Beiträge von Shalea

    Huhu Kirk,

    Ebby ist jetzt vier Jahre alt und bereits seit neun langen Monaten forsche ich nach der Ursache für ihren plötzlichen Leistungsabfall (mein ehemals wirklich sportlicher, aktiver und fröhlicher Hund ist jetzt ziemlich lethargisch, geht kaum noch spazieren und wenn, dann dauert es ewig, weil sie unglaublich langsam geht). Zudem hat sie leichte Gelenksprobleme, was durchaus für eine Borreliose oder Anaplasmose gesprochen hätte. Dummerweise passen die Blutwerte nicht zur aktiven Anaplasmose und die versuchsweise Therapie, der ich in meiner Verzweiflung letzten Endes doch zugestimmt habe, schlägt nicht an. Die Blutwerte sind, von Kleinigkeiten abgesehen, supergut, die Organe sind in bester Ordnung. Der Hund wurde komplett geschallt und geröngt.... da ist nichts, aber auch gar nichts zu finden. Sie hat Schmerzmittel für Krebspatienten bekommen... es hat nicht geholfen, also sind Schmerzen nicht die Ursache. Wir tappen mindestens genauso im Dunkeln, wie ihr auch...

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    Eigentlich hatte ich es so verstanden, dass die Anaplasmose an ihren aktuellen Zustand schuld wäre, aber da bin ich mir auch mehr so sicher..

    Tja weißt du, das Problem ist schlichtweg, sobald dein Hund einen positiven Titer bei irgendwas hat, stürzen sich sämtliche Tierärzte sofort nur noch auf dieses Problem. Es ist dann völlig egal, ob der Rest noch dazu passt, es MUSS dann genau diese Erkrankung sein.
    Ich habe den Fall ja gerade selbst. Mein Hund hat Symptome, hat einen Anaplasmosetiter (1:200) und einen hohen Toxoplasmosetiter (1:1024), aber beide Krankheiten sind nicht ursächlich für Ebby's Verhalten - trotzdem stürzen sich sämtliche Tierärzte nur noch auf diese beiden Titer. Jetzt wo die Anaplasmose behandelt wurde, stürzt man sich halt auf den Toxo-Titer... Da ist es völlig egal, ob eine aktive Toxoplasmose mit ZNS-Symptomen einher geht, die mein Hund überhaupt nicht hat, oder nicht... es ist dann auf jeden Fall die Toxo..., weil den Tierärzten nämlich schlichtweg nichts mehr einfällt...
    Was ich damit sagen will (lange Rede, kurzer Sinn ;) ): Auch wenn dein Hund einen Anaplasmosetiter hat, sollte man nicht vergessen nach anderen Ursachen für erhöhten Leberwerte zu suchen. Eine aktive Anaplasmose ist meist ein hochakutes Geschehen... das zieht man nicht über Monate... Sind die Thrombocyten nicht deutlich erniedrigt, würde ich sogar auf jeden Fall dringend nach anderen Ursachen forschen und bezüglich des weiteren Vorgehens mit der Antibiose würde ich persönlich noch einmal mit Dr. Naucke sprechen.

    Die Thyroxindosis ist okay. Vielleicht wachsen mit der Substitution die kahlen Stellen so auch wieder zu.

    Ich finde es gut, dass Zottel infundiert wird. Hat sie eigentlich viel Gewicht verloren in letzter Zeit?

    LG
    Shalea

    Wenn Dr. Lehner recht behält und es wirklich Parasitosen sind, die man hier einfach noch nicht kennt, dann sind wir echt im Eimer. :/ Ich kann doch nicht lustig alle AB's dieser Welt ausprobieren bis wir vielleicht eventuell das eins gefunden haben, auf das sie anspricht...?

    Ich bin gerade vor lauter Lachen fast vom Stuhl gefallen. Gerade eben habe ich meinen Befund inkl. "Therapievorschlag" erhalten:

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    Ernährungsumstellung, z.B. auf Grau-Tiernahrung.
    Ggfalls CT für weitergehende Magen-Darm-Fremdkörperdiagnostik

    :lachtot:

    cazcarra:
    Naja.. so gespannt bin ich auf's Blutbild gar nicht. Die letzten beiden waren gut, das nächste wird es wahrscheinlich auch sein. :???: Wenn ich raten dürfte, sind die Thrombocyten wieder angestiegen, denn wenn das Doxy auch ansonsten nichts bewirkt hat, aber das Zahnfleisch hat jetzt ne vernünftige Farbe.

    Ich komme irgendwie wirklich nicht so recht weiter. :???: Selbst wenn Dr. Naucke recht hat und der Anaplasmosetiter nur eine Kreuzreaktion mit Rickettsia conorii ist, ist uns damit nicht geholfen, denn auch Rickettsien sprechen auf Doxy an. Borreliose, Anaplasmose, Rickettsien... das alles wäre über Doxy abgedeckt. Wenn es das alles nicht ist, was dann? :hilfe:
    Herz, Leber, Milz und Nieren sind in Ordnung, das Blutbild liefert uns nichts und der Bewegungsapparat zeigt zwar Schwachstellen, aber keine so dramatischen, dass die Symptome damit begründet wären.

