Beiträge von Fantasmita

    Die Situation im Garten bewältigst du doch super, genauso kannst du auch die Situation draußen bewältigen. Handele nach deinem Bauchgefühl, was meinst du was in der Situation angebracht ist? du machst es doch im Garten schon absolut richtig (für mcih, für zig andere wahrscheinlich wieder nicht ;) ).

    Ansonsten kann ich dir nur raten, dir gleich im Ansatz des Problemes einen guten Trainer zu holen und gar nicht monatelang zu versuchen selber dran rumzudoktorn (mit Hilfe von Ratschlägen, Büchern und Foren). Der Trainer sieht vor Ort das Verhalten und kann das ganz anders beurteilen, wie man es auf die Entfernung könnte. Er ist ein direkter Ansprechpartner für dich und kann dir effektive Wege aus dem Problem zeigen, was deutlich einfacher ist, wenn das Problem grade neu ist, als wenn es sich schon über Monate verfestigt hat.

    Ich bevorzuge auch eindeutig Halsbänder aber das Leben ist kein Wunschkonzert, da mein einer Dobermann am Hals nackig wurde vom Halsband, muss ich bei ihm ein Geschirr ummachen, mein älterer Hund hat immer Halsband, weil ich das eindeutig schöner und weniger angezogen finde.

    Für Welpen, bis sie leinenführig sind, für Schleppleinenarbeit, usw. finde ich jedoch ein Geschirr besser, deshalb würde ich alle Hunde grundsätzlich an beides gewöhnen, man weiß nie, wozu es gut ist.

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    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell Aussagen verdreht werden, und einem Dinge untergejubelt werden, die man nie so geschrieben hat.

    Ich bezog mich da nicht auf dich, sondern auf diese Aussage:

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    Zu der Frage wieso man das TT nicht ok findet, wenn man kein Problem mit dem E-Zaun hat. Ich habe auch kein Problem mit einem fachmännisch eingesetzten TT. Die Studie wurde ja bereits erwähnt und wenn das TT so eingesetzt wird, dass der Stresslevel gleich Null bleibt, why not?

    Indem Sinne, danke für die korrekte Studie, ich habe es zeitlich noch nicht auf die Reihe bekommen die erste zu lesen, werde nun aber mal beide lesen, wenn ich nen bissel Zeit hab, da ich das doch sehr interessant finde.

    shaun
    Deinen Anspruch einen Konsens in einem Forum zu finden, finde ich sehr nett aber doch sehr selten - sofern du hier die Diskussionen verfolgst, wovon ich ausgehe - zu finden. Dazu treffen viel zu viele verschiedene Meinungen, Charaktere und Informationsstände aufeinander.
    Ansonsten ist ein Forum ja zum diskutieren da, ob nun die Form der Diskussion dem Einzelnen zusagt steht auf einem anderen Blatt aber es obliegt ja jedem selber die persönlichen Konsequenzen daraus zu ziehen ;) .

    Ich denke, dass liegt nur bedingt daran. Hier gibt es zwar diverse Freilaufflächen aber nicht jeder Hundehalter macht sich die Mühe diese zu erreichen, da werden halt x-beliebige Parks zur Freilauffläche umfunktioniert und wenn man ne Strafe zahlen muss wird das in Kauf genommen.

    Grundsätzlich wäre es aber trotzdem begrüßenswert, wenn es durch das ganze Bundesgebiet hindurch mehr Freilaufflächen gäbe. Den Hunden tut es bestimmt gut, ob nun Pöbler oder nicht.

    Ich denke die Tierheimmitarbeiter meinen es nicht wirklich so, wie sie es sagen. Geht wohl eher nach dem Motto "ok mag sie nicht, sind ja genug andere Hunde da" ... wer macht sich schon viel Mühe mit einem Hund der einen von vornherein ablehnt ... ist nunmal die Realität und die wollen sich auch das Elend ersparen, dass er nach ein paar Tagen wieder zurückgebracht wird.

