Beiträge von Fantasmita

    Noch mehr Liebesbilder. Nachdem Mr. Big und Max sich jetzt einen Tag nicht gesehen hatten (Big war mit meinem Mann im neuen Haus und Max war bei mir) war natürlich Begrüßungs-Liebhaben angesagt.

    Max ist links/Big rechts (der sich verwöhnen läßt) :lachtot:

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    Da kann es dann auch passieren, dass man so dolle liebgehabt wird, dass man dabei einschlummert und fast vom Sofa rutscht

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    aber man ist schnell wieder fit, wenn auch trotzdem zu faul um wirklich aufzustehen, wenn es darum geht vermeintliche Einbrecher zu verbellen

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    Zitat

    Mich würden mal die genauen Gründe interessieren, warum ihr euch einen Zweithund (Dritt-Vierthund usw.) angeschafft habt?

    Weil ich grundsätzlich dafür bin, dass Tiere mit Artgenossen ihrer eigenen Rasse leben und kommunizieren dürfen. Es war von Anfang an klar, dass ein Zweithund kommen sollte, wenn wir den ersten erzogen bekommen haben :D .

    Zitat

    Wie alt war der Ersthund als der Zweite dazu kam?

    3 Jahre

    Zitat

    Wie alt war der Zweithund?

    Geschätzte 1,5 Jahre. Wir wollten tendenziell einen gleichaltrigen aber wo die Liebe halt hinfällt.

    Zitat

    Wie ist die Konstellation eurer Hunde?

    1.Rüde + 2.Rüde?

    Zitat

    Und erzählt doch mal woher ihr den Hund habt ( TH, Züchter, Orga, Privat, Unfallwurf usw)

    Er hat 9 Monate im Wald zwischen der Tschechoslowakei und Deutschland gelebt. Ca. einen Monat bevor er zu uns kam wurde er eingefangen wegen dem massiven Winter. Da ein ein Dobermann ist, hat er ja keine Unterwolle und war der Witterung ohne Schutz ausgesetzt. Er war in einer Hundepension, wo er jedoch, wegen dem Weihnachtsgeschäft schnell weg mußte. So kam er dann zu uns. Etwas spontan :headbash:

    Es war in unserem Fall die Beste Entscheidung die wir machen konnten. Das Verhalten unseres Ersthundes hat sich erziehungstechnisch vorübergehend verschlechtert, der Zweithund ist ohne Erziehung und sehr nervös aber nun nach 1,5 Monaten macht er sich ganz gut und was die Hauptsache ist, die beiden Jungs sind ein Herz und eine Seele. Es paßt einfach.

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    Da kann es dann auch passieren, dass man so dolle liebgehabt wird, dass man dabei einschlummert und fast vom Sofa rutscht

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    So jetzt sag ich mal was Dogforum-unübliches :) bei uns läuft es auch nicht anders. Bzw. ist nicht mehr notwendig.

    Jeder Hund in diesem Haushalt lernt das Sitz über Leckerlie, unter unterschiedlichen Ablenkungen, bis es wirklich gefestigt ist. Es wird verbal und über Sichtzeichen beigebracht. Wenn ich sehe, dass das "Sitz" sitzt ... schönes Wortspiel, dann werden die Leckerlies ausgeschlichen bis es für ein Sitz gar kein Leckerlie mehr gibt.

    Ein Hund der also das "Sitz" vernünftig beigebracht bekommen hat, der weiß was ich meine, wenn ich das sage und nur ab und zu mal der Meinung ist, dass er grade keine Lust hat mir zu folgen, dann setze ich es durch. Ich gebe jede Ansage/Befehl/Kommando (wie immer man es nennen möchte) 1 - maximal 2 x und dann setze ich es durch.

    Früher habe ich das nicht gemacht. .. die Umstellung kam mit der Umstellung meiner Erziehung, als ich sah, dass ich mit der immer Belohnungserziehung und immer nett sein Erziehung bei unserem Hund nicht weitergekomme und das er mir anfängt auf der Nase rumzutanzen und selber zu entscheiden, ob er Bock hat zu folgen auch wenn es keine Leckerlies gibt. Das vermeintliche ins Sitz zwingen, was ohne körperlich Gewalt von statten geht, es wird lediglich durchgesetzt indem ich meinen Hund z.B. vorne an die Brust fasse und auf den Po tippe oder nur auf den Po tippe, habe ich eine Woche lang gemacht, danach war es nie wieder nötig. Heute ist er insgesamt aufmerksamer und führt diese Ansagen umgehend aus.

