Beiträge von Fantasmita

    Wenn ich kein Geld hätte würde ich erstmal am Futter sparen ... ich würde Biligfutter kaufen, würde zur Tiertafel gehe, was auch immer.

    Schwieriger wird es bei der medizinischen Versorgung und die kann fast jeden erwischen. Ich kann mir keine unendlich teuren Operationen leisten und ich kann mich auch nicht ohne Ende verschulden, um das zu gewährleisten. Ich würde viel machen .. ich würde mir auch Geld leihen usw. aber alles in einem bestimmten Rahmen.

    Sonstige medizinische Versorgung würde ich auf ein minimum herabschrauben, nur das was wirklich muss.

    Um zumindest bei den OPs eine kleine Absicherung zu haben, haben alle unsere Tiere (2 Hunde, 4 Katzen) eine OP-Versicherung.

    Es geht doch gar nicht darum, ob nun mehr auslasten oder nicht. .. hier hat doch niemand die Weisheit mit Löffeln gefressen und niemand weiß warum er sich konkret so verhält und was man tun kann. D.h. was hier genannt wird sind lediglich Anregungen die der TE ggf. helfen können. Ohne einen guten Verhaltenstherapeuten, kombiniert mit ärztlicher Begleitung wird die TE da eh nix werden.

    Das ist kein Fall an dem man selber rumdoktorn kann oder den man in einem Forum lösen kann, deswegen würde ich hier keinen Ratschlag grundsätzlich ablehnen, da es lediglich - nicht mehr und nicht weniger - eine Ideen- und Erfahrungssammlung sein kann.

    Ich halte von Rütter nicht so viel und finde nicht, dass man den Hund auf den Präsentierteller liefern sollte.

    Wie wird er denn ausgelastet? Wie sieht es aus mit Radfahren, joggen ... geistiger Auslastung ... das er zu ausgepowert ist, um noch diese Übersprungshandlungen zu zeigen.

    Wenn dein Hund so extremen Streß hast, dann würde ich ihn sehr sehr langsam an streßige Situationen heranführen. Ich habe auch einen hochgestreßten Hund. Der dreht halt einfach durch :D ... nach 5 Monaten ist er jetzt in der Lage in seinem "normalen Gassigebiet" halbwegs entspannt zu laufen. Ein guter Tipp den ich damals bekommen habe war, einfach die Gassigänge zu verkürzen, wenn sie soviel Streß für ihn bedeuten und das hat elementar geholfen.

    Schilddrüse wurde hier ja schon angesprochen.

    Informiere dich bitte mal über Zylkene, dass ist ein Medikament was bei Streß und Angst hilft. Es besteht aus dem natürlichen Wirkstoff a-Casozepin (Extrakt aus dem Milcheiweiß Casein) und hilft bei stressbezogenen Verhaltensstörungen. Sprich da mal deine Ärztin/Trainer drauf an. Hat schon vielen geholfen als unterstützende Maßnahme.

    Der Hundetrainer macht rein lesetechnisch (Webseite) einen guten Eindruck dem würde ich 10 x den Vortritt vor einem Martin Rütter geben ;) , wann hast du da denn eine Chance, weil du meinst du bist auf der Warteliste.

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    da es halt mein erster eigener hund ist, will ich aber nix falsch machen :headbash:

    Nicht bös gemeint aber machst du schon indem du so einen enormen Aufriß machst. Mach dich locker... du gibst dem ganzen zuviel Aufmerksamkeit .. genau diese übermäßige Aufmerksamkeit kann dir hinterher Probleme machen.
    Lass den Hund Hund sein und lass ihn in der Familie mitlaufen ... hab ihn lieb aber überfordere ihn nicht.

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    aber ich glaub so viel wie ich seit jahren über ernährung, erziehung und beschäftigung etc...lese, sollte es schon klappen :D

    Höre auf dein Bauchgefühl .. dann klappt es noch besser. Gute Bücher lesen ist gut und wichtig ... aber es kann auch das Bauchgefühl kaputt machen und zu ungewollt zu Problemen führen.

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    eigentlich gehts mir beim trainer erst mal nur um katze-hund...ich glaub die zusammenführung wird die "größte" baustelle sein

    Irgendwann - wenn du wirkliche Probleme hattest - wirst du über diesen Satz lächeln. Die Zusammenführung von Hund und Katze wird deine geringste Baustelle sein ;) ... das ist nämlich ganz einfach (8 fach erprobt ... 4 Katzen und 2 Hunde) .. du gibst der Katze eine Rückzugsmöglichkeit, wo Hundi nicht hinkann. Dann läßt du die zusammen ... am Anfang kannst du eine Schleppe dran machen, damit du besseren Zugriff auf den Hund hast .. wird aber tendenziell unnötig sein und wenn Hundi die Katze jagen will verbietest du das. Fertig ist die Kiste.

    Tu dir selber einen Gefallen und werde lockerer ...

    Amanhe
    :gut: vollste Zustimmung :gut:

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    Was wohl dem oder der TS deutlich weniger helfen wird, als wenn ihm oder ihr mal jemand einen "Gedankenschubs" gibt.

    Da gebe ich dir halbwegs Recht ... das Problem ist, dass nicht jeder Ironie versteht. Ich fand deinen Beitrag amüsant und sogar zutreffend, weil ich natürlich auch bei einem Kind auch nicht warte bis es erst Schaufensterscheiben einwirft bis ich mit der Erziehung anfange.

