Beiträge von Samojana

    http://www.animal-health-online.de/klein/2001/05/…n/538/#more-538

    Hunde als Quelle von EHEC-Bakterien?

    In Großbritannien wurden Coli – Bakterien vom Typ O157 bei einem Hund entdeckt. Die Kotuntersuchung wurde beim dem Hund durchgeführt, nachdem ein dreijähriges Kind am sogenannten “hämolytisch-urämischen Syndrom” (HUS) erkrankte und Coli – Bakterien vom Typ O157 als Auslöser dieser lebensbedrohlichen Erkrankung identifiziert wurden. Das Kind klagte zunächst über Bauchschmerzen und wurde dann wegen blutiger Durchfälle in ein Krankenhaus gebracht. Das HUS zeichnet sich aus durch Nierenschäden und die Zerstörung von Erythrozyten. Es führt in etwa 10% der Fälle zum Tode.

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    Ok, und wonach entscheidest Du, welcher Fachmann recht hat und welcher nicht?

    Ich bevorzuge keine Bücher, die sektiererische Gesundheitsapostel verfasst haben.
    Diese Gruppe reduziert ihre Informationsaufnahme ausschl. auf die eigene Ideologie.

    Es wird pseudowissenschaftlich argumentiert und mit Halbwahrheiten oder Lügen operiert
    Behauptungen werden in den Raum gestellt, jedoch keine Beweise - sprich nachprüfbare wissenschaftliche Untersuchungen - oder sonstige Quellenangaben gemacht.

    Ich frage dich, wenn ein Autor leicht zu widerlegende Sachen behauptet, wie glaubwürdig ist er
    dann ?

    So schreibt die Biber in ihrem Erstlingswerk u.a. der Hund darf Fleisch in unbegrenzter Menge fressen.
    Eines der wichtigsten Prinzipien der Ernährungswissenschaften ist doch, dass sie nicht behauptet, alles zu wissen, sondern versucht, zu lernen und Fehler zu revidieren bzw. zu verbessern.
    Bei diesen Autoren erkenne ich diese Einsicht nicht. Selbst im Angesicht von Fakten wird weiter gelogen.

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    Ich habe mir auch dieses Buch b.a.r.f gekauft und wollt mich da ein wenig einlesen und da steht halt, das es aufgrund der vielen Zusätze im Trofu zu entgiftungen kommen kann, wenn man auf rohfütterung umstellt.

    Meine Tierheilpraktikerin sagt halt auch, das es zu Entgiftungen kommen kann. Seine Ohren wären sein Ausgang.

    "Entgiftung" ist ein wichtiger, gesunder Körpervorgang, der tagtäglich bei allen Hunden geschieht. Der Organismus scheidet alles aus, was er nicht mehr braucht. Mehrmals am Tag befreien sich die Hunde über den Kotabsatz und Urin mit überflüssigen Produkten, mit denen ihr Körper nichts mehr anfangen kann.

    Über die Lungen wird verbrauchte Luft ausgeatmet, die Nieren filtern über ein dutzend Mal das Blut und der Darm saugt alle Nährstoffe auf, die er gebrauchen kann und der Rest wird entsorgt.

    Wenn es Hunden nach einer Umstellung auf Frischfütterung schlecht geht, dann sind immer die „bösen Futtermittelhersteller „ schuld , weil sie giftige Sachen in das Futter kippen, nur damit dann der Barfer seinen Hund entgiften darf.

    Die einzige "empfehlenswerte Entgiftungskur " müsste im Kopf stattfinden - das heißt, sich von dieser Vorstellung zu lösen, der Körper ist das Endlager einer Mülldeponie.

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    aber - welcher wildhund oder wolf sitzt mit ner waage,zettel und stift im wald
    und rechnet seine nährwerte aus ?

    immer dieser abgedroschene Vergleich mit den Freßgewohnheiten der Wildcaniden. Diese Tiere sind einem gnadenlosen Ausleseprozeß unterworfen. 70 Prozent der Wölfe sterben während der ersten beiden Lebensjahre - wünschen wir das unseren Hunden ?
    Warst du schon mal "in der freien Natur" und hast ganz auf dich alleine
    gestellt versucht, dich zu ernähren? Ich glaube nicht! Sonst würdest du
    nicht so einen romantisierenden Unsinn schreiben.

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    Worauf basiert eigentlich dein Wissen, das immer alle davon abweichenden Meinungen, welcher Richtung auch immer, apodiktisch Lügen straft?

    indem ich Fachliteratur, Publikationen, Studien, Dissertationen lese.Und nicht nur kurzweilige Broschüren mit pauschalen Behauptungen, die unbewiesen in den Raum gestellt werden.

    Dabei lernt man schnell die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn Du wirklich an Hundeernährung interessiert bist kommst Du nicht umhin , ein ( gutes ) Fachbuch in die Hand zu nehmen , selber zu lesen und auch mal kritisch zu hinterfragen. Durch Fragen bekommt man Antworten und die können durchaus aufschlussreich sein, insbesondere wenn man nicht alles blind akzeptiert.

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    Allerdings sieht es eine Dr. med. vet. Biber in ihrem Buch "Futterprobleme bei Hunden" sehr ähnlich. Nun, Dr. Samojana....da haben wir ja jetzt schon 2:1 :D

    das kommt davon, wenn sich zwei Leute auf dem esoterischen Holzweg befinden bzw. sich ein Gehirn miteinander teilen. ;)
    Meine Antwort bezieht sich auf die unterschiedlichen Verdauungszeiten .
    Und hier ist es so, dass eine ausschl. Fleischfütterung von der Verdauungszeit her vergleichbar mit einem Bummelzug ist.