut,wenn es dann weiterhilft :).


    Achso ... was meinste wie schön so ein Hund erst ausgewachsen im Bett ist :) wir haben uns extra nen größeres Bett geholt (2x2 Meter), wo er natürlcih drin schlafen darf :D

    Bei uns ist Max ein 2-Mann-Hund, weil wir uns gleichermaßen um ihn kümmern. Oft ist es ja so, dass einer die Aufmerksamkeit schenkt und der andere nur "notgedrungen" ... wir haben da nie ein Problem mit gehabt und wäre Max nur auf mich fixiert, dann würde mein Mann sich eine Zeit nur um ihn kümmern, um sein Verhältnis zu ihm auch zu festigen ... aber wie gesagt ... bei uns ist er ein 2-Mann-Hund und unsere Tochter hat auch noch ein Plätzchen in seinem Herzen.