Willkommensritual: Ich komme nach Hause und setze mich auf den Boden. Es wird ausgiebig geknuddelt. Max rennt los und holt mir ein "Geschenk". Wenn er keines findet wird er nahezu irre ... schaut überall (hinters Sofa, unter den Schrank), ob er ein "Geschenk" (Spielzeug, Kauartikel) findet. Damit kommt er dann ganz stolz an. Läuft aber unter "nur ankucken, nich anfassen" .. also ein sehr flüchtiges Geschenk.
Morgenritual: Wenn Max merkt, dass ich halbwegs wach bin kommt er zu mir, buckt sein Köpfchen in meine Armkuhle oder an meine Brust und läßt sich ausgiebig kraulen. Danach werde ich dann ausgiebig abgeschlabbert, er legt sich lang hin, klebt sich an mich und wir schlafen eingekuschelt die nächste Runde.
Bettritual: Wenn Max sieht ich gehe ins Schlafzimmer um mich hinzulegen, dann rennt er ganz schnell an mir vorbei und ist der Erste im Bett. Wenn ich dann beim Bett bin und mich hinlegen möchte, dann springt er wieder auf und geht zur Seite, wenn ich mich in Position gebracht habe, dann legt er sich so gegen mich, dass kein Milimeter Platz mehr zwischen uns ist.
Mutigkeitsritual: Wenn wir Krallen schneiden, dann rennt er immer hinterher zur Küche, weil er weiß er kriegt was leckeres. Früher hatte er so große Panik vorm Krallenschneiden oder vor seinen Ohrtropfen, dass er um sich geschnappt hat. Ich habe es dann so gemacht, dass ich ganz ruhig mit ihm geredet habe (so blödes Zeug wie "boa bist du mutig") und habe ihm dann nur eine einzelne Kralle abgeschnitten. Danach hat er dann dolle Lob gekriegt und ich bin mit ihm in die Küche um ihm was leckeres für seinen "Mut" zu geben. Naja und das wurde dann zum Ritual :).