Beiträge von Fantasmita

    Unser Mr. Big kam Ende Dezember zu uns und hatte für einen so jungen Hund übel schlechte Zähne. Wir wollten da nix unter Narkose machen, da der Gute eh schon gestreßt ohne Ende war und deswegen haben wir abgewartet.

    Was soll ich sagen ... seine Zähne sind mittlerweile strahlend weiß :D das Barfen hat uns die Narkose erspart. Wir wären aber ehrlich gesagt nicht davon ausgegangen, dass es so super klappen würde.

    Gute Kalbsbrustknochen bekommst du übrigens bei http://www.futterfundgrube.de ansonsten würde ich halt schauen, dass ich richtiges Fleisch füttere und nicht dieses gewolfte Kram, was der Hund durch nen Strohhalm saugen könnte. Er soll die Zähne ja benutzen. So einen kleinen Hund würde ich alleine aus Kostengründen schon immer barfen, da braucht man ja kaum was und gesund ist es auch noch.

    Von daher ... ich rate auch zum barfen :gut:

    wildsurf
    Mir ging es nur um die Aussage mit den Jagdhunden in Jägerhand, dass es eher die Ausnahme als die Regel ist. Das mit den Sprühhalsbändern und deren Nutzung steht auf einem anderen Blatt.

    @schlaubi
    Natürlich gibt es immer beide Seiten und mein höchster Respekt gilt den Leuten die sich die Zeit nehmen aber stell dagegen die ganzen Leute die maßlos überfordert sind, die einfach nur nen netten Familienhund wollten und sich der Konsequenzen eines Jagdhundes nicht bewußt waren.

    Zitat

    1. weil "echte" Jagdhunde dafür gezüchtet wurden und (hoffentlich) meistens in Jägerhänden zu finden sind.

    Das ist leider ein grober Irrtum. Dank der ganzen Außlandsvermittlungen haben wir hier hochspezialisierte Jagdhunde in rauhen Mengen die als liebe Schoßhunde vermittelt werden und die ihren Lebtag nicht von der Leine können, weil die Hundehalter mit dem Jagdtrieb überfordert sind. Im Zweifelsfall werden sie fett gefüttert, auch so kriegt man den Jagdtrieb im Zweifelsfall in den Griff.

    Tucker
    Du ziehst hier irgendwo den Vergleich, dass auch ein Jäger ein Leben lang mit seinem Hund arbeitet. Natürlich tut er das aber das ist auch Schönrederei und Äpfel mit Birnen vergleichen, denn bei den meisten Jägern (Ausnahmen gibt es zum Glück) wird sehr wohl mit Starkzwang gearbeitet und da reden wir nicht vom Sprühhalsband (wie schon gesagt wurde bei einem heißblütigen Jäger wird man damit eh nix) sondern vom TT. Dann werden Jagdhunde die nicht im gehorsam stehen einfach abgeschafft, auch gerne ersäuft und es wird sich ein neues geholt, welcher besser zu erziehen ist. Grade habe ich hier in der Nachbarschaft ... da soll ein Hund vom Jäger dringend untergebracht werden, weil er sonst erschossen werden soll, da er als Jagdhund unbrauchbar ist (ließ sich nicht gescheit kontrollieren) und zu guter Letzt kann man den Jäger auch nicht mit Otto-Normalhundehalter vergleichen. Der Jäger will diesen Trieb im Hund und er nutzt ihn, d.h. der Hund kann sich in seinem Trieb auch ausleben, etwas was Otto-Normalverbraucher weder kann noch will, noch darf.
    Ich finde die Darstellungen hier doch arg romantisch angefärbt und sehr weit weg von der Realität. Welcher Jäger hätte Zeit und Muße sich jahrelang nur um den Jagdtrieb seines Hundes zu kümmern, wie das unzählige engagierte und verzweifelte Hundehalter tun. Ein Jagdhund im Dienst hat zu funktionieren, natürlich wird mit ihm gearbeitet aber doch nicht mit dem Zeiteinsatz den manch einer hier investiert.
    Ein "guter Tipp" von einem Jäger zu dem Thema: Wenn der Hund auf die Jagd will ihn mit der Schleppleine absichern und ihn dann volle Kanone in die Schleppleine knallen lassen (natürlich am Halsband) damit er sich 4 x überschlägt, er würde dann nie wieder so unkontrolliert losgehen.
    Noch ein "guter Tipp" von einem anderen Jäger: Den Hund 4 Tage hungern lassen, um ihn besser formen zu können.

    Das sind also die tollen Jäger, die so engagiert jahrelang mit ihren Hunden arbeiten. Ich glaube die sind eher die Ausnahme als die Regel.

    Zitat

    Da hast Du wohl recht :D Jagdlich geführte Hunde beherrschen in der Regel aber auch einen Abbruch (down etc) aus dem jagen.

    .... und ... da brauchen wir uns auch nix vormachen, ein Blick in diverse Jagdforen reicht, wird das teilweise auch nur mit Teletac und Co erreicht ;) . Jäger sind nicht zimperlich, wenn es um die Erziehung ihrer Hunde geht.

    Zitat

    Und genau so hat das unser Trainer auch gesagt, wenn der Hund einmal in der Hetze ist bekommt er nichts mehr mit. Deswegen ist es eben so wichtig den Hund gut lesen zu können und VORHER schon zu erreichen, damit es gar nicht erst so weit kommt.

    Wobei sich mir die Frage stellt wer hier wo behauptet hat, dass man den Hund erst in vollem Jagdmodus stoppt? Jeder halbwegs interessierte und engagierte Hundefreund weiß heute, dass man ein Verhalten nur kontrollieren/verbieten/umlenken (was auch immer ihr grade wollt) kann, wenn man dies im Ansatz macht und nicht wenn man gepennt hat und der Hund ist schon voll in seinem Film.

    Hier klopfen sich alle gegenseitig auf die Schulter für die tollen Aussagen :D aber das hat hier niemand behauptet und das dürfte jedem klar sein.

    Du mußt einfach ausprobieren, was bei dem Hund funktioniert. Nicht bei jedem Hund funktioniert jede Methode. Ich habe die Besten Erfahrungen gemacht mit einem Block, sprich den Hund mit flacher Hand vor die Brust abstoppen und ein festes "nein" und mit der Methode Pfötchen kurz festhalten, dann auf dem Boden absetzen und in dem Moment wo die Pfoten am Boden sind belohnen (aber nicht aufdrehen!), ganz ruhig belohnen (z.B. mit streicheln).

    Mensch Amare ich les grade von deinem Problem. Das ist ja übel. Als ich die erste Seite gelesen habe, dachte ich noch, dass es was medizinisches sein muss aber eher Blasenentzündung oder ähnliches. Ein gesunder Hund der das Alleinsein gelernt hat und stubenrein ist, der kann ohne Probleme ein paar Stunden alleine bleiben, sonst würden viele Berufstätige wohl nen echtes Problem haben.

    Tut mir total leid, dass es jetzt nach Inkontinenz aussieht. Ich hab mal nach dem Problem Gegoogelt ... da findet man schon diverse Erfahrungsberichte in anderen Foren, wenn auch eher entmutigende (so nach dem Kontext, dass die Medikationen auch nicht helfen). Ich drücke euch die Daumen, dass es bei euch anders aussieht.