ZitatUnd dann haben sie ihr aber gesagt, dass die ersten 2 Wochen ohne Besitzer mit dem Hund gearbeitet wird und er sie auch nicht sehen darf! Das wäre wohl ganz wichtig. In der 3 Wochen ist sie dann mit dabei. Da geht es dann aber hauptsächlich drum sie zu schulen im Umgang mit ihm. Und ja das haben sie auch gesagt, vieles will sie gar nicht sehen. Die Hunde werden nicht geschlagen oder sonstiges, aber wohl ordentlich in die Mangel genommen , gerade in Bezug auf Unterwürfigkeitsprozessen und sie werden wohl auch in bestimmten Situationen sehr gereizt.
Das denke ich mir und das Problem mit den Besitzern, ich nehme mich da nicht aus, dass sie natürlich vor Mitleid mit Wuffi dahinfließen und ihn retten wollen. Es gibt ja viele die diese Umerziehungswochen anbieten, da fehlt aber genau das was hier angesprochen ist, nämlich die dritte Woche, wo der Halter in der Erziehung seines Hundes geschult wird.
Wo mein Problem liegt ist, dass ich mir gar nicht so sicher wäre, dass euer Hund - auch wenn es so scheinen mag - ein so schwieriger Fall ist, dass er ein Umerziehungscamp braucht und es ist ja auch kein Geheimnis das Baumann sehr gut aber auch nicht zimperlich ist.
Für mich hört sich viele was ihr schildert "normal" an ... normal unter dem Gesichtspunkt, dass der Hundehalter zwar sehr bemüht war alles richtig zu machen, dabei aber viele Fehler gemacht hat. Ich will nix runterreden, der Leidensdruck mit so einem Hund, egal ob man es selber verbockt hat oder ob der Hund "unkontrollierbar" ist, ist enorm.
ZitatOkay.. die Preise... alleine ein Telefonat wurde mit 25 Euro berechnet. Der Vorbesuch der Dame kostet 350 Euro und das, nennen wir es "Erziehungscamp" würde sie 2500Euro kosten... Aber sie ist bereit alles zu geben und wir hoffen so das alles gut wird.
Erstmal höchsten Respekt vor deiner Freundin ... da zieht es einem glatt die Schuhe aus. Aber natürlich von nix kommt nix und 3 Wochen Training, Vor- und Nachbetreuung haben ihren Preis und man kann sich sicher sein, dass es nicht umsonst ist, wie so einiges Geld was man in diverse Hundetrainer investieren kann.
Was mich dazu noch interessieren würde. Per Ferndiagnose wird man den Hund ja nicht in das Erziehungsprogramm geordert haben, denn vieles stellt sich aus Erzählungen der Hundehalter anders dar, als das was das geschulte Trainerauge vor Ort sieht. Deswegen stellt sich mir die Frage, ob bei diesem 350 EUR teuren Vorbesuch auch erstmal gecheckt wird, ob das Camp überhaupt von Nöten ist oder ob, wie ich oben schrieb, einfach Erziehungsfehler vorliegen, Falscheinschätzung bei dem Umgang mit der Rasse und das der Hundehalter auch vor Ort geschult werden könnte. Steht das überhaupt zur Debatte oder geht es nur um die "Einweisung" in das Erziehungscamp?
ZitatDie zwei sind schon auf dem Weg in die Tierklinik zur Blutabnahme und Untersuchung. Sein Fell auf dem Rücken hat sich auch deutlich verändert. Struppiger und dunkler ist es geworden. Vielleicht ist es wirklich die Schilddrüse, dann könnte ihm endlich geholfen werden und spart wirklich eine Menge Geld und erspart dem Hund auch viel. Obwohl es wiederum nicht schön ist wenn er krank ist, aber das ist ja behandelbar. :)
Ich drück die Daumen, dass es eine "banalere" Lösung der Probleme gibt.
Ein traumhaft schöner Mix ![]()