    Wobei ich ehrlich bin... ein Sitz ist mir nicht so wichtig ... wichtig ist mir ein "komm" und ein "Stopp" ... das sind Sachen, wo ich eine sofortige Ausführung verlange. Ich möchte keine dressierten Affen aber bei elementaren Dingen sollen sie hören, weil es lebenswichtig sein kann ... ein Sitz gehört somit nicht zwingend dazu. Leckerlies gibt es bei uns nur bei neu aufgebauten Geschichten/Tricks ... bei der Erziehung grundsätzlich nicht .. da gebe ich lieber ein Lecker zwischendurch ohne das man überhaupt irgendwas dafür tun mußte :D aber bei der Erziehung sollen die Doggis sich schon an mir orientieren... ich möchte nicht aufgeschmissen sein, wenn ich die Lecker mal vergesse und mein Hund dann entscheidet, dass es ja jetzt nix bringt zu hören.

    Von meinen Kindern erwarte ich ja auch, dass sie sich mal ordentlich hinsetzen, wenn Tante und Onkel da sind und sie bekommen dafür kein Eis und kein Lutscher ... da muss man halt einfach mal durch.

    Schleppleinen sind immer mit Vorsicht zu genießen ... bei mir hat mir ein Reflex einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich habe mir den Ringfinger der rechten Hand gebrochen. Mir war immer klar, dass man nicht in die Schlepp greifen soll, wenn der Hund loslegt, weil man ihn nicht halten kann, weil man sich Verbrennungen zuziehen kann und weil man sich verletzen kann. Nur das Wissen ist weg, wenn man aus Reflex handelt.

    Max war damals grenzwertig mit einigen Menschen. Ist zu ihnen hin und hat sie angebellt. Einmal waren wir an der Ostsee ... er lief entspannt vor sich hin und auf einmal legte er einen Sprint vor ... unten sah ich noch 2 ältere Leutchen und ich wollte diese vor meinem Ungestümen Hund "retten". Griff also intuitiv nach der Schlepp und es machte Knack ... mein Hund rannte weiter ... an den älteren Leutchen vorbei ... und in die Ostsee. Ich hatte vergessen wie wasserverrückt er ist :D .... tja daraufhin war ich dann erstmal lange Zeit arbeitsunfähig ... (8 Wochen).
    Der Operateur meinte so einen Bruck hätte er noch nie gesehen ... schön gedreht, die Knochen komplett aufgesplittert. Gut nochmal wird das nicht passieren .. zumindest nicht mit dem Finger, der hat jetzt 3 Schrauben :headbash: .

    Seitdem bin ich auch nicht mehr so der wirkliche Fan von Schleppleinen, auch wenn es aus eigener Blödheit und wider besseren Wissens geschah.

    Ich kann dir eine Niggeloh Schweißleine sehr empfehlen. Ist nicht ganz günstig aber nach diversen Schleppleinen die ich ausprobiert habe finde ich diese die genialsten: http://www.hundeleinen.de/shop/products/…weissleine.html

    Sie ist super leicht ... hat guten Gripp auch wenn sie nass ist, wobei sie nicht richtig nass wird und sie ist superschnell wieder trocken.

    Weil die Biothaneleinen so beworben werden habe ich den Fehler gemacht und mir auch mal eine geholt ... nachdem ich nun ewig ne Niggeloh hatte bin ich fast vom Glauben abgefallen, was an einer Biothane so toll sein soll. Allein das Gewicht hat mich massiv abgeschreckt. Solltest du trotzdem Bedarf haben, ich habe eine neue zum Verkauf stehen (siehe Kleinanzeigen).

    Zum Rückruf muss ich sagen, hab ich auch nie mit Schleppleine trainiert. Immer nur in entsprechend sicheren Gebieten ... war der Hund unaufmerksam (Pubertät) bin ich gleich in die andere Richtung weg oder habe mich versteckt. Das verstecken habe ich an 2 Tagen vielleicht je 30 x gemacht ... danach waren wir mit dem Thema so gut wie durch. Jeder Hund ist aber anders, da mußt du schauen, wie deiner das Training annimmt. Rückruf ist für mich nicht zwingend ein Thema für die Schleppleine, wenn man in entsprechenden Gebieten übt.

    Zitat

    Er hat zu Hause kein Halsband/Geschirr an. Wir haben ihn dann immer an den Flanken genommen (wie beim hochnehmen) und ihn auf die Pfoten gestellt und dann eben richtung Tür geschoben, wenn er mal stand, hat er versucht, nochmal ab zu hauen, wir natürlich immer schon hinterher (willkommen im Spiel). So, Odin dann raus aus dem Zimmer, Tür zu.

    Aus Hundesicht ein tolles Spiel. Ich würde da wirklich dazu tendieren ihm ein Halsband um zu machen, ihm eine kurze Hausleine umzuhängen, ihn dann ruhig nehmen und rausführen.

