Beiträge von Shalea

    Obwohl ich 60 Hunde immer noch massiv viel finde dafür wie viele Leute da arbeiten.

    Kein Tierheim das ich kenne hat 60 Hunde.

    Das Tierheim München hat in der Regel 100-120 Hunde. Die Anzahl der Tiere alleine sagt noch nichts über die Versorgung aus. Die haben halt entsprechend Personal und Möglichkeiten.

    60 Hunde und mehr dürften die Tierheime aller wirklich großen Städte haben.

    Immerhin sind das bei 'uns' dann die, die wirklich wirklich lange warten muessen. Mit Absicht.

    Die sind ja auch absolut kein Notfall. Die Anicura-Klinik in Haar z.B. ist da ganz transparent und hat direkt im Eingangsbereich ein großes Plakat wo nach verschiedenen Kategorien im Notdienst unterteilt wird. Wer kein Notfall ist, kann sich gleich auf lange Wartezeiten (ca. 4h) einstellen. Auch ohne absichtliche Verlängerung gibt es genügend Tiere, die den Notdienst wirklich brauchen.

    Aber von der "anderen Seite" kommt auch immer gerne das Argument, dass ja die Tierhalter nichts dafür können, dass sie nun "unverschuldet" Probleme bekommen, die Tierarztrechnungen zu bezahlen, und doch immer Tiere hatten, und es ja nicht sein kann, dass das finanziell nun nicht mehr möglich wäre.

    Politisch kritisiere ich durchaus, dass die Erhöhung so viele Jahre verschleppt wurde, dass sie einen derart heftigen Sprung auf einmal gemacht hat. Das war tatsächlich für viele Bestandshalter in der Dimension nicht abzusehen und kam ja auch noch in einer Zeit, in der in allen Bereichen eine massive Teuerung eingetreten ist (für TMFA und TÄ gilt das natürlich genauso).

    Sinnvoller wäre es, jedes Jahr oder jedes zweite Jahr feste kleine Erhöhungsschritte einzubauen statt nach X Jahren sprunghaft die Kosten zu steigern.

    Viele Besitzerinnen konnten sich realistisch betrachtete noch nie ein Pferd leisten und müssen das nun schmerzlich selbst erkennen.

    So nehme ich das auch wahr.

    Die gleiche Diskussion wird hier seit der Änderung der GOT vor zwei Jahren auch alle paar Wochen oder Monate geführt. Meistens mehr oder weniger mit den gleichen Personen.

    Die GOT hat sich verändert. Die Kosten für Tierhaltung sind in allen Bereichen gestiegen und jeder Tierhalter wird individuell prüfen müssen, was das für ihn persönlich bedeutet - jetzt und in Zukunft.

    Diejenigen, die immer schon die Tierhaltung auf Kante geplant hatten, haben jetzt leider wirklich ein Problem, egal, ob Hund, Ratten oder Pferd. Der einzige Unterschied liegt darin, dass die Lebensdauer von Heimtierratten überschaubar ist.

    Und ansonsten gilt zu überlegen: Kann ich mir weiterhin 2 Hunde und evtl. weitere Heimtiere leisten? Wo habe ich Einsparpotential? Wie priorisiere ich? Bin ich bereit, in anderen Bereichen Abstriche zu machen? Wie sieht meine individuelle Absicherung aus?

    Und ja, manchmal heißt das vielleicht, die persönliche Heimtierhaltung der Zukunft zu verändern, auch wenn es schmerzt. Dass das schmerzt, ist wohl ein Punkt, den die meisten Halter/-innen verstehen können.

    Aber ich kann für mein eigenes Wohlbefinden eben nicht verlangen, dass andere mit hochverantwortlicher Arbeit zu oft sehr unattraktiven und oft auch nicht planbaren Zeiten mit im Verhältnis zur Belastung sehr wenig Geld nach Hause gehen. Warum es vielerorts ein Kliniksterben gab, hat doch genau den Grund, dass viele in der Abwägung Geld vs. Arbeitsbelastung sich für andere Bereiche entschieden haben.

    Ich zahle lieber mehr für die Leistung als keine Versorgung mehr zu haben.... gerade im Notfall. Ich habe im Urlaub 2020 einen Vorgeschmack darauf bekommen, was es heißt, mit einem akut schwer kranken Hund drei Stellen abzutelefonieren, ehe die Notfallversorgung von Ebby gesichert war. Bis wir dann in Posthausen ankamen, war sie nicht mehr stehfähig, konnte zum Glück aber stationär stabilisiert werden. Was, wenn Posthausen auch keinen Notdienst mehr gehabt hätte (Bremen hatte zwei Tage zu, also auch da kein Notdienst)? Was, wenn es z.B. eine Magendrehung gewesen wäre?

    Welche Klinik(en) in D sind besonders zu empfehlen, wenn es um Diagnose und evtl Hilfe bei (Asperger-)Autismus bei Erwachsenen (Männern) geht? Nur weil Autismus-Zentrum o.Ä. dran steht, taugen die ja nicht automatisch was. Halle soll ja zB jetzt nicht soo mega gut sein. Gern so nah wie möglich an Leipzig, also vllt nicht unbedingt Saarland, es gibt ja hoffentlich mehrere, die zu empfehlen sind 🙈

    Ich würde eine ASS-Beratungsstelle empfehlen. Die sind gut vernetzt und können in der Regel an kompetente Ansprechpartner vermitteln.

    Die ASS-Diagnstik ist leider nicht so einfach. Je mehr im Grenzbereich, desto schwieriger die Abgrenzung zu anderen Diagnosen.

    Alles Gute für den Herren!

    Wie haltet ihr es bei euren Wanderungen mit Leinenführigkeit? Fordert ihr permanent Leinenführigkeit ein, oder darf euer Hund sich frei (Schleppleine, ganz frei oder an einer normalen Leine) bewegen, immer dann wenn die Umgebung es hergibt?

    Ich lege auf viele Dinge in der Erziehung Wert, Leinenführigkeit steht auf meiner Prioritätenliste aber extrem weit unten. Wenn wir nicht gerade steile Berghänge runterkraxeln, ist es mir total egal, wer zieht. Ich hab keine Lust, mich durch die Gegend schleifen zu lassen, aber ernsthaft leinenführig waren manche meiner Hunde eher aus Versehen. :lol:

    Bones darf im Verhältnis wenig frei laufen und läuft an der 8m-Flexi. Ryder darf recht viel frei laufen und ist ansonsten im Alltag auch an der 8m-Flexi und beim Wandern in der Regel im Zuggeschirr.