Beiträge von Samojana

    Zitat

    könnte man durchaus Lästern nennen, und das wollen wir eigentlich nicht. :)

    wenn durch dieses " Lästern" den Hundebesitzern endlich klar wird, das eine proteinlastige Ernährung durchaus auch viele Nachteile haben kann, nehme ich deine Kritik gerne in Kauf. ;)
    Manchmal muss man einfach provozieren, um gehört zu werden.

    Ich finde diesen Link sehr interessant, da bei Arthrose und Gelenkbeschwerden immer das böse Getreide und nicht das Fleisch als Auslöser verdächtigt wird. Zuviel Harnsäure ist mit Schmerzen verbunden - auch bei Hunden, die keine Gicht haben.

    Harnsaure Diathese beim Hund
    durch Übereiweißung

    Folgende klinische Symptome wurden bei den Patienten mit harnsaurer
    Diathese beobachtet:
    • 33% der Hunde hatten schmerzhafte
    Bewegungsstörungen,
    Nachhandschwächen, Bewegungsunlust,
    „rheumatoide Störungen“,
    die klinisch keiner plausiblen
    anderen Ursache zuzuordnen waren;

    • 26% der Hunde zeigten Dermatitiden
    mit Juckreiz, Hautrötung,
    Hautschuppung und hot spots.


    Zitat: Als erste Maßnahmen werden die Hunde für 2 – 4 Wochen frei von tierischem Rohprotein ernährt.
    Empfohlen wird Kartoffelsuppe mit Möhren oder anderem Gemüse, Reis, Nudeln als alleinige Nahrung. Als
    „Leckerli“ sind Knäckebrot, normales Brot und eventuell Zwieback erlaubt.Reifes Obst in jeder Form wirkt sich günstig aus.

    Innerhalb weniger Tage war bei der großen Mehrzahl der Tiere eine
    deutliche klinische Besserung zu beobachten. Das zeigte sich durch weniger Schmerzen und mehr Stabilität
    der Hinterbeine beim Laufen.
    http://www.semmelweis.de/pdf/93_berger_diathese_hund_kl.pdf

    Zitat


    Da klingt es für mich unlogisch, dass man einem Hund zuviel Fleisch geben kann, wo die doch ursprünglich mit ihrer Beute auch überwiegend Fleisch zu sich nehmen...

    Die Hunde haben jahrhundertelang von Küchenabfällen gelebt , wurden später klein und lang- groß und kurz gezüchtet . Der heutige Vergleich mit dem Wolf ist völlig absurd. Die Autorinnen, die diese These propagieren haben ihr selbstgestricktes Lügengebilde so verinnerlicht, dass es zur "Realität" geworden ist.
    Und wenn der Hund damit nicht klar kommt,gibt für alles eine passende Ausrede. Schuld sind immer die Tierärzte, die Schulmedizin und die Futtermittelhersteller sowieso .
    Diese Futterempfehlungen wurden vor dieser Fleischmast empfohlen.

    http://www.anima-madeira.de/themen-fuetterung.html

    Wer nicht so darauf aus ist, seinen Hund nach Vorschrift oder einem Schema zu ernähren, wer auch nicht viel von Fertigfutter oder Futterkonserven hält, der wird so füttern, wie der Hund seit Jahrtausenden ernährt wurde: von dem, was der Mensch ihm von seiner Nahrung zukommen ließ, von dem, was der Mensch ißt.

    Zitat

    Dann werde ich wohl lieber mal die Reismenge steigern, das scheint mir unproblematischer.
    Ab und an kartoffeln kann er ja trotzdem bekommen, da kann ich ja mal langsam "hochschrauben" und gucken, was geht.

    Und die Flocken, die AudreyII ansprach?
    Könnte man die nehmen?

    wenn du jetzt schon das Gefühl hast, dass 500 g -600 g Kartoffeln nicht so optimal vertragen werden, bringt das langsam " hochschrauben " rein gar nichts.