Beiträge von Fantasmita

    Ergänzung:
    Achso zum bellen. Unser Neuzugang hat auch wegen jedem Mist gebellt... auch aus scheinbar unerfindlichen Gründen. Wir haben ihn an seinen Platz gewöhnt (also das er diesen als genial und gemütlich empfindet) haben ihn dann dorthin geschickt, wenn er irgendwo in der Wohnung scheinbar sinnfrei rumbellte und dann wurde das ganze mit einem "kschhhhhh" und einer Art blockender Handbewegung Richtung Hund gestoppt. Dieses Geräusch hat ihn erst verwundert, so dass er spontan aufhörte, danach aber gleich weitermachte. Dann wieder Geräusch+Block und er hatte relativ schnell begriffen, dass diese Bellerei nicht gewünscht war (man muss schauen, ob es ist, weil er Aufmerksamkeit möchte, dann wäre das die falsche Trainingsvariante, dann wäre es sinnvoller ihn aus der Situation zu nehmen). Die Bellerei an der Tür haben wir reduziert auf 1-2 x anschlagen ... ein ok unsererseits (nach dem Motto "danke fürs Bescheid geben") und danach Abbruch des Verhaltens. Ergebnis nach 1,5 Monaten ... er hat sich zu 180% gedreht und schlägt jetzt tatsächlich nur noch bei komischen Geräuschen an.

    Man muss auch immer individuell ausprobieren ... bei unserem Neuzugang war es so, dass er mit den vielen Eindrücken überfordert war, ihm hat geholfen, dass sein Platz eine portable Hundehütte ist. Die ist ein guter Ort zum zurückziehen. Oft muss man einfach viel ausprobieren, bis man den richtigen Weg hat.

    Also wir sind ja seit 1,5 Monaten stolze Besitzer eines irren Dobermannrüdens. Wir haben ihn komplett überdreht, springfreudig, bellfreudig usw. bekomme. Auf körperliche Konfrontationen lassen wir uns da nie ein, welchen Sinn soll das bei einem Hund machen. Wir werden körperlich, dass ja aber wir gehen nicht auf Konfrontation.

    Damit der Spinner gleich merkt, dass wir ernst meinen was wir sagen hat er von Anfang an (über die Dauer von ca. einem Monat) eine Hausleine dranbekommen. D.h. ich habe ihm gesagt was ich möchte, meinte er, dass er das nicht machen muss, dann habe ich ihn an der Leine genommen (von ins Halsband greifen halte ich nichts, weil das schnell in einer Zerrerei und Rangelei ausartet) und es durchgesetzt. Aus dem Raum schicken ist bei uns keine Erziehungsmethode, da sich mir nicht erschießt, dass der Hund effektiv dabei was lernt aber das muss ja jeder selber wissen.

    Ich bin jedoch bei körperlich überlegenen Kandidaten, die durchgedreht sind ein Fan der Hausleine. So setzt man durch was man erwartet und das ohne viel Streß.

    Ein 5monatiger wilder Jungspund in Doggenformat ist nunmal eine Ansage und als unser Ersthund in dem Alter war ... naja stimmt nicht .. bei ihm war es erst mit der Pubertät ... war mir auch des öfteren zum heulen zu mute ... einige Kratzer und Schrammen, blaue Flecken und sonstige Verzierungen haben auch an meinen Nerven gekratzt ... aber ich habe gelernt, dass es nur mit Konsequenz uns Souveränität geht. Wobei ich bin kein netter Mensch .. wenn mein Hund nicht nett ist, dann bin ich es auch nicht. Ich weise meine Hunde schon ganz klar in ihre Schranken und werde dabei auch körperlich aber immer dosiert und nie durch rumreißen.

    Nein, da wird sich im BETT eingekringelt und man bewegt sich keinen Zentimeter mehr, um möglichst unauffällig zu sein :D .

    Wenn sie aus dem Bett rausfliegen (mal dürfen sie ins Bett und mal ne Nacht nicht), dann neigen sie eher zum wandern aber auch nicht extrem ... vielleicht 2 Schlafplatzwechsel in der Nacht. Das Bett scheint ihnen deutlich besser zu gefallen.

    Also mich würde es extrem nerven meine beiden Hunde als Schatten an mir kleben zu haben. Max hat von Anfang an gelernt in der Wohnung Ruhe zu halten. Er darf auch mal folgen aber meist interessiert ihn das gar nicht mehr (ok außer ich bin grade in der Küche, da schaut er dann von der Tür aus, ob zufällig was für ihn abfällt). Ich finde es auch sehr angenehm zu sehen, wie sehr ein Hund zur Ruhe kommen kann, wenn er nicht diesen Folgedrang hat.

