Beiträge von Fantasmita

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    Fanta,
    Ich muß doch davon ausgehen, was der Hund in der Situation leisten kann, und nicht davon, was ich gerne als Wunschziel habe, das in manchen Fällen vielleicht sogar völlig utopisch ist.

    Ich gehe davon aus, dass ein Hund, wenn er es KÖNNTE keinen Rabatz machen würde, weil das nämlich weniger kostet, biologisch betrachtet. WENN er also Rabatz schlägt, dann KANN er einfach nicht anders.

    Wir schreiben ja in dem Thread "Leinenpöbeln-wer hat es geschafft?" das heißt ich schreibe hier nicht von Wunschzielen, sondern von dem was ich erreicht habe.

    D.h. ich kann das von meinen Hunden erwarten, weil ich erreicht habe, dass sie mit solchen Situationen umgehen können.

    Würde ich im Thread schreiben "Leinenaggression - was soll ich tun?" dann hätte die Antwort ja auch anders ausgesehen.

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    Aber Ihr sagt schon auch mal "könnten Sie bitte zur Seite gehen", wenn Euch ein Betrunkener anlallt?

    Hunde sagens nun mal nicht mit Worten, sondern mit Bellern oder rumhampeln.

    Ja klar, dass dürfen auch meine Hunde. Sie dürfen die Mittelkralle zeigen und auch kurz mal wuffeln aber sie dürfen keinen Rabatz machen, nicht zerren, nicht kläffen, sich nicht in die Leine stellen und ähnliche Scherze.

    Das ist das was ich meine .. ich haue anderen die ich nicht mag auch nicht direkt auf die Mütze, sondern sag erstmal was. Meine Hunde müssen nicht auf die Mütze hauen, wenn es etwas zu regeln gibt, dann dürfen sie das gerne mir überlassen.

    Ich glaube da täuscht du dich. Unterschätze nie den Geruchssinn. Grade wenn 2 Rüden um eine Hündin buhlen, dann kann das Mord und Totschlag geben ;) .

    Die könnten in unterschiedlichen Stockwerken/Räumen sein und es würde sich trotzdem Frust aufbauen und wenn der sich entlädt dann gute Nacht.

    Zum Thema "Fluch oder Segen" fällt mir auch noch ein, dass es auch ein wenig abhängig von der Größe ist. Es gibt eingezäunte Auslaufgebiete die sind sehr weitläufig, mit nem Fluß/Teich, nem Wäldchen, etc.... und dann gibt es welche, die verdienen den Namen nicht, dass ist dann eine Wiese so groß, wie ein Fußballfeld, ein Tisch, eine Bank ... die Hunde werden wild aufeinander losgelassen und können sich gar nicht dem Mopp entziehen. Das ist einfach nur Horror.

    Eine gescheite Freilauffläche muss für mich weitläufig sein, dass man sich auch aus dem Weg gehen kann.

    Mein Zweithund wollte hier auch fröhlich aufmischen, als er dazukam. Ich habe sämtliches rumgeprolle und gemobbe sofort unterbunden .. unermüdlich :D

    Beide wissen, dass sie hier gar nichts zu regeln haben, dass ich die einzige bin die was regelt :) . Macht das Zusammenleben ungleich einfacher.

    Ist die Frage, ob das dein Weg ist, da ja nicht alles deine Hunde sind. Vielleicht ist es einfacher für eine homogenere Gruppe zu Sorgen.

    Cerridwen
    Du solltest bitte auch nicht frei interpretieren. Es ging hier rein um die Jagdleidenschaft. Mein Zweithund erfordert durchaus viel Lust am Training und auch am langwierigen Training. Vielleicht ist es leichter zu verstehen, wenn ich sage, der Trainingsbedarf meines Zweithundes ist so hoch, dass die Jagdleidenschaft, da eh kontrolliert, nur sekundär wichtig ist ;) .

    Ich finde diese Flächen sehr gut, nur bin ich dort halt nicht zu den klassischen Andrangszeiten.

    Meine Hunde haben beide Jagdinstinkt und ich bin so ignorant, dass ich keine große Lust habe daran zu arbeiten, da es sehr langwierig ist und sehr zeitintensiv :D nun dürft ihr mich hauen :D . Nun ist die Jagdleidenschaft meiner beiden nicht so dramatisch, dass ich nicht in normalen uneingezäunten Flächen mit ihnen laufen könnte, ich muss geistig dann nur bei ihnen sein und sie entsprechend unter Kontrolle haben.

    In eingezäunten Freilaufflächen, wir nutzen hier in Hamburg auch eine sehr frequent, können sie rennen, wie sie lustig sind, ohne das ich mir nen Kopf machen muss, wenn da ein Hase des Weges kommt.

    Wir wissen genau, wieviel da wann los ist und je nachdem meiden wir die Stoßzeiten und gehen halt nur dann hin, wenn da so 5-10 Hunde rumlaufen. Das ist genau die perfekte Anzahl für meinen einen Hund der sehr gerne spielt.

    Ansonsten finde ich es halt auch schön ,wenn man mehr Abwechselung hat (reiner Egoismus meiner Person, da mir diese Flächen zu öde sind). Von daher laufe ich halt auch gerne mal in anderen Ecken von Hamburg und da gibt es dann halt nix eingezäuntes, da muss ich halt ein wenig aufmerksamer laufen. Ich kann mir auch vorstellen, dass es für meine Hunde spannender ist, wenn wir öfters mal wo anders sind, als auf diesen Flächen.

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    Man kann mir doch nicht verbieten auf eine Hundewiese zu gehen - nur weil ein anderer mit seinem Hund nicht klarkommt!

    Ne kann man nicht aber dann mußt du auch damit leben, dass andere nicht mit ihren Hunden klarkommen. Alternativ müßtest du dann jeden anzeigen, denn erwarten, dass sich andere Menschen so verhalten, wie ich es gerne hätte, ist etwas viel verlangt. Man darf sich über das Elend was man sich selber gesucht hat nicht wirklich aufregen ;) .

    Du kannst deine Einstellung zu Hunden - die bei Nutzern von Foren eh etwas anders sein dürfte - nicht über alle stülpen. Die meisten Leute gehen in die Hundeparks, um dort sinnbefreit ihre Runden zu drehen und um zu quatschen. Allein die Einstellung "die regeln das schon unter sich" ist ja massivst verbreitet :) ein guter Grund solche Massenbetriebe zu meiden oder sich halt nicht drüber aufzuregen.

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    unsere Hundetrainerin meint, er sei dadurch, dass er bisher kein stabiles Zuhause hatte, etwas entwicklungsverzögert.

    Da ist doch euer Schlüssel zur Lösung? Je nach Hundetrainer kann er euch doch wunderbar helfen, er kennt den Hund, er sieht euch im Umgang ... alles etwas was ein Forum nicht leisten kann und ich würde da nicht rumexperimentieren, sondern mit einem Trainer zusammenarbeiten.