Beiträge von Fantasmita

    Marion
    Das hat mit Mantel des Schweigens über "eure Methode" nix zu tun. Die Leinenorientierung wird nur oft als Leinenruckerei mißverstanden. Wenn jemand jetzt dabeigeht ohne Vorarbeit (sprich Hausregeln), dann kann das natürlich in die Hose gehen, da es mit Rucks ja nix zu tun hat.

    Ansonsten gibt es da keinen Mantel des Schweigens... es obliegt ja jedem selber, ob er was dazu schreibt. Michael Grewe selber hat in der letzten oder vorletzten Dogs dazu eine "Anleitung" geschrieben. Von daher nix geheimnisvolles, ob man was dazu schreibt oder nicht, liegt im persönlichen Ermessen. Nachzulesen ist es von jedem mehrfach im Internet und sogar in der Dogs ;) .

    Ein Edit ging nicht mehr ... nochmal zur Ergänzung ... die Leute haben jetzt schon Angst vor dem großen, bösen, schwarzen Hund obwohl er an der Leine ist und nix macht. Sie wechseln teilweise die Straßenseite. Es wäre ein Unding, wenn ich Mr. Big, mit dem man das ohne Probleme machen könnte, da er dicht bei einem bleibt, ohne Leine laufen lassen würde.

    Von daher ist es eine Frage für mich, des Respekts den ich gegenüber anderen Menschen habe und das ich sie so wenig wie möglich mit meiner Hundehaltung belästige.

    Wobei es widersinnig ist .. Mr. Big ist an der Leine aggressiv, d.h. ich würde weniger belästigen, wenn er frei laufen würde aber das ist natürlich anderen Leuten nicht klar.

    Für mich persönlich finde ich es überhaupt nicht schlimm, wenn ich unangeleinte Hunde sehe. Einmal habe ich einen Mann mit 3 großen Hunden gesehen die er nicht angeleint hatte. Die blieben ganz lieb vor dem Geschäft liegen.

    Allerdings weiß ich, dass es Menschen gibt die extremste Angst vor Hunden und dann schonmal erst Recht vor großen Hunden haben, da ich der Meinung bin, dass es eh schon genug Hundehaß gibt, finde ich es - ungeachtet der Gesetzgebung - passend, wenn man seine Hunde an die Leine nimmt, auch wenn sie perfekt hören, denn man vermittelt dadurch anderen Menschen, dass die Hunde gesichert sind. Es ist auch super, wenn ein Hund brav bei Fuß bleibt aber trotzdem finde ich persönlich es sehr nett und fair gegenüber anderen, wenn man den Hund anleint ... zumal ein Hund der unangeleint neben einem Fuß läuft ja auch unspektakulär an der Leine laufen kann ... ist ja nun wurscht, ob Fuß mit oder ohne Leine und man verhält sich nett gegenüber seinen Mitmenschen.

    Separat davon steht die Gesetzgebung, nach der es in Hamburg z.B. heißt, dass Leinenpflicht ist.

    Hallo,

    ich bin zwar auch bei Canis gewesen aber habe es auf andere Weise gelernt, hatte aber schon von dem Wegtreiben gelesen. Das würde mich mal genauer interessieren. Dein Hund reagiert also irgendwie (ich gehe mal davon aus, du sollst es schon im Ansatz machen) und du schickst ihn weg ...verbal oder körperlich?

    Das ist etwas was ich wirklich mal gerne detaillierter lesen würde, da mich diese Variante der Arbeit sehr interessiert. Würde mich freuen, wenn du darauf nochmal genauer eingehen würdest.

    Ansonsten kenne ich das auch, dass sich der Hund gegen einen richtet. Das fing damals schon beim Haustraining an, wo Max meinte er müsse mich anknurren, dann hörte er im Freilauf überhaupt nicht mehr, wo er vorher nahezu perfekt abrufbar war ... war schon alles sehr aufregend.

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    Aber auch über die 165 € sollte man das Amt doch informieren, oder?

    So ist es. Ich glaube dann muss man monatlich irgendeine Aufstellung einreichen. Müßte ich bei meiner Freundin nachfragen, die ist nebenher Dogwalker und bekommt aber auch Arbeitslosengeld.

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    Eine passende Versicherung dazu wär auch nicht schlecht...

    Yes, sogar zwingend erforderlich. Reißt sich der Hunde los, läuft vor ein Auto, Auto weicht aus, fährt in 2 Passanten rein ... zack ....

    Betriebshaftpflicht für z.B. Dogsitter kostet ca. 200 EUR im Jahr.

    Von daher würde ich schon mehr ansetzen als 100 EUR im Monat, sonst sieht es mit der Gewinnspanne Mau aus. Steuern wirst du kaum zahlen müssen auf das wenige Geld aber trotzdem hat man ja das ganze Ärgernis als Teilselbständiger :) .

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    Ich mache es ja nicht gewerblich, sondern nur so...

    Das kannst du dir ja nicht aussuchen. Das ist eine meldepflichtige Tätigkeit für die du einen Gewerbeschein benötigst. Ob das Finanzamt das langfristig als "Hobby" einschätzt steht auf einem anderen Blatt aber du bist zu einer Einnahmen-Überschussrechnung verpflichtet.

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    Ich bin doch gar nicht arrogant. Von Kopfnüssen habe ich übrigens nirgends was geschrieben (das warst du), sondern nur, das die flache blockierende Hand den Hund auch am Kopf treffen darf/soll/kann

    Wortfeinheiten. Ist für mich kein wesentlicher Unterschied. Ist nicht meins aber wenn es deins ist, ist es ok :) .

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    Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass man lieber einmal deutlich ist und dann 15 Jahrelang eine Geste klar ist, als halbherzig zu agieren und den Hund letztlich damit zu verunsichern.

    Da bin ich absolut deiner Meinung. Genauso gehe ich auch vor, nur gehe ich vielleicht einen anderen Weg.

    Dann ist es immer abhängig davon, wie das geschriebene Wort bei anderen ankommt. Beim einen - in dem Fall mir - kommt es arrogant rüber (daran halte ich nach wie vor fest ;) ) und beim anderen halt nicht. Terrorfussel hat z.B. ähnliches geschrieben aber auf einer anderen Art.

    Du mußt dich aber nicht mit meiner Sensibilität gegenüber dem geschriebenen Wort auseinandersetzen :) so wichtig ist es nicht.

    @ schlaubi
    Das mit dem tippeln finde ich interessant, dass werde ich auch mal ausprobieren. Allerdings gibt es in unserer Nachbarschaft einen Hund, wo man damit wohl nix würde ... der springt wie ein Flummi hoch und um einen rum, den interessiert das überhaupt nicht, ob man irgendwo langtippelt, steht oder normal läuft.