Zitatwas heißt denn eigentlich "früher"? Die Zeit eurer Eltern, eurer Großeltern oder Urgroßeltern?
Weder noch, sondern die ganz normale Frischfütterung ( von vielen Züchtern heute noch erfolgreich praktiziert)vor der "Erfindung" von BARF.
Zitatwas heißt denn eigentlich "früher"? Die Zeit eurer Eltern, eurer Großeltern oder Urgroßeltern?
Weder noch, sondern die ganz normale Frischfütterung ( von vielen Züchtern heute noch erfolgreich praktiziert)vor der "Erfindung" von BARF.
Zitataaaaah oke...
aber ging es da nicht um die Fütterung eines kranken/allergischen Hundes?
unter anderem. Dem Gefühl zu vertrauen, setzt in jedem Fall auch Sachverstand voraus.
https://www.dogforum.de/wieviel-fleisc…ch-t134862.html
dieser Thread war der Vorreiter
ZitatOder merkt man das dann erst morgen?
du wirst es am Kotabsatz sehen.
Deine Reaktion ist schon erstaunlich, denn sie zeigt, dass du den Sinn dieses Threads immer noch nicht verstanden hast.
Es dreht sich um Proteinmast !
Energieträger wie Fett und Kohlenhydrate durch mehr Protein ( Fleisch) zu kompensieren!
Wenn du beweiskräftige Gegenargumente hast, die meine bisherigen Ausführungen entkräften, dann äußere sie. Dazu bist du anscheinend nicht in der Lage, weil dir die Grundkenntnisse zur Anatomie des Hundes einfach nicht geläufig sind.
Der größte Denkfehler ist vermutlich zu glauben, man müsse nur Getreide bzw. stärkehaltige Kohlenhydrate als Nahrungsmittel vom Futterplan streichen und durch mehr Fleisch ersetzen und die Hunde würden dadurch automatisch gesünder werden.
Hier werden Milchmädchenrechnungen (auf Trugschlüssen beruhende Prozentregel zur Errechnung einer Ration ) gemacht, die vielfach mehr schaden als nützen, weil sie zunächst zu einer Überversorgung ( Protein) und vielfach auch infolge von Interaktionen und Wechselwirkungen zu Unterversorgungen im Organismaus ( Energie) infolge mangelhafter Resorption trotz reichlicher Zufuhr führen.
ZitatUnd jetzt sagst du mir gleich nochmal, warum die "traditionelle Frischfütterung", ideal sein soll.
sag du mir lieber, was du daran auszusetzen hast?
ZitatLustig finde ich übrigens deine Argumentation im Bezug auf diese Fleischmengen. Verweist man auf den Wolf, dann kommt, der Hund ist ja kein Wolf und ausserdem sind Wölfe meistens mangelernährt.
Andererseits nimmst du die "frühere" Fütterung irgendwie als das Vorbild an?
offenbar hast du meine Beiträge nicht verstanden. Nur Hunde, die sich am schnellsten an diese " frühere Fütterung" ( dein angedachter Zeitraum von 20 Jahren ist viel zu kurz gedacht) anpassen konnten, überlebten und konnten ihre Gene weitergeben. Der Hund wurde sozusagen indirekt auf Genügsamkeit in Bezug auf Fleisch selektiert und dadurch bedingt haben viele Rassen die Fähigkeit verloren, hohe Fleischmengen ,ohne Schaden zu nehmen, zu verstoffwechseln.
Klar, wir befinden uns mitten in einem Änderungsprozess, aber eine Rückkehr zur Wolfs-Ernährung kommt einer Rückkehr unserer eigenen Vorfahren auf die Bäume gleich.
Barfer argumentieren doch immer mit den Freßgewohnheiten der Wildcaniden. Mit der traditionellen Frischfütterung hat diese Ernährung wenig gemeinsam.
Zitat
Werden die dann wieder erneut "aufgespalten", wenn man die Kartoffeln wieder erwärmt?Ähm.... kann mir jemand folgen?
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ich kann dir folgen. :) Ob durch ein erneutes Auwärmen dieser Prozess wieder rückgängig gemacht wird,
weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass Kartoffeln für Hunde in der Vergangenheit immer als schwer verdaulich beurteilt wurden. Nur momentan sind sie wieder IN, weil Getreide OUT ist.
ZitatIm übrigen - jeder, der ich kenne, der früher frisch gefüttert hat (und es je nachdem heute noch tut), also wohl per Definition unter "Hausmannskost" fallen würde, hat primär Schlachtabfälle gefüttert.
Jedoch nicht in den Massen wie es heutzutage der Fall ist. Fleisch war früher absolute Mangelware. Die Mahlzeiten bestanden auch nicht aus 40-50 % Vogelhälsen, Schlachtabfällen und Gemüsepamps sondern anteilig mehr Brotreste ,Kartoffelreste , Getreideschrot etc .
Kein Besitzer hätte sich leisten können, seinen Hund mit derartigen Fleischmengen zu versorgen.
Mittlerweile weisen sogar die Labore ( z.B. Idexx) darauf hin, dass Barfen Endokrinopathien auslösen kann. Denn lt. den tierärztlichen Hochschulen häufen sich in den letzten Jahren Schilddrüsenüberfunktionen beim Hund und das ist recht ungewöhnlich.
Gerade beim gewolften Fleisch ist nicht erkennbar, welche Teile vom Tier enthalten sind , denn darum geht es. Hühnerhälse, Putenhälse, Kopffleisch usw. sind ein beliebtes Futtermittel und bekanntlich ist dort Schilddrüsengewebe enthalten.
Denn zur Zeit gilt: Hauptsache viel Fleisch im Napf- völlig egal, ob es sich um minderwertige Schlachtabfälle handelt oder Fleisch der untersten Kategorie – nur möglichst billig muss es sein . Woher das Fleisch stammt ,interessiert niemanden. Hauptsache kein Getreide. Nur weil ein paar Hunde damit nicht klarkommen bzw. es nicht in das wölfische Konzept passt ,wird Getreide generell für Mist erklärt? Glutenhaltige Getreide sind sowieso die Ausgeburt allen Bösen, weil einige Rassen genetisch bedingt eine Glutenintoleranz haben.
Es ist geradezu in, bestimmte Nahrungsmittel als ungesund für alle Hunde hinzustellen, nur weil ein paar Hunde etwas nicht vertragen . Hunde und auch Menschen sind so verschieden, das jeder was anderes gut verträgt oder nicht, deswegen kann man bestimmte Dinge nie pauschal als ungesund deklarieren. Wenn mein Nachbar keine Brötchen verträgt, darf ich dann auch keine mehr essen?
Deshalb passt die Bezugnahme auf „ FRÜHER“ überhaupt nicht ,denn was wir da in vielen Plänen vorfinden, hat mit der damaligen Hundeernährung kaum mehr etwas gemeinsam.
http://www.pristine-paws.de/ke_calc.htm
ein Rechner, da kannst du dir die verschiedenen Proteinwerte ansehen und die jeweiligen Mengen eingeben.
Dein Hund benötigt ca. 72 g Rohprotein.