ZitatAch so.
Und ich dachte immer, Gemüse wäre besonders leicht verdaulich.
Der Grund dafür ist recht simpel Fleischfresser haben kurze Därme, Pflanzenfresser lange. ![]()
Die Verdauungskapazität ist deshalb nur sehr eingeschränkt.
ZitatAch so.
Und ich dachte immer, Gemüse wäre besonders leicht verdaulich.
Der Grund dafür ist recht simpel Fleischfresser haben kurze Därme, Pflanzenfresser lange. ![]()
Die Verdauungskapazität ist deshalb nur sehr eingeschränkt.
Zitat
Was passiert denn, wenn man Gemüse "überdosiert" ?
Gemüse wird schlechter verdaut als Fleisch bzw. stärkehaltige Kohlenhydrate .
Zu viel davon wirkt eher kontraproduktiv auf den Darm.
ZitatUnd wie ist das mit dem Gemüse?
Kann man da zuviel von geben?
ja, kann man. Hunde sind erstens keine Gemüsefresser und abgesehen davon liefert Gemüse kaum Kalorien.
ZitatDu meinst, noch mehr Kartoffeln oder Reis?
Von Reis nimmt man doch nicht zu, oder? Bei Kartoffeln kann ich mir das schon eher vorstellen, aber die bekommt er nur 2-3x /Woche, weil die ihm immer etwas schwer im Magen liegen. (Aber kein Durchfall oder Spucken )Wieviel würdest du denn geben?
200 g Reis roh ausgewogen beinhalten ca. 700 Kalorien. 500 g Kartoffeln=350 g Kalorien
100 g fettarmes Fleisch ca. 110 Kalorien
Was schließen wir daraus ? :)
ZitatSamojana: ich weiß, dass das viel zu viel Fleisch ist, aber er muss doch nun mal wieder irgendwas auf die Rippen kriegen
hast du schon mal versucht, den Kohlenhydratanteil etwas zu erhöhen?
ZitatAlso: Man rechnet 2 % vom Körpergewicht = Gesamtfuttermenge.
Macht bei 36 Kg = 720 g
Davon 2/3 Fleisch. sind also 480 g. Rest Gemüse.
Nur Barfer rechnen nach dieser Prozentregel. 2 % vom Körpergewicht/ausschl. Fleisch... minderwertige Schlachtabfälle und Vogelhälse inklusive.
Und wenn man sich im GH-Forum die Beiträge anschaut, haben dort etliche Hunde trotz dieser Menge Probleme ihr Gewicht zu halten. Demzufolge füttern die Leute nicht mehr 2 %, sondern erhöhen auf 3, 4 oder 5 %.
Proteinüberversorgungen machen sich erst nach ein paar Jahren bemerkbar .Es existiert bis heute keine einzige Studie, die nachweist, dass Hunde, die ausschließlich Fleisch / Gemüse bekommen eine hohe Lebenserwartung haben. Dagegen gibt es zahlreiche Studien, die nachweisen, was überhöhte Proteinwerte bei mangelnder Energiezufuhr für Schäden anrichten können, insbesondere an der Niere.
siehe Seite 97 ( Ernährungsberatung in der Kleintierpraxis) die Futterpläne dieser Hausmannskost beinhalten ausschl. hochwertige Proteine und keine minderwertigen Schlachtabfälle um die kargen Näpfe aufzufüllen. Nur bei minderwertigen Protein muss die Menge an Fleisch erhöht werden. Wenn man Pech hat, bekommen die Hunde davon Dünnschiss, das wird dann als Entgiftung dargestellt. ![]()
http://books.google.de/books?id=49M_M…nepage&q&f=true
Ein 35 kg bekommt danach 260 g mageres Geflügelfleisch und 120 g fettes Hackfleisch=
macht insgesamt 380 g Fleisch. Nicht mehr und nicht weniger. Klasse statt Masse!
Es macht überhaupt keinen Sinn mehr Fleisch zu füttern.
Fleisch zu verdauen verbraucht erstens zusätzlich Energie und andererseits werden Leber und Niere belastet.
Es gibt eine Studie, die an Hunden durchgeführt wurde. Undzwar mit relativ wenig Protein und übermässig viel Protein:
Resultat:
Im dritten Jahr nach der Untersuchung verstarben 9 von 13 Hunden der Gruppe mit der niedrigen
Proteinversorgung und 5 von 13 Hunden aus der Gruppe mit der hohen Proteinversorgung.
http://www.vet-magazin.com/wissenschaft/t…g/2484/2484.pdf
das bedeutet, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.
ZitatUnd warum bildet das Harnsteine?
Schlachtabfälle enthalten viel Glycin ( eine Aminosäure). Glycin ist ein Oxalatvorläufer.
In einer Studie an Hunden wurde festgestellt, dass durch die Verabreichung von Griebenmehl (zählt zu den bindegewebsreichen Schlachtabfällen) signifikant mehr Oxalat ausgeschieden wurde.
ZitatHallo ich wollte euch mal auf den neuesten Stand bringen...
Wir kämpfen zwar nach wie vor mit schleimigen und auch manchmal dünnen stuhl aber es bricht nicht ganz durch und für uns ist das schon ein Erfolgserlebnis.
Ich hab da aber mal ne frage. Also laut petman bräuchte sie ca 800 bis 900 gr Fleisch. Wenn ich nach einem BARF Rechner im Internet gehe aber nur ca 575 g. Nach welchen Angaben sollte ich mich dann richten?
du fütterst definitiv zu viel Fleisch und daher kommt auch der schleimige Kot. Auf Dauer wird der Darm durch diese " Fleischmast " immer mehr geschädigt und eine bakterielle Überwucherung ist praktisch vorprogammiert.
Dein Hund benötigt am Tag 60 g Protein, in Fleisch umgerechnet wären das 300 g hochwertiges Fleisch.
Ob Petman Fleisch in die Kategorie " hochwertig " fällt, wage ich zu bezweifeln.
Zusätzlich ausreichend Kohlenhydrate/Fette in verträglicher Menge zur Deckung des Kalorienbedarfes.
ZitatNe gute Quellenangabe, muss ich passen, nicht aus dem Stehgreif, da muss ich erst eine raussuchen.
die würden mich auch sehr interessieren, aber bitte neutrale Quellen,
keine selbst aufgestellten Theorien. ![]()
ZitatHeißt Haut und ???
dazu zählen Euter, Lunge, Schlund, Grieben, Knorpel, sehniges Fleisch, Schweineohren etc.