Zitatund wenn ich ehrlich bin, sind das genau die Hunde, mit denen mir das Training am meisten Spaß macht. Natürlich auch immer noch abhängig vom HH, der hinten dranhängt *gggg*
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Zitatund wenn ich ehrlich bin, sind das genau die Hunde, mit denen mir das Training am meisten Spaß macht. Natürlich auch immer noch abhängig vom HH, der hinten dranhängt *gggg*
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Für mich ist das ja keine Belastung ... es ist für mich eher spannend, ob es das richtige für ihn ist. Ich freue mich schon zu sehen, wie er reagieren wird. Heute hatten wir ja den ersten Testlauf an der Schlepp und da hat man schon einen ganz anderen Hund gesehen als an der kurzen.
Ich sag mal so ... man muss Hunde wie Biggi mögen und man muss Lust/Spaß an Problemen haben und vor allem an deren Lösung.
Das ist sehr interessant, denn genauso verhält sich Big. Er kommuniziert sehr schön aber an der Leine ist er ein ganz anderer und durch und durch gestreßt. Er ist leinenführig aber das ist eine Leinenführigkeit die ich "unschön" finde, da man überdeutlich merkt, dass er sich lediglich zusammenreißt aber sich komplett unwohl fühlt. Wenn sich auf diese Weise auch eine Leinenführigkeit (mit entspanntem Verhalten) einstellt, wäre das natürlich ein schöner Nebeneffekt.
Mein Plan war ihn erst an die Schlepp zu gewöhnen und einige Dinge zu verinnerlichen, dann ihn mehreren leichten Reizen auszusetzen (ist bei ihm ja alles ... Menschen, Kinder, etc.) und dann das ganze am Hund aufzubauen, erst mit entsprechender Distanz und dann immer näher.
2,5 Meter sind beachtlich ... ist ein super Erfolg.
Ich bin schon super gespannt, wie er das ganze annimmt.
Vorwort ![]()
Wir haben einen Hund leinenaggressionsfrei bekommen. Zu unserer nahezu überschwenglichen Freude war unser Neuzugang dann auch leinenaggressiv. Nach erster schwerer Depression
sagte ich mir man wächst mit seinen Aufgaben.
Nun bin ich kein Freund von Pauschalkonzepten die man über jeden Hund stülpen kann und da mein jüngerer Hund (Mr. Big oder auch liebevoll Biggi genannt) total anders als der Ältere ist, war der Weg den wir mit Max gegangen sind auch nix für Biggi. Ich habe natürlich eine grundsätzliche Einstellung zur Hundeerziehung stehe aber sehr vielen Ideen und Wegen offen gegenüber, vor allem ist mir wichtig, dass der Weg zum Hund paßt.
Ehrlich gesagt haben wir lange nichts gemacht, er ist jetzt 5 Monate bei uns und wir hatten enorm viel Streß mit dem Umzug und einigen privaten Dingen. Durch den Umzug bedingt ist auch der Leidensdruck nicht mehr sonderlich groß, da wir jetzt hundefreundlicher wohnen. Nun haben wir aber wieder die Zeit und Energie uns ins Training zu stürzen.
Nun zum eigentlichen Thema ... ich habe mir viele Gedanken gemacht über den Weg den wir mit Biggi gehen können und bin dann irgendwie auf die Nummer gekommen, dass er ein Kandidat wäre für ein Training an der Schleppleine. Er ist im Freilauf sehr gut abrufbar .. er läßt sich von allem und jedem abrufen und steht gut im Grundgehorsam (das ist nicht uns zu verdanken, er ist einfach nur extrem menschenbezogen und wohl froh nicht mehr im Wald leben zu müssen).
Nun überlege ich mir das zu nutzen zu machen und ihm über die Schleppleine eine Art Freilauf zu simulieren (klar weiß er das die dran ist, er ist ja nicht doof) und ihn seinen Radius bei Hundebegegnungen selber bestimmen zu lassen, da ich denke er ist nur aufgrund der Leine aggressiv ist. Es fällt ihm schwer an der Leine anständig zu laufen und er ist schnell gestreßt. Da er auch mit sämtlichen Umweltreizen überfordert ist, erschwert ihm der Streß an der Leine ein entspanntes umgehen mit anderen Hunden. Diesen Streß möchte ich ihm über die Schleppleine nehmen.