    Unser Neuzugang Mr. Big hat das auch relativ zügig gemerkt. Er verfolgt zwar noch stärker als Max, Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut aber auch er findet mittlerweile ganz gut zur Ruhe. Im Zweifelsfall wird er mit einem "geh" weggeschickt, dann kann er sich aussuchen, wo er hingeht aber auf jeden Fall soll er dann aus meinem Dunstkreis.

    Ich ziehe es vor aktive Kuschelrunden mit meinen Jungs zu verbringen, denn dieses hinterher Gerenne bringt ja niemanden was ... mich nervt es und sie finden auch keine Ruhe, weil sich mich dann immer im Auge behalten. Ab und zu folgen ist erlaubt, ständig nervt und alles was nervt ist hier verboten :D

    Zitat

    fazit:es lag nicht an der Erziehung,sondern an den Hormonen :D

    Ich darf dich korrigieren, da diese Aussage nicht ganz richtig ist. Niemand sagt, dass die Erziehung mangelhaft ist oder war aber der Erziehungsanspruch steigt, wenn ein Jungspund sich zum richtigen Rüden entwickelt.

    Nimm unsere pubertierenden Jugendlichen, wir haben uns alle Mühe gegeben sie toll zu erziehen .. und just im Alter von ca. 15 - 18/19 Jahre kann man sich täglich 10 x an die Wand klatschen. In dieser Zeit steigt die Konfrontation und der Erziehungsanspruch, die Präsens der Eltern ist gefordert.

    Das kannst du auch auf Hunde umlegen. Auch Hunde drehen durch, wenn die Hormone einschießen ... hier zeigt sich wie gut man erziehen kann und ob man dran bleibt und ob man bereit ist die Nerven in die Erziehung zu stecken. Viele Hundehalter sind dazu nicht bereit und wählen den einfacheren Weg der Kastration. Das ist nur einem aus dem Weg gehen von Erziehung. Das es nicht an der Erziehung lag, sondern an den Hormonen ist somit nur schöngeredet. Wenn du dich damit besser fühlst, dann ist es ok aber es ist halt leider keine Tatsache. Du bist Problemen aus dem Weg gegangen, dass ist legitim aber dann muss man auch zu stehen.

    Ja so ist es. Wir können es auch kaum glauben und das macht den ganzen Rucksack voll Probleme die er so mit sich bringt wieder wett. Wir sehen die beiden zusammen und wissen, dass es die richtige Entscheidung war. Das erste Treffen zwischen den beiden lief zwar super aber das die beiden sich so schnell so gut verstehen würde, dass war nicht absehbar .. .umso glücklicher sind wir darüber.

    Oh nein, die Höhle wurde Fremderobert ... Bärchen dachte die ist für ihn viel besser geeignet:

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    Max hat "seinen" Big dolle lieb, er schleckt ihn stundenlang ab ... die beiden sind so süß zusammen:

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    Alle strategisch wichtige Plätze werden gemeinsam erobert und wenn man entdeckt wird, dann tut man ganz unschuldig:

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    Das sind Hunde :) die brauchen keine Maniküre, wie vielleicht der Mensch.

    Deine Sorge ist tendenziell überflüssig. Dadurch, dass die Hunde auch bei nassem Wetter laufen werden sich die Krallen auch ausreichend reinigen, wenn auch nicht hygienische Reinheit erreichen.

    Meine Hunde haben auch Dreck in den Krallenrillen .. so ist das nunmal ... sind halt Hunde, ich persönlich käme nicht auf die Idee diese zu reinigen :p

    Zitat

    biste auch mal im öjendorfer park?
    am sonntag um 12uhr zum beispiel trifft sich dort eine kleine hundegruppe um einen befreundeten hundetrainer herum. beim kiosk oben an der seespitze. von dort gehts dann direkt auf die hundewiese.

    zeit und lust?

    ich hab auch einen recht großen hund und würde mich total freuen wenn ich öfter anderen ähnlich großen hunden begegnen würde :-).

    rahlstedt? meinst du höltigbaum?

    12 Uhr ist bei uns immer relativ unrealistisch :) wir sind immer Abends unterwegs ... so ab 17/18 Uhr. Momentan sind wir auch viel in Niendorf unterwegs, da wir umziehen und dort wild am renovieren sind.

    Mit unserem Neuzugang Mr. Big ist Öjendorfer Park momentan auch etwas schwierig, da er - entgegen der Aussage der Vermittlerin - doch eine starke Jagdorientierung hat. Die Wiesen sind weniger das Problem aber die Wälder drum herum ... da hab ich nen bissel Muffengang, dass er uns stiften geht :hilfe: , wobei die Sorge wahrscheinlich übertrieben ist, weil er gut hört aber man weiß ja nie.

    Yes mein Mann ist ständig in Höltigbaum. Heute Abend fährt er auch wieder hin.