    Wenn du dich so verliebt hast, dann würde ich an deiner Stelle immer wieder ins Tierheim gehen, einfach in seiner Nähe sein, dass er sich an dich gewöhnt. Setz dich vor seinen Käfig, lies nen Buch, lies ihm mit ruhiger Stimme was vor, locke ihn nicht, warte was von ihm kommt. Du wirst dann sehen, ob was kommt und kannst dann weiter überlegen, ob du bereit dazu bist dich diesem Hund mit allen Konsequenzen zu stellen.

    Versuch auch nen bissel dein Herz auszuschalten und lass deinen Kopf mit sprechen ;) wir hatten hier in letzter Zeit zuviele Geschichten, wo rein nach Emotionen entschieden wurde und hinterher mußte der Hunde schnell wieder weg. Ich schätze dich nicht so ein aber lass auch den Verstand mitentscheiden. Ist halt die Frage, ob man sich, grade wo der eigene Hund noch eher jung ist und wohl noch Erziehungsbedarf hat einen Hund mit erhöhten Erziehungsanspruch holt oder ob man es sich doch einfacher macht. Das ist absolut legitim... die wenigsten Menschen stehen doch im Endeffekt auf Probleme.

    Aber da du eh Zeit ohne Ende hast - du schreibst ja er ist erst für nächstes Jahr geplant - hast du ja auch Zeit dich auf den Versuch einzulassen.

    Also ich bin nicht so der Zutexter, zum reden hab ich meinen Mann und meine Tochter :D aber klar rede ich ab und zu irgendeinen Blödsinn mit ihnen. Dann nehm ich das Köpfchen in die Hände und erzähle, dass ich sie lieb hab und das sie tolle Jungs sind oder - das mache ich bei Max, weil der immer sein Köpfchen schief legt und ganz schlau tut - erzähl ich ihm, dass Biggi Mist gebaut hat und ich ihn eh bald ins Tierheim bringe. Reiner Blödsinn halt.

    Ansonsten halte ich vom vielen labern überhaupt nix, da man dann zum Hintergrundgeräusch wird für den Hund und er einen in den wesentlichen Momenten des Lebens, wenn er nämlich hören soll, nicht mehr auf einen achtet :D .

    naijra
    Du brauchst dich gar nicht wiederholen, wie ein Leierkasten. Ich habe das schon beim ersten mal, wo du es geschrieben hast verstanden. Wir haben hier glaube ich eine grundsätzliche Verständnisschwierigkeit.

    Das Problem was ich dadurch habe ist, dass ich trotzdem nicht hergehe und bei einem Thread über Elektrozauneinsatz bei Hunden schreiben, dass das alles ganz entspannt ist und nicht so schlimm und in einen Thread über TT hingehe und schreibe, dass es die Erfindung des Teufels ist und wer das einsetzt ist ein Tierquäler. Um genau diesen Punkt geht es mir. Das beides unterschiedlich funktioniert, dass es auf unterschiedlichen Weisen zu Fehlverknüpfungen kommen kann (bei beiden) ist klar aber beides jagd dem Hund Strom durch den Körper mit dem Ziel ihn von etwas anzubringen. Nur weil das eine - sprich der Zaun - vielleicht etwas anders funktioniert und "halt da ist", macht es den Zaun für mich noch lange kein Stück besser oder tolerierbarer.

    Genau die Aussage finde ich nämlich nicht scheinheilig:

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    Zu der Frage wieso man das TT nicht ok findet, wenn man kein Problem mit dem E-Zaun hat. Ich habe auch kein Problem mit einem fachmännisch eingesetzten TT. Die Studie wurde ja bereits erwähnt und wenn das TT so eingesetzt wird, dass der Stresslevel gleich Null bleibt, why not?

    Was mich jedoch wirklich interessiert ist ein Link zu dieser Studie, denn das der Stresslevel gleich null sein soll, dass kann ich mir nur vorstellen, wenn mit einem schon trainierten Hund gearbeitet wurde (der also schon gebrutztelt wurde) und der das Ding lange genug kennt und seine Konsequenzen kennt.
    Ein Hund der neu damit konfrontiert wird, egal wie lang man ihn langsam darauf vorbereitet, wird in dem Moment des auslösens immer Streß haben. Mich interessiert hier wirklich die Studie.

