ZitatHat der den gleichen Protein-Gehalt, wie Fleisch?
nein, weniger. ca. 400 g pro Mahlzeit bei der Gewichtsklasse deines Hundes reichen aus.
ZitatHat der den gleichen Protein-Gehalt, wie Fleisch?
nein, weniger. ca. 400 g pro Mahlzeit bei der Gewichtsklasse deines Hundes reichen aus.
Futterpläne als Orientierungshilfe:
Tagesrezept für einen 18 kg Hund
240 g Kohlenhydrate gekocht
120 g Fleisch gekocht
30 g Ballaststoffe
10 g Fett
1,2 g Knochenmehl oder Calciumphosphat
1 /2 Vitamin-Mineralstofftablette ( Humanbereich)
Quelle: Klinische Diätetik für Kleintiere
Tagesrezept für einen 10 kg Hund
130 g Kopffleisch ( Rind)
85 g Reis poliert
50 g-60 Gemüse
4 g Sonnenblumenöl
Mineralstoffergänzung
( Zutaten roh ausgewogen)
Quelle M/Z
ZitatHuhu,
ich würde gerne wissen wieviel Fleisch/Kohlenhydrate/Fett ihr so von der Gesamtmenge her füttert...
das kommt immer auf das Gewicht des Hundes an.
Ab 20-25 kg aufwärts rechne ich pro kg KG:
8-10 g fettarmes Fleisch ( z.B. Putenbrust, Tatar etc.)
12-15 g Fleisch mittelfettes- sehr fettes Fleisch ( z.B. Kopffleisch, fettes Hackfleisch, Schweinebauch)
12 g -13 g Fisch ( Seelachsfilet, Rotbarschfilets, Scholle, Kabeljaufilet )
Der Kohlenhydrat-und Fettbedarf richtet sich nach der Aktivät des Hundes.
Bei uns reichen z.B. ca. 100 g Reis roh ausgewogen. ( 25 kg Senior)
Bei sehr fettem Fleisch dementsprechend weniger Kohlenhydrate.
bei fettarmen Fleisch zusätzlich ca. 1-2 g Öl/Fett pro kg Körpergewicht
Zitat
das ist nicht mein Futterplan, sondern der Plan von Inge Krümmel einer Hovawart-Züchterin. :)
http://www.verhaltensberatung-fuer-hundehalter.de/ernaehrung.htm
http://www.westhighlandwhiteterrier-club.ch/lungenfibrose.html
Infos zur Lungenfibrose .Mit Link zum Lungenfibrose-Forum. Die Betreiberin kennt sich mit dieser Erkrankung sehr gut aus. Setz dich doch mal mit ihr in Verbindung. Sie kann dir bestimmt weiterhelfen.
Barfen ist nicht gleich barfen. Viele Barf-Pläne taugen eher dazu, Probleme zu produzieren als sie zu beseitigen.
Das hat mit biologisch artgerecht nach meinem Geschmack nichts zu tun. Kein Wolfwelpe bekommt in seinem Leben derart viele Hühnerhälse zu fressen, wie gebarfte Hunde.
Man kann seinen Hund mit einer Frischfütterung sicher sehr gut füttern , doch nicht alles was irgendwo niedergeschrieben wird ist bei näherer Betrachtung auch wirklich empfehlenswert.
Da wäre es doch vielleicht sinnvoller , man würde eine Tüte aufreißen.
ZitatSamojana, hattesdt du nicht irgentwo geschrieben, dass du hauptsächlich Pansen fütterst? Oder hab ich das grad falsch im Kopf behalten?
Letzteres . Ich füttere keinen Pansen.
ZitatIch sehe den Unterschied z.B. nur darin, dass Gemüse beim Barfen roh verfüttert wird und bei Hausmannskost wird (auch) Gekochtes verfüttert, eben fast
Zwischen Barfen und Hausmannskost besteht ein gewaltiger Unterschied.
Die Barf-Fütterung orientiert sich an einer Futterphilosophie, die darauf aufbaut, dass der Hund im Prinzip wie ein Wolf zu ernähren ist. (Schlachtabfälle, Knochen, rohes Gemüse, wenig bis keine Kohlenhydrate) . Seltsamerweise ernährt sich so kein einziger Wolf! Die Energieversorgung ist in allen Büchern ein einziges Fragezeichen. Erst in den letzten Jahren wurde sie teilweise thematisiert, weil die fleischlastige Ernährung bei vielen Hunden fatale Auswirkungen hatte.
Mittlerweile gibt es sogar Auffangforen für diese Fälle.
Bei der Hausmannkost wird Wert auf hochwertiges Fleisch gelegt ( keine Schlachtabfälle/ wenig bis keine Knochen) ( Fleisch bedarfsgerecht)Die Energieversorgung findet über stärkehaltige Kohlenhydrate ( Reis, Haferflocken, Kartoffeln, Getreide, Nudeln etc)
und Fett statt. Gemüse gedünstet spielt als Beilage eher eine untergeordnete Rolle.
Das Barf-Konzept existiert in Deutschland seit ca. 10 Jahren. Hausmannskost hat ein sehr sehr lange Fütterungstradition. Juliette de Barclay kann man am ehesten hier einordnen.
ZitatNaja aber selbst beim Barf heißt es ja Gemüse vorher andünsten/kochen zur besseren Verträglichkeit bzw. Verwertung
das "Dünsten" hat sich erst in den letzten Jahren durchgesetzt, weil viele Hunde mit rohem Gemüse einfach nicht klar kamen. In den Anfängen war es sogar noch gängige Praxis einen ganzen Salatkopf kleinpüriert als Beilage zu füttern, um den Napf aufzufüllen.
ZitatBeim Schnauzermädel war das schon extrem, weil es eben nicht anders klappte. Da kamen auch mal 400g Bauchfett oder 250g Schmalz on Top.
genauso sollte es sein.
Eine kohlenhydratarme Ernährung MUSS einfach diese Menge an Fett enthalten.
Protein dagegen immer bedarfsgerecht.