Beiträge von Fantasmita

    Wer Rabatz ums Spielzeug macht, der bekommt halt keines mehr. Hunde benötigen eh nicht diesen ganzen kommerziellen Kram. Spiel du mit ihr ... aktiv und körperlich, da hat der Wuff deutlich mehr von.

    Wenn sie unruhig ist, wenn sie kein Spielzeug hat, dann würde ich sie ignorieren und erst wenn sie ruhig ist und wenn du das willst bekommt sie eine Spieleinheit mit dir. Nicht zum spielen auffordern lassen.

    Nicht reinsteigern ;) es geht lediglich darum, dass Bauchgefühl nicht zu verlieren, was schnell passiert, wenn man sich zuviel Theoriewissen aneignet und zu viel Foren liest ;) .

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    Dass ein Hund nicht mit jedem Gähnen beschwichtigt, ist ja wohl klar.

    Dir mag das klar sein aber du kannst schlecht für alle sprechen ;) .

    Hunde zeigen doch ganz klar im Spiel untereinander, dass sie unterscheiden können, was Spiel ist und was ernst ist. Wenn Hunde sich im Spielverhalten befinden, dann wird bestiegen, unterworfen, gerempelt und am Hals gezerrt, dass es einem Angst und Bange werden kann. Trotzdem ist das reines Spielverhalten und sie unterscheiden dieses ganz klar.

    Wir spielen nicht oft aber auch Zerrspiele ... Max liebt sie ... Biggi sind sie noch etwas befremdlich aber er ist ja auch noch nicht so lange da. Da wird wild gezerrt, geknurrt (ich auch ha ha ha) und mal gewinnt der eine mal der andere. Wir nutzen das auch zur Impulskontrolle ...wenn es zu wild wird (ich möchte nicht, dass die Hunde übermäßig hochfahren, dann sage ich "Aus", dass Spiel wird unterbrochen und auf ein "OK" geht es weiter.

    Bissigkeitsprobleme haben wir deshalb nicht ... ganz im Gegenteil .. sie passen sich wunderbar mir an, die ich ja schwächer bin.

    Ganz abgesehen davon, dass Calming Signals nicht wirklich gut ist und viele Dinge einfach falsch darstellt. Am Ende deutet der Hundehalter jedes Verhalten vom Hund falsch oder bewertet es über. Nicht jedes gähnen eines Hundes bedeutet gleich Streß. Viele Verhaltensweisen des Hundes sieht man erst im Gesamtkontext und man kann nicht gleich alles was ein Hund zeigt als Beschwichtigung abtun und das finde ich in dem Buch einfach zu krass. Ich hätte es dir geben können aber ich habe es schon weiterverkauft, weil ich es nicht gut finde.

    Ich würde dir die Kosmos Erziehungsbücher empfehlen die hier schon benannt wurden und dann um das Thema Körpersprache zu ergänzen das Buch: Körpersprache des Hundes. Ausdrucksverhalten erkennen und verstehen:

    Das Buch ist perfekt, weil es detaillierte Bilder und Beschreibungen hat und das Verstehen der Körpersprache ist ein elementarer Punkt in der Hundeerziehung.

    Ansonsten sämtliche Bücher von Günther Block, grade das Buch Wölfisch für Hundehalter: Von Alpha, Dominanz und anderen populären Irrtümern

    da du im Laufe der Zeit mit deinem Hund vielen Leuten begegnen wirst die dir Geschichten erzählen werden, wo es dir die Fußnägel hochrollt. So lernst du besser zu differenzieren.

    Ansonsten kann ich persönlich nur empfehlen weniger lesen und viel auf das Bauchgefühl hören, dann klappt es deutlich besser mit der Hundeerziehung.

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    Wie alt ist denn dein Sohn?
    Habt ihr nur draußen Probleme mit ihm?
    Also handelt es sich "nur" um eine Leinenagression?

    Und wenn das ganze erst seit einem Jahr besteht müßte man auch überlegen, was hast sich da geändert, dass er plötzlich so reagiert.

    Einem Trainer der immer von Dominanz spricht mißtraue ich eh immer schon im Vorfeld :D ... und zum anderen hört sich das für mich eher so an, als würde er deinen Sohn beschützen wollen.

    Man kann das auf die Distanz auch gar nicht sagen. Es ist gut und sinnvoll, dass ihr euch einen Trainer sucht aber ihr müßt auf euer Bauchgefühl hören (wie ich schon sagte, die einen finden den Trainer super, die nächsten einfach nur grauselig :D ) und auf euren Hund achten. .. all das gibt euch die Richtung vor.

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    Also ich bin mir dessen bewußt das ein Hund der solch einen Leinenzug und auch teilweise aggressivität gegenüber anderen zeigt, nicht mit Samthandschuhen angefasst werden kann, aber muss das so sein?

    Nein muss es definitiv nicht. Es gibt aber auf dem Markt unzählige Hundetrainer .. gute und schlechte ... dann kommt noch hinzu, dass was dem einen gefällt und weshalb er ihn empfiehlt ist noch lange nix für den nächsten. Wenn mir ein Trainer zusagt und geholfen hat, kann ich dir diesen empfehlen und trotzdem ist er ggf. nix für dich. Am Besten hörst du da auf dein Bauchgefühl und führst ein Vorgespräch. Auch kommt es auf deinen Hund an ... nicht bei jedem Hund funktioniert das was bei 10 anderen Hunden toll funktioniert hat ... deshalb sollte der Trainer individuell agieren und nicht nach Schema F.

    Ich kann dir nur sagen, dass wir selbiges Problem massivst hatten und uns hat ein Training bei Canis geholfen. Wir hatten vorher zig "tolle" Trainer durch, die einen warfen mit Wattebäuschen, die anderen waren mehr oder minder gewalttätig, andere schrien, der nächste clickerte die Leinenaggro weg usw... es hat uns viel Kohle gekostet und langfristig nix gebracht. Schreib bitte mal die Moderatorin staffy hier im Forum an (https://www.dogforum.de/member/staffy/ ) und frage sie nach einer Trainerempfehlung.
    Wichtig ist ja auch, dass nicht das Symptom bearbeitet wird sondern die Ursache. Deine jetzige Trainerin arbeitet nur an der Ursache und die Schreierei bringt herzlich wenig ... der Hund denkt ja, du hast nicht alle Tassen im Schrank und ihm platzt noch dazu das Trommelfell ;-). Wenn sie sich schon an den Wölfen orientiert, dann sollte sie doch bitte auch so souverän und leise agieren, wie diese ;) .