    Zitat

    Odin SOFORT ruhig. Nach kurzer Zeit ein jaulen. WIr haben dann immer gewartet, bis er komplett ruhig war (wollten ihm ja nciht zeigen, dass er durch jaulen ans Ziel kommt) und haben dann die Tür kommentarlos aufgemacht und uns hingesetzt. Meisten dann das ganze Spiel 1-2 mal, bis er es akzeütiert hatte und kein Bock mehr aufs Rausschmeißen hatte..

    Guter Weg. Müßt ihr einfach nur konsequent durchhalten, dann wird das auch. Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut. Auch gibt es immer wieder Höhen und Tiefen.

    Eins ist in der Hundeerziehung klar ... es gibt nicht immer nur den einen goldenen und erlaubten Weg. Es gibt viele Wege die funktionieren können und die man auf seinen Hund abpassen muss. Ihr habt gesehen, dass das was ihr macht funktioniert hat, also würde ich da einfach dranbleiben und es konsequent weiterführen. Er schnallt das schon.

    Wir hatten so eine Situation nur 1 x (die Kinder haben meinen Hund angebellt ;) ) .... da habe ich gefragt, ob ich meinen Dobermann-Mix abmachen soll damit er mit ihnen spielen kann ... was meinste wie die geschaut haben .. dann sind sie schnell abgedampft.

    Ich würde da keiner Ohnmacht Platz lassen. .. das sind dumme Rotzlöffel. Ich würde meine Doggis nehmen .. schön wenn sei kläffen ... und dann würde ich aktiv und schnellen Schrittes auf die Kinder zu ... entweder fragen, ob sie mit den Hunden spiel wollen oder das hier vorgeschlagene, dass ich solche Situationen trainieren möchte.

    Zitat

    Zumal hier auch ein ganz lieber Mops-Opi wohnt, der arge Rückenprobleme hat und der zu den "Lieblings-Rammel-Objekten" von Bobby gehört. :hilfe:

    Was ja kein Problem ist, da du das ja mit Sicherheit gar nicht erst entstehen läßt ;) sonst müßte dein Hund ja kaum an die Schlepp oder?

    Das Thema ist zwar 4,5 Jahr alt aber wird ja nicht schlecht und ist immer aktuell. Ich erlebe das besteigen selten als Machtding ... 1 x hab ich es bei Max erlebt, da hat er einen Nachbarshund mit dem er befreundet ist und der ihn ständig genervt hat genommen, ist drauf und hat unter wildem knurren rumgerammelt. Ich war da so verdattert, dass ich es nicht unterbunden habe :headbash: aber danach ist er runter (ging alles recht schnell) und danach war zwischen den beiden auf ewig alles geklärt. Vorher gab es öfters so Diskussionen wer die größten Eier hat.

    Meist erlebt man das besteigen wegen fehlender Erziehung. Was man da machen kann ist relativ einfach.... immer wieder konsequent unterbinden. Max hat damit angefangen als er in die Pubertät kam ... wir haben es dann konstant sofort unterbunden, denn andere Hundehalter haben tunlichst nicht unter unserem Hund zu leiden ... irgendwann hat es dann klick gemacht und Max hat aufgehört. Bis auf diesen einen Vorfall mit seinem Kumpel ist es dann nie wieder vorgekommen. Einzige Ausnahme er hat einen Kumpel mit dem er sich gegenseitig besteigt. Dort ist es reines Spielgebahren von beiden Seiten ... das sieht man auch eindeutig.

    Wir hatten mal so eine Fußhupe im Park die hat alles berammelt was nicht schnell genug auf den Baum kam .. die hang bei Max am Bein und der hat die immer wieder abgeschüttelt ... die Hundehalter meinten auch "auch ist das süß, wie er mit ihnen spielt" ich war echt verdattert über soviel Ignoranz ... ich habe den Hund dann weggeschickt ... da war ich die böse die die Hunde am spielen hindert ;) wie egal mir das war.

    Zitat

    Wenn der Hund wieder zu Dir kommt, egal wie "ungehorsam" er vorher war, dann sollte er immer ausgiebig gelobt werden.

    Sehe ich anders. Lob ja, wenn der Hund das macht was man zu ihm sagt. Wenn er erstmal sein eigenes Ding macht und sich dann herabläßt zu kommen gibt es keinen ernsthaften Grund ihn zu loben. Allerdings auch nicht ihn zu strafen, ich würde hier kommentarlos weitergehen und seiner wieder Anwesenheit keine Aufmerksamkeit schenken.

    Ansonsten würde ich auch ne Schlepp dranmachen und den Rückruf aktiv üben. Hier würde ich auch ansetzen, dass er so gut reagiert, wenn du weg bist. D.h. wenn du den Ansatz eines abhauen siehst würde ich sofort in eine andere Richtung weggehen. Sollte das nicht klappen, hast du die Schlepp zum absichern.