Beiträge von Schnaudel

    Ich bin zwar keiner, der seinen Hund einfach so zu anderen hinlässt, aber ein "Achtung" könnte ich überhaupt nicht einordnen. Die wenigsten Menschen kümmern sich darum, dass ein Hund angebunden ist, das kann ich hier in der Stadt täglich beobachten. Oft werden Hunde vor Geschäften auch recht nah beieinander angebunden....finde ich zwar nicht gut, aber von daher muss man einfach mit solchen Dingen rechnen...
    Außerdem weißt Du ja, dass Dein Hund nicht gut verträglich ist, dann solltest Du schon so weit aufmerksam und nah sein, um derartiges zu verhindern.
    Von daher: Augen zu, Versicherung einschalten, und durch.

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    Der Link enthält veraltete Informationen. Für Schweden und GB braucht man keine Titerbestimmungen mehr (die Einreisebestimmungen für bestimmte Rassen in Dänemark sind auch veraltet, die Rasseliste ist seit 2010 erweitert).

    Für Schweden (unter besondere Zollvorschriften):
    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinfo…359358bodyText3

    GB:
    http://www.visitbritainshop.com/deutschland/ar…britannien.html

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    Inzwischen ist ja das Hundegesetz in Dänemark deutlich gelockert worden auch wenn es durchaus noch nicht zufriedenstellend ist. Die Änderungen treten offiziell zum 1.7.2014 in Kraft.
    Es darf zum Glück jetzt nicht mehr so einfach ein Hund von einem Grundstücksbesitzer erschossen werden.
    Beißereien führen nicht mehr unbedingt zum Einschläfern der angeklagten Hunde.
    Eine sehr strenge Leinenpflicht bleibt aber bestehen. Auch bleibt bisher noch die "Einfuhrliste" bestehen, die es bestimmten Rassen ja verbietet, eingeführt zu werden.

    Diese Änderung ist ja nach zahlreichen Protesten ein großer Erfolg.
    Hundebesitzer müssen zumindest keine Angst mehr haben, dass ihre Lieblinge einfach erschossen werden. Leinenzwang und Badeverbote für Hunde hingegen gibt es zum Teil zumindest auch in DE.

    So deutlich finde ich das Ganze nicht.
    Für Urlauber untergeordnet sicherlich die Schießproblematik. Der Grundstückeigner musste vorher schriftlich öffentlich vorwarnen, dann durfte er. Ich glaube kaum, dass viele Touristenhunde mehrmals herumstreunen....

    Beißereien können nach wie vor zu Einschläferungen führen. Wie müssen abwarten, welche Art von Bewertungen die bestellten Sachverständigen ausstellen, und ob die Polizei sich ihnen anschließt, denn das muss sie nicht. Auch die detailierte Ausarbeitung, was unter der Novelle genau ein "Skambid" ist, liegt noch nicht vor.
    Also es sind kleine, erfreuliche, Veränderungen.

    Die Verbotsliste ist ein großes fortbestehendes Problemfeld. Die Verbotsliste der 13 Rassen. Auch Hunde, die diesen nur ähnlich sehen, und keinen Nachweis über die Abstammung erbringen können, können eingeschläfert werden, wenn Behörden trotzdem eine verbotene Rasse vermuten. Es gilt die umgekehrte Beweislast. Ein Tourist mit einem Hund, der den verbotenen ähnlich sieht, könnte Probleme bekommen. Und dabei ist in Dänemark das Problem: es gibt hier NUR die Option des Einschläferns, man darf die Hunde auch nicht außer Landes bringen, sie können nicht im TH bleiben.

    Last but not least: viele Hunde landen lange in der Internierung, in manchen Einrichtungen geht es ihnen auch nicht so gut, während der Fall bearbeitet wird, auch nach der Novelle ist dies so vorgesehen

    Die ersten Kommunen reagieren auf die "Blaue-Flaggen-Sache".

    In Hjørring zieht man in Erwägung, auf die Blaue Flagge zu verzichten, weil man der neuen strengeren Regeln überdrüssig ist (neben dem Hundeschwimmen geht es auch um das Befahren des Strandes mit Pkw). So könne man auch noch 300.000 Kronen sparen, meint Ole Ørnbøl (S), Vorsitzender des Ausschusses für Technik- und Umweltfragen.
    [...]

    https://da-dk.facebook.com/Foreningen.Fai…?type=1&theater

    Hm. Also ich muss ehrlich sagen, für 4,5 Stunden würde ich persönlich einen Hund nicht allein im Autodeck lassen. Es wäre mir nicht recht, denn man kann für die Zeit auch nicht mal kurz ans Auto, man kann nicht schauen, wie es ihm geht. Was, wenn sich die Fahrzeit aus welchen Gründen auch immer verlängert? Es sind ungewohnte Geräusche, und oft war es da unten auch sehr warm, wenn man sich wieder ins Auto setzte.

    Alph ist auch nicht der Freund von engem Menschengedrängel, aber eigentlich konnte man es immer so machen, dass man nicht im dicksten Menschenpulk laufen muss (man muss ja auch bei weitem nicht der ersten Aufforderung auf das Autodeck losrennen, man kann die meisten ja erst mal nach unten lassen und ziemlich am Schluss gehen). Wenn es zu risikoreich mit dem Hund wäre, dann würde ich früh genug an den Maulkorb gewöhnen und diesen dann bei den Passagen zu den Autodecks aufsetzen, auf dem Schiff findet man meist ein Plätzchen (oder man bucht sich eine Hundekabine, da hat man weitgehend seine Ruhe).

