Beiträge von Shalea

    Ganz ehrlich, ich hab Ebby durchgebracht. Schlimmer kann es nicht mehr werden.

    Und man muss halt bedenken, ich hab zwei Hunde und spare für beide parallel. Und ich höre bei Betrag X ja nicht einfach auf.

    Und mein Konto kündigt mich auf keinen Fall und wenn doch, behält es mein Geld nicht.


    Tannenbaum123

    Futter zahle ich nicht zum TA-Konto, auch kein Spezialfutter. Das tastet die ca 10 000€ also gar nicht an.

    was haltet ihr für realistisch so das es auch was bringt?

    Ganz ehrlich, ich weiß, dass diejenigen, die mit ihren Hunden immer viel Glück haben, das ganz anders sehen, aber ich bin inzwischen der Ansicht, dass 10 000€ im Laufe eines Hundelebens fast einkalkuliert werden müssen. Pro Hund.

    Ich fange jetzt gar nicht mit Ebby an. Ebby hatte einfach Zeit ihres Lebens ganz großes Pech mit ihrer Gesundheit. Und ich halte das wirklich für einen extremen Ausnahmefall.

    Bones ist seit 10 Jahren bei mir und hat mich in dieser Zeit rund 6000€ an TA-Kosten gekostet. Der Mammutteil war die Bandscheibengeschichte (keine OP!) mit 3800€, dann noch eine Lipom-OP mit 1300€ und der Rest Kleinzeug (Impfung, Magen-Darm, Analdrüse).

    Ryder ist seit 2,5 Jahren bei mir und hat in dieser Zeit schon 4000€ verbucht. 1300€ für einen gebrochenen Backenzahn, 2700€ unsere Ohrenodyssee.

    Ebby hat mich lange Zeit rund 350€ im Monat gekostet. Als Ebby nicht mehr war, habe ich für mich entschieden, dass es bisher auch irgendwie ohne das Geld ging und habe das fortan eingezahlt. Steuererstattungen, Weihnachtsgeld landen überwiegend auf dem TA-Konto. Inzwischen habe ich ein Polster auf dem TA-Konto, das mich sehr gut schlafen lässt. Wenn die Agila Bones übermorgen kündigt, ärgere ich mich, aber die Welt geht nicht unter.

    Ich werde nie vergessen, wie schlimm es war, als die Kündigungswellen der Agila waren. Meine finanziellen Verhältnisse waren da noch wesentlich andere und ich habe jeden verdammten Tag Angst gehabt, den Briefkasten zu öffnen. Klar, es war "nur" die OP-Versicherung, aber dieser Pechvogel wurde in den 13 Jahren bei mir 5x operiert... Und dieser Hund war einfach mit allem so unfassbar teuer, dass ich ehrlich dankbar war für jeden Cent, den ich nicht selbst tragen musste. Ich bin froh, dass ich nicht mehr so abhängig bin von einer Versicherung.

    Und bevor jetzt wieder jemand daherkommt und mir ein Netto-Gehalt von 5 000€ andichtet (keine Ahnung mehr wer der Schlauberger hier im Forum war, der der Meinung war, das ermittelt zu haben, darüber lache ich mich heute noch tot), gleich vorab: Ich arbeite im sozialen Bereich. Da wird man nicht Dagobert Duck. Ich habe ein gutes Auskommen und spare einfach sehr konsequent.

    Wir hatten bei unserem ersten Hund auch mal ein Tierarzt-Konto. Dann ist er mit 7 Jahren krank geworden. Von Januar bis Anfang März haben wir dann knappe 10.000 Euro bezahlt.

    Seitdem sind wir von so einer Idee geheilt.

    Ich kann dir versichern, dass es auch Menschen mit Montagsmodellen oder ehemaligen Montagsmodellen gibt, die sich trotz eines solchen gegen Vollversicherung entscheiden.

    Und übertragen auf Ryder, der eine Fehlbildung am Gaumensegel hat und den schlichtweg auch keine Versicherung genommen hat, die für mich in Frage kam, stellt sich halt auch die Frage: Und nun? Bleibt ja nur das TA-Konto, wenn man sich für den Hund entschieden hat.

    Was ist denn ein TA-Konto? Ist das ein Konto des TAs, dass ihr dann monatliche abbezahlt? 🤔

    Nein, ein einfach ein separates Sparkonto. Ich zahle da monatlich drauf ein, ja, zusätzlich zahle ich immer auch Sonderzahlungen (Steuerrückerstattung, Weihnachtsgeld) zum Großteil darauf ein. Ich habe einen Dauerauftrag eingerichtet und monatlich geht Betrag X einfach auf dieses Konto.

    Normale Tierarztbesuche regle ich über das Girokonto und wenn es mal wieder höhrere Beträge sind, buche ich das Geld online um.