    Die meisten User - grade Neuuser - werden sich jedoch von dieser Art Schreibe angegriffen fühlen und sich somit der guten Aussage die dahintersteht verschließen.

    Ansonsten finde ich es viel bedauerlicher, dass 2 Seiten nur über den Beitrag von storyboard gequatscht wird ... DAS hilft der TE mit Sicherheit null weiter. Deswegen eine Verwarnung auszusprechen halte ich persönlich auch für übertrieben. Genauso, wie von storyboard verlangt wird Beiträge zu überlesen die ihn langweilen oder die zum 1000sten Mal geschrieben wurden, kann man doch auch verlangen, dass andere ihn überlesen. Vielleicht sehe ich es auch einfach nicht so dramatisch, weil ich Ironie mag ... und weil in anderen Threads weit mehr angegriffen wird (auch unterschwellig und ironisch) und keiner mokiert sich.

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    Re: Ab wann Anfangen mit Erziehung

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    Also ich hab da mal ne Frage,


    und zwar mein Yorki ist jetzt 9 Wochen alt und seit Gestern Abend bei uns, ab wann kann ich anfangen ihr Sitz bei zubringen? Kann ich jetzt schon anfangen?

    Das sind 2 verschiedene Fragen :D ... Erziehung hat nichts mit Sitz zu tun.

    Wenn du deinem Kind beibringst über ein Seil zu springen ist das auch keine Erziehung.

    Erziehung kannst du ganz normal in den Alltag einfließen lassen ... sprich, wenn der Racker beißt, bringst du ihm nebenbei die Beißhemmung bei, du gibst ihm Sicherheit, du förderst ihn und du bringst ihm das Leben bei (Wald, Wiesen, Verkehr, Geschäfte), du zeigst ihm, dass jagen unerwünscht ist und du bringst ihm bei wie er sich als Hund zwischen Hunden, Kindern, Menschen usw. verhalten sollte. Das ist Erziehung und die läuft tag täglich nebenher, da mußt du keinen großen Aufriß drum machen und natürlich startet sie in dem Moment, wo der Hund ankommt. Natürlich solltest du schon darauf Rücksicht nehmen, dass er erstmal ankommen soll, dass er sich umschauen muss, dass er erstmal verkraftet hat, dass er von Mama, Papa und seinen Geschwistern weg ist. Das sollte selbstverständlich sein.

    Nun zum Thema "Sitz" ... das läuft für mich unter der selben Kategorie, wie Pfötchen geben, wie Platz, wie Rolle oder ähnliches. Tricks sind lustig und können auch das Leben erleichtern... es ist schön, wenn man einen Hund ablegen kann und er dort auch bleibt. Tricks kannst du deinem Hund auch von Anfang an beibringen. Hunde lernen sehr gerne ... übe mit ihm in kurzen Sequenzen ... nur 4-5 Wiederholungen und später am Tag nochmal. Kein krampfhaftes und langatmiges üben über lange Zeiten, denn so junge Hunde können sich noch gar nicht so gut konzentrieren. Informiere dich mal über den Clicker (http://www.clicker.de) damit kannst du ihm ganz toll und sehr leicht alles mögliche an Tricks beibringen.

    Viel Spaß mit deinem Neuzugang :D .

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    Ich kann mir den Hund nicht mehr leisten leider....

    Ich hab mal in deine Threads geschaut ... heftig. Ich kann verstehen, dass man da an seine Grenzen kommt. Einen kranken Hund zu haben ist nicht ohne. Du hast keine OP-Versicherung nehme ich an? oder bist du rausgeflogen? Hast du irgendwelche Chancen, dass man dich in einer aufnehmen kann? Das wäre ja noch eine Möglichkeit, dann wäre im Falle eines Falles der Großteil der Kosten gedeckt.

    Es ist heftig, wenn man seinen Hund liebt, sich aber die Behandlungen nicht mehr leisten kann.

    Marion
    Auch meine Frage, warum schreibst du noch so einen Thread, wenn du weißt wie hier reagiert wird und das solltest du ja wissen, denn du bist nicht seit gestern hier.

    Ich reagiere auch nicht viel anders, deswegen schreibe ich lieber gar nix ... mir schwillt nur immer der Kamm, wenn ich sowas lese aber manchmal ist es tatsächlich besser einen Hund abzugeben. Auch ins Tierheim, weil die sehr bemüht sein werden ihn nicht zum Wanderpokal werden zu lassen. Bei Eigenvermittlungen geht es ja meist nur darum "Hauptsache der Hund ist weg" ... laß man ja auch "der einzige Interessent ist abgesprungen" .. wer sagt, dass er überhaupt geeignet gewesen wäre.

    Was mich aber viel mehr wundert ... du hast massivste Probleme aber ich finde (ich bin nur ein Jahr in deinen Beiträgen zurück gegangen) nicht einen Thread wo du hier Hilfe suchst. Du antwortest nur in bestehenden Threads, dass du dies und jenes Problem zum Glück mit deinem Hund nicht hast und gibst anderen Ratschläge, wie sie ihre Probleme lösen können. Über deine Probleme habe ich in einem Zeitraum von einem Jahr nichts gefunden .... was also waren deine Probleme die so unlösbar erscheinen, dass der Hund jetzt abgeschoben wird?

    Emmy
    Du warst fleißiger ... nun gut ... ich kann mich hier eine Meinungsbildung nicht verschließen :mute: aber lasse mich gerne eines besseren belehren. Vielleicht schreibt die TS ja was für gravierende Probleme der Auslöser sind....