Beiträge von Fantasmita

    Vor allem macht euch nicht verrückt. Es ist vollkommen wurscht wie rum ihr was macht ;) ... gebt dem Hund Ruhe, laßt ihn ankommen und die ganzen Eindrücke verarbeiten.

    Das einzige was wirklich wichtig ist, finde ich, dass ihr an dem Tag nicht zuviel Programm macht. Man darf nicht unterschätzen, was diese Umstellung für den Hund bedeutet, auch wenn er es wahrscheinlich kaum zeigen wird. Die meisten Hunde sind erst nach Wochen oder Monaten richtig angekommen.

    Also bleibt ihr mal ganz entspannt, gebt ihm die Möglichkeit sich zu lösen, füttert vor oder nach dem Gassigang und gut ist. Laßt ihn sein neues zuhause erkunden und zur Ruhe kommen, dann wird das schon.

    Viel Spaß mit dem Neuzugang und vergeßt die Fotos nicht.

    Ich würde ein Geschirr dranmachen und deinfach losgehen und ihn notfalls hinter mir herschleifen ... was meinst du wie schnell er dann seine Beinchen bewegt.

    Wenn sie noch Zeit hat mit ihm ein wenig zu trainieren würde ich probieren ihn im Haus eine Hausleine umzumachen und die den ganzen Tag dran zu lassen. Er wird irgendwann schon damit laufen und sich somit dann auch dran gewöhnen.

    Was ich aber definitiv nicht machen würde wäre einen 28 kg Hund, der gesund ist und Beine hat, zu tragen :D ... ich kümmere mich ja gerne um andere Hunde, mache mir aber ungern zugunsten anderer die eigene Gesundheit kaputt oder meinen Geldbeutel leer (Strafe beim OA).

    Genau die Erfahrung habe ich auch gemacht.

    D.h. man müßte bei dem Rüden individuell schauen, was sind die Gründe warum er drinnen markiert ... ist es nur vorübergehend, ist es weil er es nicht anders gelernt hat, ist es weil er Streß hat etc. pp.

    Du mußt dir wiederum klar darüber sein, ob du ihn wirklich nehmen willst, selbst wenn das Risiko besteht, dass er Zeit braucht, bis er dieses Verhalten unterläßt.

    Ich würde hier auch gar nicht von Dominanz reden wollen ;)

    Hast du schonmal daran gedacht dir einen Einzeltrainer ins Haus zu holen. Das ist bei diesen Problematiken meist die sinnvollste Variante. Experimente und Foren sind da meist Zeitverschwendung. Nur ein guter Trainer vor Ort kann sich deinen Hund anschauen, sieht euer Verhältnis miteinander und sieht die Hintergründe warum dein Hund so reagiert, wie er reagiert. Nach dieser Analyse kann er dir handfeste Hilfen anbieten und du hast einen direkten Ansprechpartner.

    BorderCollie10
    Nicht bös gemeint aber schreib bitte nicht so einen Unsinn. Eine Kastration hilft nur bei hormonbedingtem Verhalten, hier ist das Verhalten aber bedingt aufgrund von Unsicherheit (wahrscheinlich). Eine Kastration wird hier absolut 0 bringen, im Zweifelsfall sorgt es lediglich für eine Verschlimmerung und machen kann man da definitiv einiges BorderCollie ;) .

    Missi Jimmy
    Die Aggressionen sind nicht selten und leider hast du auch im Vorfeld den Grundstein dazu gelegt indem du ihn zu den anderen Hunden hingelassen hast, bzw. dich hast hinziehen lassen. Nun ist noch der Zwischenfall mit dem anderen Rüden gekommen, so dass dein Hund auch noch eine Reaktion aus Unsicherheit heraus zeigt.
    Da du erst 13 Jahre alt bist, denke ich auch, dass du mit der Problematik deines Hundes überfordert bist und das da deine Eltern ran müssen. Ich möchte hier auch ehrlich gesagt auf Tipps via Internet verzichten sondern einzig und alleine zu einem Trainer raten. Bei dem Gespräch mit dem Trainer müßten deine Eltern dabei sein und du dürftest eigentlich nur noch mit deinem Hund Gassi gehen, wenn sicher gestellt ist, dass er nicht macht was er will und das er dich nicht durch die Gegend zieht. Er braucht jetzt jemanden der ihm souverän zeigt, wie er sich zu verhalten hat.
    Das ist alles nicht bös gemeint aber du kannst das weder körperlich noch vom Alter her leisten, deshalb suche bitte dringend das Gespräch mit deinen Eltern und holt euch einen Trainer nach Hause.