Nun würde mich interessieren, ob es hier User gibt die damit rumexperimentiert haben und welche Erfahrungen sie gemacht haben. Ich betrachte diesen Thread als eine Art "Brainstorming"
.
Es kann ja auch sein, dass sie nur warnschnappen wollte und die Lütte dabei übel erwischt hat.
Unser jüngerer kam ja vor 5 Monaten zu uns und hat sich jetzt - als wir die Katzen im neuen Haus zu Freigängern machten - auch mal ne Katze gepackt. Wir waren immer dabei und konnten ihn schnell abbrechen. Wir passen halt trotzdem immer auf. Es kann immer mal zu solchen Situationen kommen.
Ich gehe nicht davon aus, dass sie es böswillig meinte, sondern, dass sie einfach mit Krallen erwischt wurde und es eine Reflex-Verteidigung war, wobei sie das Katzenkind bös erwischt hat.
Drücke dem Kleinen alle Daumen und hoffe, in Zukunft kommen sie dann wieder gut miteinander klar.
Also einen D.O.G.S Trainer würde ich mir nicht kommen lassen. So effektiv sollen die nicht sein (gibt es hier irgendwo Threads zu) und allein wegen des Namens zahlst du schon ordentlich Geld.
Ich würde dir raten gar keinen Trainer zu nehmen, sondern erstmal ganz entspannt an die ganze Sache ranzugehen. So dramatisch ist das alles gar nicht. Mit ein paar Tipps von der Züchterin und von mir aus hier aus dem Forum kriegst du das auch alleine hin.
Ich habe das Bio Insektal jetzt mal bestellt. Werde berichten, was es bringt.
@Bently
Hast du es damals wirklich gekauft? Wenn ja, was hast du zu berichten?
Na da hast du wohl ein Extrem erwischt ... mir sind immer alle Trainer suspekt die sehr extrem in eine Schublade zu stecken sind und wer schon ständig von Rudelchef spricht der ist mir eh suspekt.
Ich sehe auch keinen Grund warum man manche Dinge nicht mit Leckerlies erarbeiten sollte ... macht dem Hund Spaß ... macht dem Menschen Spaß aber sie scheint da eher eine verkniffene Einstellung zu haben.
Ob ein Trainer gut ist oder nicht sagt dir meist dein Bauchgefühl ... da du diese Trainerin schon unter "komisch" abgelegt hast, solltest du also nach einer suchen die besser zu dir paßt :) .
Wir haben früher große Probleme gehabt, weil unser älterer Rüde immer ins Auto gekotzt hat. Dann gab es auf Empfehlung unseres Tierarztes stinknormale Reisetabletten aus der Apotheke und danach war Schluss ... der Hund war entspannt und hat es gut vertragen. Wir hatten vorher alle tollen Tipps im Internet ausprobiert aber nix hatte geholfen.
Heute ist Übelkeit zum Glück kein Thema mehr.
Wir argumentieren gar nicht. ..
Ich kann ja noch nichtmal sagen, dass sie Negativstimmen unrecht hätten aber das ist halt alles Einstellungssache.
Vieles hat sich auch relativiert nachdem der Zweite da war. Meine Schwiegereltern waren anfänglich total dagegen (halten es heute noch für bekloppt und das ist auch ihr gutes Recht) aber damals wurde uns noch gesagt, dass Restaurant ja flach fällt ... und Besuche bei ihnen ja auch (also mit beiden Hunden). Wir haben dann gesagt, dass das ok ist und wir das respektieren, dann bleibt halt immer einer der Jungs zuhause.
Die Realität sieht so aus, dass meine Schwiegermutti extra ein Restaurant gesucht hat, wo 3 Hunde mit hindürfen (und das wo der Neuzugang wirklich nicht ohne ist und Probleme vorprogrammiert waren), dass wir mit den beiden Jungs schon bei ihnen zu besuch waren und allgemeine Begeisterung herrschte, wie ruhig sie sich im häuslichen Umfeld verhalten ... und auch unser Problemkind wird dolle verteidigt und es wird betont, wie lieb er doch ist.
Von daher ... die Negativstimmen haben wir schon ernst genommen, sie hatten auch mit vielen Punkten Recht aber jeder hat andere Prioritäten in seinem Leben, bei uns sind es die Tiere und dafür opfern wir viel und das gerne, deswegen war es ok.