Für mich ist ein Dritthund kein Thema, aber manchmal, ja manchmal, da spiele ich im Kopf schon durch, wie es mit einem Dritthund wäre. Im Grund gibt es diesen Gedanken aus purem Egoismus, mir fehlt nämlich eine Rennsau... Meine Rennsemmel ist inzwischen ein alter Herr, Wanderungen oder gemütliche 10km Radeln gehen noch, aber an schnelles Radeln oder große Fahrradtouren ist hier nicht mehr zu denken. Persönlich fehlt mir da einfach was. Für mich ist Bewegung ein Ventil. Die einen quatschen, die anderen essen und ich brauche halt Bewegung, wenn ich gestresst oder genervt bin oder auch einfach so...
Inzwischen ziehe ich (leider!) oft alleine los, weil mein Bewegungsbedarf an dem meiner Hunde vorbei geht, aber ohne Hund an meiner Seite fehlt mir einfach was.
Definitiv wird es hier keinen dritten Hund geben. Ich bin froh, dass ich meine beiden in aller Regel gut unterbringen kann, wenn ich mal länger arbeiten muss oder mal einen Abend lange wo bin, wo ich keinen Hund mitnehmen kann (z.B. Katzenhaushalt
), ein dritter Hund würde alles, wirklich alles viel schwieriger machen (Hundesitter, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Wohnungssuche, etc.).
Letztendlich muss man den dritten (oder zweiten, vierten, fünften, ...) Hund auch noch stemmen können, wenn einer der bereits vorhandene Hunden krank/pflegebedürftig wird - und definitiv käme ich dann schwer ins Rudern.