    Also ich glaube, dass im Falle eines Falles ich nur die Leine fallen lassen müßte und meine Jungs den Ernst der Lage schon erkennen würde und entsprechend handeln würden. Ich würde da nicht in der Haut des Verbrechers stecken wollen ;) .

    Wäre dem nicht so würde ich meine Hunde bis aufs Blut verteidigen. Im Zweifelsfall würde ich mit beiden wegrennen. Nur im äußersten Notfall würde ich meine Hunde sich selbst überlassen in der Hoffnung, dass sie davonkommen und ich sie später wiedersehe. Aber das wäre der äußerste Notfall den ich mir im Moment nicht vorstellen kann und ich hoffe auch, dass ich nie in so eine Situation kommen werde.

    Zitat

    Aber auch sie meinte, dass er einfach sehr dominant ist und immer versucht der Chef zu sein.

    Bei der Aussage kann ich nur zu einem erneuten Trainerwechsel raten. Nichts von dem was du geschildert hast, hat in irgendeiner Weise was mit Dominanz zu tun. Es gibt tatsächlich nur ganz ganz wenige Hunde die überhaupt Chef sein wollen aber leider wird das bei vielen Trainern noch gerne als Argumentation her genommen.

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    Außerdem steigt manchmal der Testosteronpegel in der ersten Zeit noch mal an.

    Ja innerhalb der ersten 2 Wochen kann es zu einer massiven Verschlimmerung des Verhaltens kommen aber nicht mehr nach 6 Wochen. Das kann es in diesem Fall also eher nicht sein. Auch halte ich das mit den Schilddrüsenwerten für überflüssig, da die Problematik vor dem Chip ja nicht bestand. Aber das ist nur meine Meinung dazu.

    Ja das ist gut möglich, dass man sich durch den Chip Probleme schafft die man vorher nicht hatte. Ich würde erstmal klären lassen, ob es wirklich Hypersexualität ist oder einfach Unerzogenheit. Dein Hund ist jetzt ca. 1,5 Jahre oder? Das paßt für mich eher auf das klassische Interesse am anderen Geschlecht und ein höherer Erziehungsanspruch an den Halter. Wirkliche Hypersexualität ist eher selten, es wird nur gerne so genannt und den Hunden wird dann zügig an die Eierchen gegangen.

    Wenn deine Trainerin dir dazu geraten hat, dann würde ich mir eine zweite Meinung eines guten Hundetrainers holen und eher auf den Chip verzichten. Sehr oft kommt es durch den Chip zu Unsicherheiten, daraus resultierend dann zu Aggressionen. Du möchtest ja auch nicht vom Regen in die Traufe kommen.

    Ich kann dir nur meine Erfahrungswerte sagen. Ich war schon immer tierverrückt und habe auch immer gedacht, dass mein Partner da ja gar nicht mitziehen muss, denn das ist ja mein Ding und er hat halt seine Dinger die ihn interessieren und zusammen haben wir halt unsere gemeinsamen Hobbys.

    So habe ich mich halt eingestellt auf die diversen Problemchen meiner früheren Partner und hatte dabei irgendwie immer ein komisches Gefühl.

    2006 habe ich dann meinen heutigen Mann im I-Net kennengelernt. Er ist genau so ein Tierverrückter wie ich (oder sogar noch schlimmer) und das ist wirklich ein massiver Unterschied in der Qualität der Beziehungsführung. Wir ziehen absolut an einem Strang, kümmern uns um unsere Tiere gemeinsam und lieben sie abgöttisch :D .

    Wir leben mit den kleinen Problemchen die man so als Tierhalter hat (Katzen = kotzen, angefressene Blumen, Haare oder Hunde = Haare, Pfötchenabdrücke auf frischgewinerten Laminat, etc.). Auch wenn mal Durchfall angesagt ist, wird dieser unter murren weggemacht ... was tut man nicht alles für die Tiere.

    Bei so elementaren Dingen wie Kinder und Tiere (Tiere gehören für mich zur Familie genauso wie der Partner oder das Kind) mache ich keine Kompromisse mehr, weil ich einfach täglich erlebe wie ungleich schöner es ist mit jemanden zusammen zu leben der genauso denkt, wie man selber.

    Max konnte immer perfekt alleine bleiben ... hat die meiste Zeit gepennt ... nur im Urlaub nicht :D .

    Wir waren mit ihm an der Ostsee in einem Appartement, da konnte er bei unserem ersten Urlaub nicht alleine sein, bei unserem zweiten Urlaub ging es jedoch ohne Probleme, weil er die Umgebung da schon kannte. Bei unserem Dänemarkurlaub im Ferienhaus ging es wieder nicht, dass er dort alleine blieb.

    Kommt halt auf den Hund an :) .