ZitatDann noch der Bericht der englischen Tierkommunikatorin
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ZitatDann noch der Bericht der englischen Tierkommunikatorin
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Also wir haben 2 Dobermänner (3 Jahre und 1,5 Jahre) und morgens gehen die auch nur kurz in den Garten. Pflügen kurz den Garten um mit Rennspielen und Kabbellei, dann machen sie immer hinten links im Garten
also haben wir keinen gelben Rasen oder sonstiges. Wenn sie fertig sind, rennen sie wieder rein und pennen weiter. Sie sind vor 12 Uhr eh nicht ansprechbar. Interessant ist, dass sie tagsüber dann nicht mehr in den Garten machen ... also denke ich sie wissen um die Regelmäßigkeit und das sie später nur noch im Freilauf oder dem Gassigang ihre Geschäfte machen.
Wir haben da nix trainiert oder so ... sie machen von alleine nur am Rand des Gartens und nur morgens .. der Zweithund hat sich das wohl vom Ersthund abgeschaut.
Wenn ansonsten für ausreichend Auslastung gesorgt ist sehe ich da kein Problem. Mit Auslastung ist hier sowohl körperlich als auch geistig gemeint ... 2-3 Std. am Tag solltet ihr aktiv für den Hund Zeit haben.
Mit einem Welpen wird das aber wohl nicht hinhauen, deshalb würde ich zu einem älteren Hund raten. Auch weil ihr 2 Kinder habt ... die werden euch ganz schön auf Trapp halten und da wird die Arbeit mit einem Welpen/Junghund schnell mal zuviel. Ich bin zumindest froh keine kleinen Kinder zu haben, weil grade der jüngere der beiden Hunde ganz schön arbeitsintensiv ist
.
Neben den ganzen anderen Vorteilen ... ein eindeutiger Vorteil ist, dass die Haufen deutlich kleiner sind, fester sind und maximal 1-2 x am Tag geschittert wird, was für die gute Verwertbarkeit spricht :D.
Als unserer zweiter Hund dazukam habe ich auf Teilbarf umstellen wollen ... zwei Monate habe ich das durchgehalten, dann bin ich zurück auf Vollbarf für meine Jungs. Es schmeckt ihnen einfach besser, sie schei..en sich nicht zu tode ... das Fell glänzt, sie sind fit und gesund.
Nein mich wirft das nicht zurück. Ich empfinde es auch nicht so, dass mein Hund dann ungehaltener reagiert aber ich habe die Leinenaggrolösung auch anders erarbeitet.
Wenn so eine Situation passiert, was wir früher natürlich auch hatten und jetzt alle Jubeljahre mal, weil wir das Problem soweit gelöst haben, dann gehe ich ganz normal zur Tagesordnung über. Training verläuft immer in Wellen ... mal hat man gute Tage und mal schlechte. Außerdem ist das nunmal die Realität und genau da muss man arbeiten, denn genau da liegt die Lösung.
Wenn so eine Situation war, bin ich gleich auf der Suche nach weiteren Hunden gegangen, um gleich wieder positive Trainingssituationen anschließen zu können.
Von daher abhaken und weitermachen :) .
Das Problem ist aus der Ferne nicht zu klären. Ein Harzer Fuchs ist kein leichtführiger Hund und von daher gehört das ganze in professionelle Hände. Nur die Sequenz des "beschützens" kann man hier nicht sehen, da muss man schauen, was die Ursache des Verhaltens ist und dann an der Ursache arbeiten.
ZitatAlles anzeigenAnlässlich diverser Postings à la: 2-3 Stunden Beschäftigung mit dem Hund sind
zu wenig / wieviel Beschäftigung braucht ein Hund / reichen 2h Auslauf am Tag?
usw. usf. möchte ich hier mal an etwas erinnern, was viele Hundehalter wohl oft
nicht ausreichend berücksichtigen (dieser Schluss ist abgeleitet aus Postings wie
oben angerissen): das Schlafbedürfnis des Hundes.Hunde RUHEN am Tag bis zu 20 Stunden! Haben Hunde dauerhaft weniger Ruhe-
zeit, sind sie überfordert - Überforderung macht KRANK!Hier mal ein Link, der das ganz gut zusammenfasst:
http://www.hundeerziehung-online.com/ruhebedurfnis-–-wie-viel-schlaf-braucht-der-hunde/Ganz provokant geschrieben: ich finde es artgerechter, einen Hund regelmäßig
auch über einen längeren Zeitraum alleine zu lassen (vorausgesetzt, der Hund ist
entspannt genug, um in dieser Zeit zu Ruhen), als ihn überall mit hin zu nehmen.Und nun: Feuer frei
Kein Feuer frei. Ich stimme dir zu und halte es auch so. Ein erwachsener Hund - kann meiner Ansicht nach - ohne Probleme alleine bleiben, wenn Frauchen/Herrchen auf der Arbeit ist und benötigt nicht zwingend die Anwesenheit seiner Menschen. Ich finde es sogar sinnvoller und streßfreier für einen Hund, wenn er in seinen eigenen 4 Wänden ist und nicht in einer Hundepension.
Zum Thema, dass Hunde in der Zeit Kontaktliegen würden ... nicht zwingend. Mein Ersthund verzieht sich gerne ins Bett und ist da alleine. Unser Zweithund liebt jedoch das Kontaktliegen, er kann auch noch nicht alleine bleiben und ich denke es wird ein schweres Stück Arbeit bis er damit klarkommt.
