Zitat
Ich habe meinen Hund auch geholt und bin am nächsten Tag arbeiten gegangen und wusste nichts über ihre Vergangenheit.
Macht es das besser? Nur weil du genauso unüberlegt gehandelt hast?
Zum Glück hattest du einen Hund mit dem das ging, mit dem deiner Freunde mehr als offensichtlich nicht. Man sollte sich schon ein paar Gedanken machen, wenn man sich einen Hund holt und wenn man sich einen traumatisierten holt, dann sollten es noch ein paar mehr Gedanken sein. Wenn man sich diese allerdings nicht macht, dann sollte man in den sauren Apfel beißen und die Konsequenzen tragen und nicht den Hund hängen lassen, nach dem Motto "da muss er durch".
Wenn sie keinen Urlaub nehmen können, dann sollen sie Inserate schalten, dass sie eine Betreuung für ihren Hund suchen und möglichst bei jemanden der sich mit seinen Problemen auskennt, der eine entsprechende Ruhe hat und ausstrahlt usw.
Optimal ist es nicht, da der Hund auch so kein Vertrauen fassen kann, bzw. es entsprechend länger dauert aber er würde zumindest nicht alleine gelassen.
Der Hund ist nicht das Problem, der ist nur eine arme Wurst ... das Problem sind deine Freunde die sich keine Gedanken gemacht haben. Es bringt wenig darüber zu lamentieren aber man kann zumindest schauen, dass man sich jetzt die Gedanken macht und dem Hund tagsüber eine Betreuung angedeihen läßt. Vielleicht gibt es ja auch Familienmitglieder oder Freunde die helfen können. Zeitgleich übt man mit ihm Schritt für Schritt das alleinsein und ein ein paar Wochen/Monaten dürfte das Thema durch sein.
DerRobert
Unser Zweithund war genauso. Zuhause konnte er kein Stück alleine sein ... im Auto jedoch kein Problem.