Beiträge von Shalea

    Huhu,

    macht jemand von euch vielleicht Rettungshundesport in München? Ich hatte ja überlegt, ob ich mit meiner Ebby in ne Staffel gehe, aber a) sind die irgendwie alle voll und b) hab ich die Befürchtung, dass mir das längerfristig mit zwei Hunden (1 Rettungshundeausbildung, 1 Rennsemmel :lol: ) zu viel wird - vor allem, da ich ab nächstem Herbst nebenberuflich noch ne Ausbildung machen werde.

    Also... macht jemand von euch Rettungshundesport oder weiß, wo man sich anschließen könnte?

    LG
    Shalea

    Hey,

    Zitat

    Ja, ich denke, mit der Menge würde ich anfangen und dann nach 2 Monaten mal schauen, wie sich der Hund damit verändert hat und wie es weitergehen muss.

    Ok, einfach mal testen. Danke! :gut:

    susami:
    Ich weiß, dass ein HSH kein Laufhund ist, aber Beschäftigung und Ansprache hat noch keinem Hund geschadet - im Gegenteil.
    Dass das Gewicht nichts aussagt, ist auch klar, aber ich wär fast tot umgefallen als ich ihn gesehen habe. Mal so viel: Meine Goldie-Dame hat dort auch vorher gelebt, sie brachte 35kg auf die Waage, hatte angeblich (auch laut TA :hust: ) ein normales Gewicht. Jetzt wiegt sie NEUN Kilo weniger und hat Idealgewicht. Seitdem kann sie sich übrigens sogar wieder bewegen. :hust: Der Hund hatte offensichtlich Schmerzen in den Gelenken, aber klar, das Gewicht war total toll...

    Kaum Bewegung bedeutet, dass dieser Riese ein kleines Gartengehege hat, mal kommt er da rein, mal in den Keller. Wenn er Glück hat, geht er mal ne halbe Stunde spazieren, aber natürlich nur, wenn das Wetter schön ist - nicht zu nass, nicht zu heiß. Das war's an Beschäftigung - und von der menschlichen Ansprache reden wir jetzt besser gar nicht erst, da bekomm ich nen absoluten Anfall... Mir tut der Hund leid... Als ich dort war, war offensichtlich, dass dem Hund die Ansprache fehlt. Er war absolut begeistert mich zu sehen, hat "Arsch-Hockey" mit mir gespielt (sorry, meine Bezeichnung dafür, wenn ein Hund mit dem A... immer wieder gegen meine Beine rempelt) und war absolut nicht mehr von mir weg zu bekommen. Er hat mich ein Jahr lang nicht gesehen, aber ein Hund weiß halt, wer sich mit ihm abgibt und wer nicht.

    Weißt du, ich glaube, es ist ein deutlicher Unterschied, ob jemand sich mit der Ernährung des Hundes auseinander setzt, oder ob er einfach nur wild irgendwelches Zeug füttert. Diese Fütterung ist nicht durchdacht, es fehlt jegliches Wissen über Bedarfswerte (selbst die absolut Wichtigen wie Ca) und auch die Bereitschaft, sich damit auseinander zu setzen. Ich habe mich hingesetzt, hab vorgerechnet, dass schon alleine die Ca-Versorgung von hinten bis vorne nicht passt, aber das wurde mit einem Schulterzucken abgetan. Für MICH wäre Trofu auch keine Alternative, aber in diesem Fall ist mir ein halbwegs akzeptables Trofu deutlich lieber als diese wüste Fütterung ohne Sinn und Verstand. Lieber bezahle ich das Trockenfutter bevor der Hund krank wird...

    Minderwertige Flocken sind für mich die Billigflocken in einem Sack ohne jede Beschriftung, die man dort in ner Nähe in nem Laden bekommt. Ich sag nichts grundsätzlich gegen Flocken - meine Hunde bekommen Reis- und Hirseflocken, trotzdem bin ich gegen dieses wüste Zusammengepansche von Futtermitteln ohne eine Vorstellung zu haben, was der Hund braucht. Das Futter sieht so aus (ich hab's mir angeschaut): Man pansche ca. 500g Fleisch (gleich welcher Art "Rindermix", Pansen grün oder weiß, Putenfleisch) in eine Schüssel, knalle ca. 500g undefinierbare Flocken und nen Kleks drüber und serviere es dem Hund, der es nur angewidert frisst (keine Übertreibung - Tatsache, ich stand dabei und dieser Hund ist normalerweise ein wirklich guter Fresser).

    Ich hab schon überlegt, ob ich dem Hund ein Blutbild sponsere, aber ob ich das sehen will, weiß ich nicht...

    Wie gesagt, für mich ist fast jedes Futter besser als das, denn selbst nem Billigfutter müssen immerhin Vitamine zugesetzt werden. Selbst da ich die Wahrscheinlichkeit, dass er alles bekommt, was er braucht, höher als mit dieser Fütterung.

    Gerade ein HSH ist sehr anpassungsfähig, das weiß ich auch, aber einen langfristigen Nährstoffmangel in vielen Bereichen wird auch ein HSH nicht ewig tolerieren können.

    Das MM müsste natürlich von der Ration her auf ihn angepasst werden. Man kann ja mit 400-450g anfangen (daran hält sich die HH sowieso nicht, da mach ich mir gar keine Illusionen...) und ihm dann ggf. mehr geben, sollte er zu schnell abnehmen.

    Ich hab jetzt vorgeschlagen, überwiegend MM zu füttern und einen Fleischtag pro Woche einzulegen. Die HH findet alles doof, aber wenn ich das MM bezahle sieht die Welt gleich ganz anders aus. Deswegen mach ich das jetzt einfach.