    Ich werd noch ganz bekloppt. :fear:

    Huhu,

    so, Herz & Co. sind gesund und munter. Eigentlich ist das gut... eigentlich...
    Ich hab jetzt in der Praxis Adriany um Rückruf gebeten (TÄ, Physio, Osteophatin) und werde dort einen Termin vereinbaren und in meiner TA-Praxis hab ich für September nen neuen Blutentnahmetermin vereinbart. :roll:

    LG
    Shalea

    Hallo Kirk,

    ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ebby, der Hund auf meinem Avatar hat in den letzten neun Monaten so viel gekostet wie ein gebrauchter Kleinwagen - ein Ende ist nicht in Sicht. :/ Ebby's Fall ist weniger akut, dafür umso schwieriger, weil sie zwar tausend Krankheiten hat, aber nichts die Ursache für ihre Symptome sein kann. Immer wenn wir glauben, JETZT haben wir's, stellen wir kurz darauf fest, dass wir uns wieder auf dem Holzweg befinden...

    Ich finde es richtig dieses Geld zu investieren. Nicht immer gewinnt man am Ende, aber ich finde ein Hund, der einem so viel gegeben hat, hat es verdient, diese Behandlung zu bekommen.

    Bei einer klassischen Schilddrüsenunterfunktion wäre der TSH erhöht und der T4 erniedrigt. Letzteres ist bei Zottel der Fall, ersteres nicht. Aus meiner Sicht kommen die niedrigen Werte von den Erkrankungen. Ich hätte vermutlich nicht gleich substituiert, sondern die Besserung des Gesundheitszustandes abgewartet und dann die Werte überprüft, aber nun gibst du die Tabletten schon - behalt es bei. Du darfst diese Tabletten auch auf keinen Fall einfach absetzen, sie müssten ausgeschlichen werden. Seit wann bekommt Zottel das Thyroxin? In welcher Dosierung? Wichtig für dich zu wissen ist, dass du mit diesen Tabletten jetzt nichts falsch machst.

    Tja.. das mit der Antibiose ist eine schwierige Geschichte bei euch. Weißt du zufällig, wo der Thrombocytenwert bei deinem Hund in den letzten Untersuchungen lag?
    Bis jetzt ist für mich fraglich, ob wirklich die Anaplasmose die Ursache des ganzen Übels ist, positiver Titer hin oder her. :???:

    LG
    Shalea

    Huhu,

    wenn Zottel dadurch nicht groß beeinträchtigt wird, würde ich die Hautdiagnostik hinten anstellen.
    Im Moment sollte das Hauptaugenmerk auf der Leber und dem Allgemeinzustand liegen.

    Gut, dass auch auf Lepto hin untersucht wurde!

    Die Borrelien hätten auf das Doxy ansprechen müssen. Hier wäre eine Resistenzbildung übrigens nicht ganz so dramatisch wie bei den Anaplasmen, weil es hier Alternativmedikamente gibt. Bei der Anaplasmose sieht es da eher mager aus.

    Wann ist der nächste Bluttest angedacht?

    Ich finde es super, dass du so viel für deinen Hund machst! :gut: Viele hätten schon (auch aufgrund der enormen Kosten) die Flinte ins Korn geworfen...

    LG
    Shalea

    Huhu,

    juckt das denn oder beeinträchtigt es Zottel im Moment eigentlich nicht?
    Gut, gefressen hat sie dann ja eigentlich recht gut.

    Vielleicht kannst du mal versuchen ihr selbst gemachte Hühnerbrühe anzubieten.

    Woher kommt der Hund eigentlich?
    Weißt du, ob noch weitere Antikörpernachweise angefordert wurden außer der Anaplasmose?

    LG
    Shalea

    Zitat


    .....und die "richtige" Hundeernährung gestaltet sich wohl am besten individuell und abwechslungsreich auf den eigenen Hund zugeschnitten :smile:

    Genau so! :gut:

    :reib:

    Aber Whiskas ist total individuell... man kann ja schließlich zwischen mehreren Sorten wählen, da ist dann ganz INDIVIDUELL was für jeden Geschmack dabei. :lachtot:

    Hallo,

    auch meine Hunde werden naturheilkundlich betreut, aber bei einem Sarkom würde ich nicht lange fackeln...
    Ich hatte 1x ein Osteosarkom (kein Fibrosarkom) bei einer Ratte. Innerhalb von zwei Wochen wuchs das Teil auf solch gigantische Ausmaße (Tennisballgröße) an, dass Spike von seinen Qualen erlöst werden musste.

    Ich würde eher heute als morgen operieren lassen...
    Naturheilkundlich kann sie auch nebenher betreut werden.

    LG
    Shalea