@Czarek:
Du bist mit deiner Einstellung sehr nah an dem, was ich selbst für mich und meine Hunde vertrete. In diesem Abschnitt verstehe ich dich aber entweder falsch oder wir haben dazu einfach eine andere Haltung. Hilf mir es rauszufinden. 
Was man nun leisten können muss, ist ja immer individuell. Für einen alten Hund muss man meiner Meinung nach nicht mehr alle OPs leisten können, wenn es nur um Lebensverlängerung geht. Notfallgeld muss aber schon da sein - oder zumindest eine Absprache, dass man auf Raten zahlen kann, sich irgendwo Geld leihen kann usw.
Heißt das, ein alter Hund ist es weniger wert, dass man in ihn investiert, als ein junger?
Was heißt denn "nur Lebensverlängerung" für dich?
Wenn mein 12-jähriger Senior nun einen Milztumor hätte und eine realistische Chance darauf, dass er die OP gut übersteht und er danach noch eine normale Lebenserwartung hat, würde ich persönlich diesen ziemlich sicher operieren lassen. Für mich wäre es in diesem Fall nicht entscheidend, ob der Hund 2 oder 12 ist. Bei einem Senioren besteht die Möglichkeit, dass er sich nicht mehr vollständig von der OP erholt, dann müsste ich mir eingestehen, dass ich für diesen Hund die falsche Entscheidung getroffen habe. Es besteht doch aber auch die Möglichkeit, dass ihm dann statt sechs Monaten Lebenserwartung noch 2-3 (gute!) Jahre bleiben. In diesem Fall wäre es eine lebensverlängernde Maßnahme, denn er hat mit der OP eine größere Chance darauf, ein längeres Leben zu führen, als ohne.
Dienen nicht letztendlich fast alle medizinischen Maßnahmen der Lebensverlängerung?
Wenn mein Hund nun an Babesiose erkrankt, ist eine Behandlung mit Carbesia eine lebensverlängernde Maßnahme, denn ohne wird mein Hund sterben.