Beiträge von Samojana

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    Kannst du vielleicht Tipp geben ?

    z.B. Legalon oder Silymarin. Zu Legalon existiert sogar eine Studie.
    http://www.madaus.de/fileadmin/user…itSilymarin.pdf
    Der leberschützende Wirkstoff der Mariendistel ist Silymarin und bei diesem Medikamenten muss der Gehalt angegeben werden, um die genaue Dosis aufnehmen zu können. Bei Veterinärprodukten findet man dazu keinerlei Angaben.
    Aufgrund seines Stoffwechsels benötigt der Hund eine wesentlich höhere Dosis als der Mensch.
    Darunter bringt es nichts.

    Informationen zur Leberdiagnostik und Behandlung rund um den Hund.
    http://www.vetmedlabor.de/pdf_dateien/vo…61103128598.pdf

    Mariendistel (Silymarin, Silibinin):
    Natürliche Flavinoide aus der Mariendistel (Silymarin, hauptsächlich
    aber Silibinin). Beide besitzen antioxidative Eigenschaften
    (Studie: protektive Wirkung nach Pilzgenuss bei Hunden). In der
    Tiermedizin erfolgt die Verwendung bei chronischen Lebererkrankungen
    und bei Gabe von Antikonvulsiva.
    Dosierung:
    20-50 mg/kg KGW p.os

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    Jupp, auf die Impfung dagegen warte ich auch noch, da könnte man ja mit der Angst wieder mal ein paar Milliönchen verdienen. :D

    Hier geht es nicht um einen Grippevirus, sondern um giftige Bakterien, gegen die es keinen Impfstoff gibt! Nicht mal AB hilft. Wenn in einer kurzen Zeit so viele Menschen erkranken und auch sterben, dann ist das keine Panik verbreiten oder Werbung für einen Pharmakonzern!

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    Sicher. Doch mutiert, bzw. auf ein Übermaß angewachsen, sind sie durch "falsche" Fütterung, oder?

    dieser Fütterungsversuch wurde in den 90 er Jahren in den USA gemacht.
    Vor der Schlachtung wurden die Tiere nur mit Heu gefüttert.
    Von anderen Wissenschaftlern wurde dieser Versuch allerdings in Frage gestellt.

    Zitat

    Aber dort werden doch die "Dung-Lieferanten" natürlich ernährt, oder? Das Übermaß an Viren entsteht doch durch Getreidefütterung, oder? :fear:

    auch in der Bio-Landwirtschaft wird Getreide an Rinder verfüttert.
    Ob die Getreidefütterung tatsächlich die Ursache ist, ist nicht bewiesen.

    animal-health-online schreibt: EHEC ist kein Problem der „Massentierhaltung". Ganz im Gegenteil, häufiger sind kleinbäuerliche Rinderhalter betroffen.
    edit: die Vorgehensweise beim Schlachten und die Fleischreifung spielt ebenfalls eine Rolle.

    Die gefährlichen Bakterien befinden sich bekanntlich im Kot (Magen-Darmsystem) und auf dem mehr oder weniger kotverschmutzten Fell. Von hier aus gelangen die EHEC’s dann beim Entblutestich, beim Enthäuten, bei der Entnahme des Magen-Darmsystems, durch mit Kot kontaminierte Schlachttechnik, Messer, Schürzen und Hände auf den Schlachtkörper. In britischen Schlachtbetrieben haben schmutzige Schlachtkörper eine »alarmierend hohe Vermischung von Exkrementen mit Fleisch zur Folge, das für den Verzehr vorgesehen ist«. Hier waren Ende 1996 allein in Schottland 20 ältere Patienten an einer EHEC-Infektion gestorben. Die Infektion wurde nachweislich durch verseuchtes Rindfleisch hervorgerufen. Durch eine gute Fleischreifung läßt die Zahl der mit EHEC - kontaminierten Rinderschlachtkörper z.B. von 50 % auf 5 % reduzieren. Im Hinblick auf dieses Ergebnis muß die relativ frühe Abgabe von Rindfleisch ( 1 - 3 Tag nach dem Schlachten ) in der „ab Hof" - Vermarktung kritisch hinterfragt werden.

    http://www.animal-health-online.de/print/ehec.htm

    "Besonders aggressive Form"

    Experten vermuteten am Dienstag, dass es sich bei den jetzt vorherrschenden Erregern um besonders aggressive Formen handeln können. "So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte der EHEC-Experte Professor Helge Karch vom Uniklinik Münster sagte in einem Interview mit "Zeit Online".

    Der Mikrobiologe ist Direktor des Uniklinik-Instituts für Hygiene. Er erforscht die EHEC-Bakterien sei 30 Jahren. Karch: "Das Ausmaß hat mich schon erschüttert."

    Auffällig sei bei dem jetzigen Ausbruch auch die Schwere der Erkrankungen. Bei mehreren Patienten sei es zu blutigen Entzündungen gekommen. In einigen Fällen mussten die Ärzte gar Teile des Kolon entfernen.

    Karch vermutet einen neuen EHEC-Typ, denn: "Diese Shigatoxine allein können einen derart schweren Ausbruch nicht verursachen." Die aktuellen Verläufe mit zerstörter Mukosa und Thromben in den Nieren seien derart aggressiv, "dass der Erreger wohl einen besonderen Giftcocktail mitbringt".

    Quelle: Ärztezeitung.de