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    Für mich ist ein Stirnrunzeln oder ein tadelnder Tonfall nicht gleich zu werten wie eine Tracht Prügel oder eine volle Ladung des ERG. Und mein (nicht elektrisch geladener) Gartenzaun ist auch aversiv, wenn Hund im heiligen Zorn grad da reinknallt. Der Baum ist aversiv, wenn der Hund versucht, ihn umzurennen.

    Den Vergleich finde ich schon heiß. Hier wüßte ich gerne mal, was der Elektrozaun für Hunde und was das TT ist? Das Stirnrunzeln und ein tadelnder Tonfall = Elektrozaun .... Eine Tracht Prügel = TT? oder habe ich hier deinen Beitrag grundsätzlich falsch verstanden?

    Ich schätze deine Beiträge aber hier finde ich hängen die Vergleiche massiv und ja ich bin auch der Meinung, dass du krampfhaft versuchst etwas schön zu reden, was im Grundsatz die selbe Schei...e nur in anderem Gewand ist.

    Wenn man mich fragen würde was von beiden besser ist mit den hier benannten Gründen "Elektrozaun statisch, berechenbar" und "TT Fehlerbehaftet durch Mensch, deshalb unberechenbar", dann wäre die Antwort für mich, dass keines von beiden besser ist und das ich keines von beiden grundsätzlich befürworte, weil ich es nicht besser finde.

    Natürlich ist auch ein Baum aversiv, wenn mein Hund dagegen rennt aber den pflanze ich ja nicht extra damit er meinen Hund von etwas abhält.
    Natürlich ist auch der normale Zaun aversiv aber auch der normale Zaun fügt dem Hund, wenn er reinrennt keinerlei große Schocks oder Schmerzen zu, deswegen sind mir die Vergleiche zu schwammig.

    Von mir aus soll hier jeder nen Elektrozaun ziehen, um seine Hunde abzuhalten, dass sie irgendwo anders Terror machen aber es soll doch bitte keiner verkaufen als besser oder tolerierbarer als ein TT und andere Leute kritisieren, die Sprühhalsbänder nutzen. Das ist für mich die Scheinheiligkeit die mir aufstößt.

    Wenn man einen Elektrozaun zieht, dann ist das nix anderes als ein Hilfsmittel in der Erziehung, weil es zu mühselig, zeitaufwendig, lästig usw. ist, wenn man es auf die klassische Art versucht. Natürlich kann ich meinen Hund immer beaufsichtigen, natürlich kann ich ihn 1000 x ins Haus bringen, wenn er sich mistig benimmt, natürlich kann ich ihn mit einer Schleppleine sichern, damit er keinen Mist bauen kann .... kann ich alles machen und ich behaupte noch nichtmal, dass man ein besserer Mensch ist, wenn man sich die Mühe macht ... aber man kann auch nen Elektrozaun ziehen aber dann kann man sich auf der anderen Seite - in meinen Augen - nicht hinstellen und hier andere Leute verurteilen und die Kritikpeitsche schwingen, wenn Leute dazu stehen, dass sie aversiv arbeiten.

    Das muss jeder handhaben wie er will. Wir haben jeder unser Geld und eine Liste der Lebenshaltungskosten, wo die Tiere (4 Katzen, 2 Hunde) mit 300 EUR im Monat (Futter, Versicherungen, etc.) mit einkalkuliert sind. Wenn Tierarzt war, dann kommt dieser auch mit ins Haushaltsbuch. Alle Lebenshaltungskosten werden also brüderlich geteilt, wie Strom und Wasser auch :D .

    Aufgrund unterschiedlich hoher Einkünfte ist es so, dass es vorher eine Absprache gab, wieviel jeder ins Haushaltsgeld gibt und je nachdem bezahlt der eine halt mehr der andere weniger aber das gilt ja für alles und liegt an den Unterschiedlichen Einkünften. Im Endergebnis soll hat noch jeder genug von seinem verdienten Kröten haben.

    Sehen wir also relativ entspannt. Die Tiere betrachten wir aber als Teil der Familie, so wird also nicht aufgeteilt, wessen Hobby es zuzuordnen ist. Die Hobbys die wir haben bezahlen wir jeweils selber. Sprich würden ich die Tiere jetzt als mein Hobby sehen, würde ich sie selber bezahlen.