Was mich angeht, ich habe keine Berechnung aufgestellt. Ich wurde gefragt und habe geantwortet.
Dass man damit nicht jede Eventualität absichern kann, ist klar. Das tut eine Versicherung halt auch nicht zwingend.
Kann gut sein, dass meine Hunde mehr als 10 000€ TA-Kosten verursachen. Dann werde ich mehr dafür aufbringen müssen. Das müsste ich auch mit einer Versicherung.
Nehmen wir an, ich versichere meinen Hund für 130€/Monat. Der Einfachheit halber bleibt der Betrag gleich. Sagen wir, der Beispielhund lebt bedauerlicherweise nur 12 Jahre. Dann habe ich für den Beispielhund 18 720€ an die Versicherung gezahlt.
Wenn ich 130€/Hund und Monat sparen würde, hätte ich selbst bei einem popeligen Tagesgeldkonto im Schnitt über diese Zeit 2% Zinsen. Ich hätte damit also auch 21 000€ zur Verfügung. Kostet der Hund mehr, habe ich Pech, kostet der Hund weniger, habe ich schon ein Polster für den nächsten - oder einen vorhandenen Zweithund.
Beide "Rechnungen" superprimitiv und insofern nicht so realistisch als das der durchschnittliche Hund, der jetzt jung versichert wird, mit Sicherheit über seine Lebenszeit über 130€ Durchschnittsbeitrag kommt und bei meiner primitiven Zinsrechnung natürlich unberücksichtigt bleibt, dass der Hund zwischendrin TA-Kosten verursacht. Dafür habe ich ausgelassen, dass ich selbst beim Tagesgeld nicht immer so schwache Zinsen habe wie jetzt aktuell.
Letztendlich bleibt wichtig, dass man sich mit dem eigenen Weg wohlfühlt, ob mit oder ohne Versicherung.
Das war es von mir jetzt auch erstmal zu dem Thema. Ob ich damit alle Missverständnisse ausräumen konnte, weiß ich nicht, aber ich würde mich jetzt nur weiter wiederholen und das stört den Verlauf des Threads.