Beiträge von Shalea

    Hier im Forum ploppen wöchentlich Themen auf a la "Welpenblues" oder "wir sind ja soooo überfordert". Ist eine kleine gedankliche Vorübung da soo dramatisch?

    Ich erlebe gerade, was für eine Krise ein Mensch mit einem für meine Begriffe sehr einfachen Junghund aus dem TS haben kann, der sich sehr regelmäßig an der frischen Luft bewegt hat. Die kleinste Sorge ist das regelmäßige Rausgehen an sich. Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen, bedeutet sehr viel mehr als 3x täglich bei jedem Wetter mit sich selbst rauszugehen.

    Nunja erwas mit größerer Wahrscheinlichkeit wäre schon sinnvoll.

    Ich möchte wissen, wie viele Hundehalter sich auf diese Art sinnvoll auf einen Hund vorbereiten. Das passt für mich in die gleiche Schiene wie der vor einigen Wochen hier im Forum gegebene Tipp, dass die Mutter der Teenietochter zur Vorbereitung doch Schokopudding auf den Boden schmieren soll und die Tochter soll ihn aufwischen. Absurd!

    Was kommt als nächstes? Zur Vorbereitung auf einen Welpen 2 Monate lang 3x täglich in die Wohnung pinkeln und ein Häufchen auf den Teppich setzen?

    nichts und er ist ja clever und willig.

    Aber es geht auf Dauer nicht, dass die anderen Hausbewohner Angst haben, meine Wohnung zu betreten. Dafür ist das Zusammenleben hier, trotz der getrennten Wohnbereiche, zu eng. Meine Nichten latschen quasi dauernd bei mir rein.

    Das Risiko unter solchen Umständen ist einfach zu hoch. Egal, was ihr vereinbart, Menschen machen Fehler, Kinder sowieso, daher finde ich es vernünftig, sich gegen den Buben zu entscheiden.

    Es gibt Lebensumstände, die besser zu ihm passen.

    Manche meinen dann kann man sie direkt töten, allerdings denke ich das sie so eine Chance haben und wenn nicht, dann ist das halt so und vlt werden sie dann für ein anderes Tier gutes Futter.

    Ratten sind recht territoriale Tiere. Weißt du, was ein wildlebendes Rattenrudel mit einer Ratte macht, die in ihr Revier eindringt?

    Dazu sind Ratten neophob, sie haben panische Angst in fremder Umgebung. Die Ratte hat Todesangst sobald sie nicht mehr aus deiner Falle kommt und das bis zu dem Moment, in dem sie, wodurch auch immer, getötet wird.

    Das was du machst, ist keineswegs humaner. Das redest du dir leider nur ein.

    Ich würde auch nicht direkt anzeigen. Die Besitzer scheinen den Hund ja bislang einigermaßen umsichtig geführt zu haben und dass der Hund so Würstchenstand keinen MK trug war offensichtlich eine völlige Fehleinschätzung, warum auch immer.

    Ich würde schon mal das Gespräch suchen und mitteilen, dass Hailey eben doch verletzt wurde und dass nach Abschluss der Behandlung Rechnungen kommen. Dann siehst du ja, wie sie reagieren. Die Besitzer können den Vorfall dann jetzt schon einmal fristgerecht ab ihre Haftpflichtversicherung weiterleiten.

    Leider ist es häufiger so, dass man Bissverletzungen unter dem Fell nicht unbedingt sofort sieht. Mir ist das selbst schon passiert.

    Alles Gute für euch.

    Was sagt man da?

    Meiner Meinung nach nix, weil ich mich nicht zum Dorfsheriff berufen fühle.

    Wir haben hier in München Wiesen, die Hunde nicht betreten dürfen. Diese sind mit recht unauffälligen grünen Pollern gekennzeichnet. Als ich kürzlich eine neue Hundehalterin darauf sah, informierte ich sie freundlich über die Regelung, weil ich davon ausging, dass sie das einfach noch nicht weiß. Sollte ich sie wieder darauf sehen, werde ich nichts mehr dazu sagen. Wozu auch? Es beeinträchtigt mich nicht und das Bußgeld muss sie ggf. zahlen.