Beiträge von Fantasmita

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    Erlebt ihr sowas auch ab und an?

    Alle Jubeljahre mal, also dass es nicht erwähnenswert wäre.

    Da ich nämlich nicht der Meinung bin, dass ein Hund sowas braucht meiden wir solche Hunde/Menschen-Massenbetriebsamkeiten. Wir gehen nicht zu den klassischen Hochzeiten, sondern eher um 19 Uhr, statt Nachmittags, wenn alle dort rumlaufen oder wir meiden solche Gebiete ganz.

    Was ich in solchen Freilaufflächen und Hundeparks immer wieder sehe sind ein Haufen gestreßte Hunde und Hundehalter die sich oftmal ignorant und selbstgefällig benehmen.

    Wenn man einen Hund hat dem alles Jacke, wie Hose ist, dann ist sowas nicht schlimm aber nicht jeder Hund ist so.

    Eine gewisse Anzahl Hunde reicht uns vollkommen aus, da einer meiner Hunde sehr gerne spielt und somit die Hundekontakte braucht aber das halt auch nicht, wenn alle rauskommen. Bestes Beispiel ... seht ihr Hundehalter im Winter? Ich wohne ja nun in der Großstadt aber im Winter reduziert sich die Menge der Hundehalter auf den Straßen doch massiv .... also warum krauchen sie alle aus ihren Löchern, sobald ein Sonnenstrahl rauskommt? Genau die sind das dann nämlich mit denen man in Parks Probleme hat :D .

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    Rein vom Gefühl her ist dieser hier

    https://www.dogforum.de/ich-habe-angst…nd-t135833.html

    genau so ein Fall für Euch, oder?

    Der fällt für mich unter


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    Es geht hier nicht um kleine Prolls o.ae., sondern um Hunde bei denen die Spritze eigentlich nur noch eine Frage der Zeit ist und fuer die diese Arbeit im Grunde die letzte Chance ist.

    Ich glaube von der Spritze als letzte Möglichkeit ist der Hund noch sehr weit entfernt. Das ist lediglich ein Hund dem eine klare Führung fehlt und wo die HH überfordert ist, es aber nicht wirklich einsieht. Solche Hund/Hundehalter gibt es unzählige ...

    Sehr interessantes Thema! :gut:

    Max:
    * Inlandtierschutz (wahrscheinlich aber eher nen Polenwelpe aus Massenzucht der hier vermittelt wurde, wurde hinterher bekannt, einige Pflegestellen wurde daraufhin auch geschlossen.

    * a) massive Probleme / Verhaltensauffälligkeiten (Beißen, starke Aggressionen, etc.)
    Teilweise waren die Probleme jedoch eigenverschuldet, teilweise aufgrund mangelnder Sozialisierung im Welpenalter. Er ist heute fast 4 Jahre und nach viel Schweiß und Tränen ein toller Hund geworden, der seinen Platz gefunden hat.

    Mr. Big:

    * Eigentlich zählt das nicht wirklich, da der Tierschutz sich kurz vor Übernahme noch schnell eingeschaltet hat und wir mit ihm zwar nen Schutzvertrag gemacht haben, der aber ansonsten wenig damit zu tun hatte. Aber gut ... Inlandstierschutz.

    * Eine Kombination aus:
    a) massive Probleme / Verhaltensauffälligkeiten (Beißen, starke Aggressionen, etc.)
    b) der Hund scheint hier komplett deplatziert, ist ängstlich, verstört, unglücklich