Die Hunde untereinander liegen ab und zu mal zusammen aber auch nicht ständig.
Ich sehe also kein Problem damit einen Hund während des Arbeitstages alleine zu lassen, differenzieren bezüglich der Dauer jedoch stark zwischen Welpe, Junghund und erwachsenem Hund.
OK das hört sich dann tatsächlich nach einem ängstlichen Hund an.
Ich bin nun nicht zwingend der Meinung, dass ein Hund spielen muss, von daher sehe ich das Problem nicht. Wenn sie lieber die Sonne genießt und sich kraulen läßt ist das doch auch was feines.
Habt ihr mal versucht sie mit Suchspielen zu animieren? oder mit ihr zu Clickern ... Sachen für die Nase und fürs Köpfchen sind für sie vielleicht eher geeignet.
Das Leineproblem würde ich dann erstmal im Garten angehen (hört sich so an als hättet ihr einen) und vielleicht das ganze mal mit einem Geschirr ausprobieren, vielleicht mag sie daran eher laufen, als wenn sie nen Halsband drum hat. Ansonsten könnt ihr ihr ein Stückchen Leine (10 cm oder sowas) ans Halsband machen und sie damit laufen lassen (in der Wohnung, auf dem Grundstück), dass Stückchen Leine immer wieder verlängern, wenn ihr merkt, dass sie sich dran gewöhnt hat und es ihr egal ist. Dadurch das sie es immer mit sich rumträgt wird es zur Normalität und ihr könnt sie dann leichter an das "an der Leine gehen" gewöhnen. Bei so einem unsicheren Hund würde ich da schon sehr langsam vorgehen. Probiert aber ruhig mal ein Geschirr aus, wirkt bei manchen Hunden Wunder.
Ansonsten ist sie noch sehr neu bei euch und braucht einfach eine Zeit zum ankommen. Das schließt natürlich nicht aus, dass ihr das alles schon mit ihr trainieren könnt aber halt Schritt für Schritt .. aber so hört es sich ja auch an, ihr scheint nicht die zu sein, die die Dinge überstürzen.
Wenn sie es mag gekuschelt zu werden, dann gebt ihr einfach diese Nähe und Sicherheit ... ich denke, dass ist für sie momentan wichtiger als der Spielfaktor.
ZitatIch lege Cleo dann ab, stelle mich vor sie und jage den anderen Hund weg. Sobald er wegrennt, rennt Cleo aber hinterher. Natürlich versuche ich, sie mit der Leine zu sichern, zeitlich klappt das aber nicht immer und sie rennt dann trotzdem so weit, wie die Leine er hergibt.
Dadurch, dass Cleo hinterherrennt, wenn der andere wegläuft, ist dein Ablegebefehl ja ad absurdum geführt. Hast du mal probiert sie einfach an reduzierter Leine hinter dir zu halten? So dass sie eben nicht nach vorne rennt was die Leine hergibt oder du baust das Abliegen so auf, dass es für sie wirklich verbindlich ist.
Im Zweifelsfall hat sie auch eine Fehlverknüpfung, sprich statt dem Ablegebefehl hat sie sowas wie ein Startkommando verknüpft
.
Aber du kannst doch stolz auf euch sein. Grade wenn man vom Dorf in die Stadt zieht, sind das soviele Eindrücke für den Hund, da sind nicht wenige überfordert und reagieren mit Leinenaggro ... grade wenn sie in den Anfängen eh schon vorhanden war.
Mein Zweithund, der seit 3 Monaten bei uns ist kannte auch kein Halsband und keine Leine (hat vorher alleine im Wald gelebt). Er läuft zwar so gut bei Fuß, dass man diese gar nicht bräuchte, da er sehr menschenbezogen ist aber trotzdem mußte er ja an die Leine gewöhnt werden.
Wir haben da ehrlich gesagt nicht viel Drama drum gemacht. Wir sind dann in das Leinenführigkeitstraining gegangen. Wir haben das aufgelockert mit kurzen Joggingrunden an der Leine, weil die ihm viel Spaß machen und er dann sehr gerne mitlief.
Unserer ist auch sehr anhänglich und möchte am liebsten schmusen, dass heißt aber nicht zwingend, dass er ängstlich ist. Wie kommt ihr zu diesem Schluß? Unsicher ok aber ängstlich?
Ein Hund muss nicht mit Ball, Stock oder Quitschie spielen und das ist auch kein Spiel im klassischen Sinne. Spielt doch ihr mit ihm ... körperlich, da könnt ihr dann auch gleich solche Dinge wie "Aus" mit einbauen. Huckt euch auf den Boden und kabbelt mit ihr. Unser Neuzugang kennt son albernes Neuzeitkram wie Quitschi und Bällchen auch nicht. Brauch man ja auch nicht, ist eher für die Hundehalter denn für die Hunde konzipiert. Hunde spielen körperlich, diese Sprache versteht so ziemlich jeder Hund und sie finden es meist auch toll. Unserer legt sich auch gerne auf den Rücken und streckt uns seine Pfoten entgegen, dann kaspern wir mit seinen Pfoten rum und er findet das einfach nur spitze ... sucht einfach was eurer gefällt und baut darauf den Kontakt auf.
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