    LG
    Shalea

    Zitat

    Supi, danke für eure Antworten! Dann werd ich neben den Kaninchenzüchtern auch direkt mal die Taubenzüchter ansprechen... :D

    Lol, ich hab jetzt nur schnell rüber gelesen und das kam dabei raus:
    Dann werd ich neben den Katzenzüchtern auch direkt mal die Taubenzüchter ansprechen... :headbash:

    Also auf den Fotos find ich das Safety jetzt eigentlich ziemlich gut. :???: Gerade am Hals scheint es ja wirklich gut zu sitzen.

    P.S.: Endlich seh ich mal nen Beagle ohne Übergewicht... Sowas gibt's in München nicht - das ist wahrscheinlich ne andere Zuchtlinie. :lachtot:

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    Ich habe selbst noch nie mit Hirse zu tun gehabt :ops:

    Koch ich die ? Hirse ist für mich eher exotisch, ernähr mich selbst kohlenhydrattechnisch hauptsächlich von Kartoffeln und Reis (naja, und Nudeln halt^^).

    Ich koche seit Jahren Hirse für meine Hunde, hab sie aber bis heute nie probiert. ;)
    Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder kaufst du Hirseflocken (wenn du nen dm in der Nähe hast, sind die Bio-Lebensmittelflocken von dort günstiger als die aus dem Tierbedarf!), die musst du nur in heißem Wasser aufquellen lassen oder du kaufst dir Hirse ganz "normal" und kochst sie dann nach Zubereitungsempfehlung auf der Packung (im Normalfall Xg Hirse in doppelter Menge Wasser 5 Minuten kochen und 10 Minuten quellen lassen).

    Du musst Kochsalzlösung in einer sterilen Spritze aufziehen und die Lösung (reichlich davon!) in die Wunde geben - spülen. Da es eh ein Durchbiss ist, besteht auch für nen Ungeübten eigentlich nicht die Gefahr, weitere Erreger in die Wunde einzuspülen.

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    Na ich weiß ach nicht warum das mit dem persönlichen Gespräch immer so ein Drama ist.

    Dann erwarten wir einfach unterschiedliche Dinge von einem Shop. Ich habe das zwei Jahre lang bei Idefix mitgemacht und dann ist mir schlicht und ergreifend die Hutschnur geplatzt. Wenn ich Dinge anfrage, möchte ich eine Antwort haben. Wenn ich 1200€ im Jahr bei einem Anbieter lasse, kann ich das doch wohl erwarten, oder?
    Ich wusste nie, ob das mit meinem Versandtag wirklich so klappt, wie ich das per e-Mail angefragt habe (hat es immer, aber ich wusste es nie, weil ich nie eine Antwort erhalten habe), mir wurde nicht geantwortet, wenn ich geschrieben habe, dass Ware fehlt (wurde von der Rechnung abgezogen, aber geschrieben hat man's mir nicht) und wenn ich angefragt habe, ob ich dies oder jenes vielleicht auch im Stück haben kann, habe ich ebenfalls keine Antwort erhalten. Bis heute habe ich kein Bio-Zertifikat gesehen - auch das habe ich zwei Mal angefragt.

    Wenn dich sowas nicht stört, bitte, aber ich zahle für sowas nicht so viel Geld, denn das ist für mich kein Kundenservice.

    Mit der Fleischqualität war ich eigentlich immer zufrieden (mal gab's grüne Hühnerhälse, ok.. hätte bei nem anderen Anbieter genauso passieren können), mit dem Angebot zum Schluss überhaupt nicht mehr (aktuell haben sie scheinbar wieder ein bisschen mehr) und der Kundenservice regte mich einfach nur auf, denn das war keiner.

    Ich find die Idee nach wie vor gut, aber ich bleibe dabei, dass mir 1700km einfach viel zu viel sind...

    Zitat


    P.S.
    Für die Leute, die mit der Bahn kommen, könnte ich ein sehr großes Zelt zur Verfügung stellen, damit ihr keine Ausrüstung mitschleppen müßt.

    Auch wenn das wirklich lieb ist, so wäre in meinem Fall die Ausrüstung nicht das Problem. Die Fahr dorthin würde fast 8 Stunden dauern - wenn man bedenkt, dass sich der Hund zwischendurch auch mal die Beine vertreten muss und man ja auch erstmal von A nach Bahnhof B und von Bahnhof C nach D kommen muss, sind wir da mindestens 10h (einfach) unterwegs. Wären da nicht noch dazu die immensen Kosten, würde ich mich dazu vielleicht sogar noch breitschlagen lassen, aber die Kosten für eine so lange Bahnfahrt mit Hund sind einfach übel! Für mich alleine würde der Spaß 260€ kosten, wenn ich Glück habe und für beide Fahrten das Sparangebot bekomme, sind es 180€, dazu kommt der Hund mit 129€ oder wieder mit Glück 99€. Die Fahrtkosten summieren sich dann in meinem Fall im Glücksfall auf 280€ und wenn ich Pech habe auf 390€. Für eine einzige Bahnfahrt. :schockiert: Hinzu kommen noch Seminarkosten. Keine Ahnung, was sowas kostet, aber gehen wir von 100€ aus - das wären bei mir 380-490€. So leid mir das tut, weil's sicher toll wäre, aber das ist finanziell nicht drin. Ich hab hier zwei kranke Hunde sitzen mit denen IMMER irgendwas sein kann, da kann ich keine 500€ für ein einziges WE ausgeben.