    Wobei wir uns sehr bewußt für ihn entschieden haben, trotz seiner - teilweise vorher bekannten - Probleme. Immer nach dem Motto "man wächst mit seinen Herausforderungen". Weder a noch b stimmen komplett. Er kam mit starker Leinenaggression zu uns, ist Menschen gegenüber aber nicht aggressiv, auch wenn er keine fremden Menschen zwingend mag oder braucht. Er ist sehr an seinem Mensch+Hunderudel orientiert.
    Größer sind seine Verhaltensauffälligkeiten im Bereich der Reizüberflutung, Nervosität, komplett fehlende Streß- und Frusttoleranz. Anfänglich sah man über Monate das panisch weiße im Auge, was sich dann zum Glück irgendwann gelegt hat.
    Mittlerweile (7 Monate bei uns) ist er auch nicht mehr komplett deplatziert und seit ca. 2 Monaten haben wir auch den Eindruck, dass er wirklich glücklich ist.
    Er kommt aber nur auf kleinem, bekannten Raum gut klar. D.h. er ist glücklich in seinem Haus, in seinem Garten und das war es auch schon. Alles andere was er kennenlernt bedeutet für ihn einen enormen Streß und da reicht schon der Gassigang ums Haus. Sämtliche Reize bedeuten für ihn Streß ohne Gleichen. Der Hundepark ist für ihn auch eher ein Streßfaktor als das er ihn wirklich braucht. Kontakt zu anderen Hunden geht, da er sehr gut abrufbar ist und die Orientierung an uns super ist aber er sucht sich seine Leute schon sehr aus.

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    Ich würde mir übrigens Gedanken machen, wenn meine Hunde Kot (egal ob von einer Katze oder anderen Hunden) fressen würden, weil dies doch ein Anzeichen dafür ist, dass ein Mangel vorhanden ist.

    Da unterliegst du einer Täuschung, auch wenn das oft behauptet wird. Oft gefällt es Heranwachsenden einfach panierte Würstchen, Pferdekot, etc. zu probieren ... bei einem abwechslungsreich ernährten, gesunden Hund muss man sich da keine Sorgen machen, außer das man einen Erziehungsauftrag hat ;) .

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    Sicherlich hat man noch eine romantische Vorstellung vom Welpi, der in seinem Zimmer mit seinen Sachen spielt :D

    Eine romantische Vorstellung die aber auch für den Hund einen eher nachteiligen Start ins Leben gewährt, denn ein Hund ist nunmal kein Spielzeug und ein BC hat schon einen höheren Erziehungsanspruch als ein Mops und ich fände es sehr bedauerlich, dass ein Hund als Spielzeug angesehen wird, weshalb ich auch fragte, ob die Eltern involviert sind in die Erziehung.

    Ich gehe gar nicht davon aus, dass es sich hierbei um ein "richtiges" Hundezimmer handelt, sondern um das Kinderzimmer der TS, wo sie halt alle Sachen die sie besorgt hat aufgereiht hat.

    Da die TS keine Fragen beantwortet (in keinem ihrer Threads) hoffe ich doch, dass sie mitliest und eben dafür sorgt, dass diese unsägliche Wippe (sie sieht schon unsicher aus, wenn man sie nur anschaut, das viele Spielzeug und die minderwertigen Leckerlies in eine Kiste kommen und dem Hund das ganze nach und nach zur Verfügung gestellt wird, wenn überhaupt.

    Natürlich soll sie sich freuen aber vielleicht bin ich DF-traumatisiert aber ich sehe halt schon den nächsten Thread von jemand der sich in die Illusion ergeben hat, dass er eine Art Spielzeug nach Hause bekommt und dann überfordert ist. Viele die hier dann alles toll finden, werden in so einem Fall die Keule rausholen. Ich bin lieber von Anfang an kritisch ;) .

    Es gibt 15/16jährige, welche selbstverständlich schon in der Lage sind, die Trageweite einer Verantwortung für ein Tier zu begreifen, entsprechend handeln und sich beide Beine für die Erziehung ausreißen. Ich hoffe die TE ist auch so eine, nur wenn jemand immer fleißig Threads eröffnet, auf Rückfragen aber nie reagiert, dann kann ich nix dafür, wenn ich ein eher negatives Gefühl behalte.

    Nicht bös gemeint aber mir fällt dazu spontan ein, dass manchmal weniger mehr ist ;) .

    Soviel Spielzeug braucht euer Hund überhaupt nicht und ein extra Zimmer braucht er auch nicht. Normalerweise lebt ein Hund ja mit Familienanschluss, wozu soll da das Zimmer gut sein? Ich kenne das so, wenn man den Platz hat, dass man dem Hund ein Zimmer einrichtet, wo er sich zur Ruhe zurückziehen kann aber das ganze Gedöns was da drin ist ist doch überflüssig.

    Sorry das ich ehrlich bin aber das ist halt das was mir spontan dazu in den Sinn kam.