Beiträge von Samojana

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    Meine Infos darüber stammen von Dr. med.vet. Ziegler bzw. aus ihrem Buch.

    na, die muss es ja wissen. Wäre nicht der erste Fehler in ihrem Büchlein, der sich " eingeschlichen " hat.
    Ich nehme mal an, dass Quellen für diese Aussage nicht genannt werden.


    Die Nahrungsmittel müssten sich nach dieser Theorie wie beim Supermarkt der Reihe nach alle anstellen.
    Und das Fleisch drängelt sich vor und schreit: ich muss lt. Frau Ziegler zuerst verdaut werden und
    das "armeTrockenfutter" muss sich hinten anstellen. :)

    Tatsache ist: es existieren keine genauen Zeitangaben für die Verdauung der einzelnen Nahrungsmitteln, ausser man denkt sich welche aus oder schreibt von unseriösen Seiten ab. Um die Verdauungszeiten kontrollieren zu können, müsste man die Nahrungsmittel farbig markieren und was zuerst hinten raus kommt, wurde am
    schnellsten verdaut.

    Fakt ist: die Verweildauer im Magen ist immer von der Zusammensetzung der Ration abhängig.

    Bindegewebsreiches Fleisch bleibt deutlich länger im Magen als reines Muskelfleisch. Ein hoher Fettanteil oder starke körperliche Belastung verzögert die Magenentleerung.
    Kohlenhydrate landen sofort im Dünndarm, d.h. sie werden schnell verdaut.

    Entscheidend ist auch die Menge des Ballaststoffanteils . Je mehr unverdauliche Anteile im Futter sind , umso schneller erfolgt die Passage im Darm.

    Mir ist total schleierhaft, woher Barfer die Sicherheit nehmen, dass eine "eingeschränkte Mischung "aus etwas toten Tier, püriertem Gemüse und Öl ,der Nährstoffzusammensetzung eines kompletten Beutetieres entspricht.

    Elli Radinger ( Wolfsforscherin) schreibt, dass Wölfe alle Teile ihrer pflanzenfressenden Beutetiere aufnehmen müssen, um gesund zu bleiben. Dazu zählt u.a. Fell, Haare, Hirngewebe, Blut, Eingeweide, Darm .

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    Danke Anna :hug:
    Ich bin - ehrlich gesagt - echt unsicher was die Therapie angeht. |

    es ist ja nicht gesagt, dass die Einnahme von Azathioprin eine Dauerlösung sein soll.
    Manche Hunde leiden unter Dauerbeschwerden und viele andere haben wechselnde Abschnitte von relativer Gesundheit (Remission). Trotzalledem darf man nicht vergessen , dass IBD eine chronische Erkrankung ist, die einen Hund sein Leben lang begleiten wird.

    Evtl. solltest du dich über alternative Heilmethoden, die den Krankheitsverlauf positiv unterstützen können, informieren. Zum Beispiel wird an der Klinik und Poliklinik für kleine Haustiere z.Zt. intensiv geforscht.
    Das Projekt dort nennt sich: »Einfluss von Trichuris suis Ova auf klinische und immunologische Parameter
    bei Hunden mit chronisch entzündlicher Darmerkrankungen.

    Siehe Link:

    http://www.bruns-stiftung.de/file/Artikel%2…2011%281%29.pdf

    Die Einnahme der Eier des Schweinepeitschenwurms (Trichuris suis ova) beim Menschen hat wohl einen positiven Effekt auf die Remission oder Rezidivprophylaxe bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

    http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankh…-linderung.html

    An der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde bereits eine solche Studie an Hunden mit atopischer Dermatitis ( Immunerkrankung) durchgeführt.

    Oder Mutaflor und Boswellia serrata ( Weihrauch) werden auch zur unterstützenden Behandlung bei IBD ebenfalls
    z.T. erfolgreich eingesetzt.

    Zitat

    Danke fuer den Link! Was ist das: 'Nebenwirkung ist zumeist eine Knochenmarksdepression mit Folgen wie Leukopenie u.a. .'? Weiss das jemand? Das steht bei Azathioprin (Therapie) und genau das soll Pepps nun bekommen..

    siehe Seite 1311

    Zitat: nach Erfahrung des Autors kommt es sehr häufig zu einer Knochenmarkdepression, wenn Hunden
    über 30 kg in Dosen 2,2 mg pro kg verabreicht wird ( d.h. eine Dosis für einen 35 kg schweren Hund betrüge
    50 mg).

    Das würde bedeuten, dass eine Knochenmarkdepression ( Folgeerscheinung Leukopenie)
    ( Immunschwäche mit Abfall der weißen Blutkörperchen) dosisabhängig ist.

    http://books.google.de/books?id=mOQqZ…n%20hund&f=true

    Zitat

    Ich habe nochmal an Josera geschrieben, die sagten mir nun, dass das Optiness dann wohl zuviel Energie für meine Hündin hat. Ich solle das Balance füttern.

    100 g Optiness enthält 353 Kalorien und 100 g Balance 336 Kalorien.
    Ich sehe kalorienmässig keinen großen Unterschied zwischen diesen beiden Sorten.
    Oft ist es auch so, dass ein Lightfutter mehr Kalorien als normales Futter enthält.

    In der aktuellen Ausgabe Wild-und Hund steht ein Artikel. Im Verdacht stehen Biogasanlagen.


    http://www.paulparey.de/botulismus_pr_wildundhund.html


    http://www.rosenheim24.de/land/woran-ste…24-1244348.html

    Ist nun auch ein Befall von Kleintieren möglich, allen voran Hunde und Katzen? Und über deren Kot eine Übertragung auf den Menschen? Diesen Fragen wollte die Kolbermoorer Tierärztin nachgehen, derartige Vermutungen mussten genau untersucht werden. Insgesamt 39 Kotproben, zehn von Katzen und 29 von Hunden, sandte Heigl zwischen Februar und Anfang April dieses Jahres an die Uni Leipzig, wo sie Krüger unter die Lupe nahm, ebenso ein verendetes Jungtier, eine Katze, auch aus der Kolbermoorer Praxis.

    Das Ergebnis, das die Institutsleiterin gegenüber unserer Zeitung bestätigte: Bei einer Mehrzahl der Tiere sei die Magen-Darm-Flora gestört gewesen, zudem konnten der Professorin zufolge bei 24,1 Prozent der Hunde und 30 Prozent der Katzen Botulinum-Erreger nachgewiesen werden, bei fünf der 29 Hundekotproben und bei einer der Katzenproben auch direkt das Neurotoxin (Gift). Bei dem verendeten Tier seien sowohl die Bakterien als auch Toxin entdeckt worden. Für Heigl der Beweis: Chronischer Botulismus tritt inzwischen offenbar auch bei Hunden und Katzen auf - und sie befürchtet die Gefahr einer Übertragung auf den Menschen.