So wirklich habe ich diese Phasen nie gehabt, obwohl beide Hunde alles andere als einfach waren/sind. Max war früher eine einzige Baustelle, zeigte massive Aggressionen gegen Mensch und Tier und dann halt die üblichen Probleme der Pubertät. Er ist mein Herzhund und könnte wohl machen was er wollte, bzw. es könnte passieren was wollte, ich würde bei ihm wohl nie so ein Gefühl entwickeln können. Mal genervt sein ja, wir sind alles nur Menschen aber wirklich über Wochen oder Monate ... unvorstellbar. Allerdings ist er jetzt auch 3,5 Jahre und ein Schatz nach viel Geduld, Spucke, Schweiß und Tränen
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Bei Big ist es so, dass ich ihn zwar in dem Bewußtsein geholt habe, dass er kein einfacher Hund ist und wohl sogar um einiges schlimmer als Max früher aber die ersten 2 Wochen nachdem er hier war, war ich doch täglich am überlegen, ob der Schritt der richtige war, da es sich alles noch schwieriger darstellte, als vermutet. Allerdings bin ich da ein eher stoischer Mensch der dranbleibt und es so sieht, dass er Verantwortung für diesen Hund übernommen hat und es dem Hund schuldet. Dann finde ich zu so ziemlich jeden Hund über kurz oder lang einen emotionalen Bezug, d.h. es war von vornherein klar, dass es nur eine Phase sein kann. Mittlerweile ist auch die große Liebe gekommen ![]()
Ich lass mich eigentlich nie von Problemen erschlagen, sondern versuche viel auf alles positive zu schauen, was es gibt, dass hilft. Trotzdem gibt es Tage, meist wenn ich auch familiär und beruflich sehr eingespannt und gestreßt bin, da wünschte ich mir ich hätte irgendeinen total einfachen Hund der einfach nur mitläuft ... vielleicht kaufe ich mir irgendwann einen Stoffhund
als Rudelmitglied Nr. 3 für schlechte Tage.