Beiträge von Fantasmita

    Mir ist auch noch einer eingefallen.

    Welpengruppe ... es wurden kleine Böller krachen gelassen .... Max verzieht sich in eine Ecke und kommt aus dem zittern nicht mehr raus. Der Tag war gelaufen. Trainerin:"Der wird Sylvester nur mit Valium überstehen."

    Heute ist Max der böllerfesteste Hund den man sich vorstellen kann... Fußball-WM ... Sylvester ... alles kein Problem.

    Mal ganz ab davon, dass ich einem Hund kein Valium geben würde nur damit er Sylvester übersteht, dann würde ich lieber ne Tour über die Autobahn machen oder irgendwo außerhalb hinfahren.

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    Wir hatten Stadtbegehung mit den Hunden. HT bringt eigenen Hund mit. Einen Boxer-RR-Mix, riesengroß, sehr stämmig und.......einen genauso riesengroßen, stämmigen Gittermaulkorb um! Der Hund einer Trainerin mit MK?
    Erklärung: der Hund ist lammfromm, der MK dient zur Sicherheit der anderen Hunde. :???:

    Ab dem Tag war mein Vertrauen in die Trainerin sehr angeknackt. Ich wollte ja, dass sie mir beibringt, wie Schara lernt nicht mehr zu pöpeln. Das Ende vom Lied wäre wohl der MK gewesen. :/

    Mein Vertrauen in die Trainerin wäre eher gewachsen. Endlich mal kein Theoretiker oder jemand der 3 Labradore, einen Goldi und einen Mops hat, sondern jemand der sich mit der Problematik die ich habe auskennt. Auch Trainer sind nur Hundehalter die nicht zwingend perfekte Hunde haben.

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    Was mich weiterhin einfach nervt ist wenn Leute sich aufs moralische hohe Roß schwingen und mit dem Finger auf Menschen zeigen, die mehr oder minder freiwillig mit Starkzwang arbeiten und selber sich ihren schönreden: Erg niiiiiemals, abeer Stromzaun, ja klar ist harmlos. Leinenruck ist bööööööse, aber zackige Richtungswechsel sind völlig ok, etc.
    Wer Zwang macht, sollte zu sich und vorallem seinem Tier so ehrlich sein und sich eingestehen, dass das gerade nicht nett ist und sich fragen: Ist das jetzt nötig oder schlicht Ausdruck meiner eigenen Bequemlichkeit/ Unzulänglichkeit

    Sehr treffend zusammengefaßt :gut:

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    Wer sagt denn daß er an diesem halsband kräftig ziehen oder rucken will? niemand.
    hat er gesagt wie er das halsband anwenden will? nein.
    diese halsbänder werden heute von denen die sie richtig anwenden zum aktivieren benutzt, durch kleine reize, was ich mir jederzeit auch an meinem hals gefallen lassen würde.

    Wir reden hier von einem Hund der leinenführig ist ... wofür braucht dieser Hund also einen Stachler? Was soll den aktiviert werden sein Schmerzzentrum?

    Braucht man für banale Leinenführigkeit die von dir schön geredeten "kleinen Reize"? Ich denke es ist immer eine Frage der Sinnhaftigkeit, ob man solche Dinge einsetzt. Dann kommt noch hinzu, dass wir hier von Laienhand sprechen. Also bevor du dich pauschal aufregst solltest du selber etwas differenzieren.

    Schlag deinem Bekannten vor, dass er das Halsband an sich selber ausprobiert. Du ziehst dann ein paarmal kräftig und mal sehen, ob er es dann immer noch am Hund anwenden will.

    Ansonsten kann man lediglich versuchen mit den Leuten zu reden, die ganze Welt retten kann man leider nicht. Es gibt diese Halsbänder ja jetzt auch so zu kaufen, dass man die Stacheln nicht sieht ... schön verdeckt unter einem scheinbar normalen Halsband. Sie sind sehr beliebt und es wird wohl lange dauern bis sich das ändert.

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    Würde ich auch raten. Vor allem weil ich bei dem Hund den Verdacht habe, dass sonstige Methoden (z.B. den Hund wegschieben, Lokomotive usw.) das Verhalten nur noch mehr verschlimmern.

    Frag ich mich auch :) es kann doch manchmal so einfach sein.

    Unser Mr. Big würde auch den ganzen Tag an mir kleben, wenn er dann könnte. Für mich wäre das aber nervig und für ihn auch nicht zwingend positiv, da er auch noch lernen muss mit Frust umgehen zu können.
    Wenn ich in den ersten Stock unseres Hauses gehe war es am Anfang so, dass beide Hunde hinterhergerannt sind. Ich habe dann irgendwann "bleib unten" eingeführt und das auch konsequent so gehalten. Jetzt läuft mir keiner mehr hinterher. Biggi ist darüber nun nicht wirklich glücklich aber wir wohnen seit 3 Monaten hier und jetzt schafft er es sogar schon entspannt liegen zu bleiben.

    Ansonsten unterbinde ich hinterherlaufen auch, wenn es mich nervt und schicke Mr. Big mit "ab" weg. Er sucht sich dann ein alternatives Plätzchen zum chillen.

    Sie kriegen ja genug Kuscheleinheiten und es besteht kein Grund mir am Bein zu kleben.

    Wenn dich das nervt, dann sagt dir doch schon dein Bauchgefühl, dass was falsch läuft, dafür brauchst du doch keine komplizierten Analysen ... stell es einfach ab und schicke deinen Hund auf seinen Platz.

    Mr. Big ist übrigens auch ein Hund der sehr unterwürfig und beschwichtigend ist ... er hat das beschwichtigen sozusagen erfunden und nutzt dies auch gerne mal auf Vorrat :D ;) .

    Kann dein Hund problemlos alleine bleibe? Das ist nämlich auch oft eine Kombination, wenn sie so kleben, dass sie unter Umständen auch nicht gut alleine bleiben können. Wäre dem so, würdest du es ihm auch einfacher machen, wenn du ihn hin und wieder von dir wegschickst. Bei Biggi ist so das Alleinseintraining auch voran gekommen.

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    Jetzt frage ich mich ernsthaft, woran es liegt, das es manche Leute auch ohne Strom schaffen, wo es doch scheinbar gar nicht zu schaffen sein sollte.

    Ich glaube nicht, dass es dahingeht, dass es nicht zu schaffen sein soll. Es ist alles auch eine Frage des Zeitpotentials und der Gesamtsituation. Ich bin kein Stromzaunbefürworter aber auch kein starrer Ablehner. Das "nette" Training am Zaun ist nunmal nicht innerhalb kürzester Zeit zu realisieren, da braucht man viel Konsequenz, viel Zeit und unter Umständen sehr tolerante Nachbarn. Wenn man dann noch mehr als einen Hund hat erschwert sich das ganze unter Umständen, da ein Hund den anderen aufwiegelt.

    Dann mußt du mit einrechnen, dass jeder Hund anders ist, mache begreifen es schneller, andere langsamer und wieder andere verwehren sich total.

    Es ist eben nicht alles nur schwarz und weiß.