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    Deshalb: wie sind eure Erfahrungen bei der DURCHREISE durch Dänemark mit Hund zum aktuellen Zeitpunkt? Wir haben einer Berner Sennen mit Papieren und einen Goldie-Labrador-Mix ohne Papiere der es zudem glaub auch nicht spaßig fände, wenn ein Zöllner versuchen würde ihn anzufassen. Wir möchten ja auch nur durchreisen. Zu heikel?

    Kein Problem.
    Im Rahmen der europäischen Freizügigkeit gestattet DK auch die Durchreise mit einem Hund der in Dänemark gelisteten Rassen (was bei Deinen Hunden ja nicht ansatzweise gegeben wäre). Dann darf man sich halt nicht länger aufhalten und nur die nötigen Pausen mit Hund machen, der dann auch einen Maulkorb tragen sollte und an einer kurzen Leine zu führen wäre.

    Bei Deinen Hunden sind sicherlich keine irgendwie gearteten Probleme bei der Ein- oder Durchreise zu erwarten, wenn sie sich nicht zufällig total daneben benehmen sollten.

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    Wirkt das AB auch wenn ich ihm nur 2 Mal täglich ne halbe gebe? Oder eher nicht ausreichend?
    Aber jetzt ist es irgendwie eh schon egal... Er bekommt das jetzt eine Woche und dann hoffe ich, es heilt alles gut ab!

    Danke für eure Antworten und liebe Grüße, Favole

    Nein. Ein Antibiotikum MUSS in ausreichender Dosierung und in der angegebenen Zeitdauer eingenommen werden. Hier muss man sich entscheiden: ganz oder gar nicht. Eigenmächtig zu wenig zu geben oder den Zeitraum zu verkürzen hat die folgende Wirkung: Du "züchtest" resistente Bakterien. Zum Nachteil Deines Hundes und von uns allen, denn dann wirken irgendwann unsere vorhandenen Antibiotika nicht mehr.

    Ich finde es richtig, dass Du das Antibiotikum gibst. Es ist eine offene Wunde an einer Stelle, die kaum sauber zu halten ist. Einen riesigen eitrigen Abzess dort möchte man eher weniger haben. Oder gar eine Sepsis.

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    Der Richter wird garantiert auch die anderen Parteien im Haus befragen und wenn hier 7 andere Mietparteien angeben dass sie den Hund nicht gehört haben & außerdem noch andere Hunde im Haus leben die genauso fürs Bellen verantwortlich sein können dann sehe ich das nicht so einfach.
    [...]

    Ich glaube, es hängt nicht so zwingend davon ab, wie viele sich gestört fühlen, wenn ein Nachbar eine Beeinträchtigung glaubhaft darlegen kann.

    Zum einen fällt mir ein: ist es denn sicher, dass das nur diese eine Nachbarin sein kann, wenn mit ihr doch eine Kommunikation und "Frieden" herrschte?

    Zum anderen: bis etwas offizielles von der Seite des Vermieters kommt, ist es noch das "Gewäsch" vom Hausmeister, auf das man, weil wenig handfest, noch nicht wirklich reagieren kann.

    Sollte etwas vom Vermieter kommen, dann würde ich auf jeden Fall umgehend eine Rechtsberatung suchen, sei es vom Mieterverband oder einem Anwalt für Mietrecht. Ich würde da gleich richtig reagieren wollen. Ernst nehmen würde ich es dann auf jeden Fall!

    Neben der Grundsatzdiskussion ist hier doch eindeutig noch ein "persönliches Setting" rund um die Fragestellung gegeben. Und das sollte man berücksichtigen.

    Zum einen gibt es noch einen unkastrierten Rüden im Haushalt. Hier ist doch die Frage aller Fragen: ist es von den räumlichen Möglichkeiten überhaupt machbar, die beiden zu trennen? Sind alle Aufsichtspersonen zuverlässig genug?

    Wenn man sterilisiert, egal ob Männlein oder Weiblein, hätte man die Möglichkeit trotz alledem ein wenig Abstand zu schaffen? Auch Gerammel "ohne Folgen" ist zwar der Lauf der Dinge, aber nicht nach jedermanns Geschmack.

    Lässt man die Hündin intakt, wie "konfliktfreudig" sind die drei Rüden allgemein so? Gibt es Wege, bei denen man zumindest kurzzeitig anderen "konfliktfreudigen" freilaufenden Rüden aus dem Weg gehen kann? Denn permanente Raufereien um die Gunst der duftenden Dame muss man sicherlich auch nicht dauernd haben (auch wenn das wieder der heilige Lauf der Dinge wäre). Oder hat man die Ressourcen, um eventuell getrennte Runden zu machen?

    Ich denke, es ist schon klar, dass eine Kastration ein Eingriff in den gesamten Hormonhaushalt ist, wegen der verbundenen Veränderungen macht man das Ganze ja.

    Wenn man sicher trennen kann, dann würde ich mal eine Läufigkeit abwarten, wie es so läuft. Wenn es gut läuft (vom allgemeinen Verhalten), man in puncto Verhütung auf der sicheren Seite sein will, dann kann man ja auch den Rüden sterilisieren lassen, das hätte ja auf ihn keine hormonellen Auswirkungen und wäre wohl der kleinste Eingriff.

    Ansonsten wäre für mich das Wichtigste- sorry, egoistisch -dass ich gut durch meinen Alltag mit den Hunden komme. Und danach würde ich entscheiden.