-- Der Wert ist keine Höchstgrenze, die Höchstgrenze beträgt laut M/Z nochmal das Doppelte. (Kleine Hunde 7g Protein/kg normales Körpergewicht, mittlere Hunde 5g/kg, große 4g/kg.)
In diesen Empfehlungen werden die pflanzlichen Proteine zur Hälfte mit einbezogen. Die Empfehlungen zum Proteinbedarf bedeuten bei M/Z nicht ausschließlich tierische Proteine.
siehe die Rezepte für Hunde. Quelle M/Z
http://www.cats-country.de/rezepte_fuer_hunde.htm
Es kann auch lehrreich sein auszurechnen, wieviel Protein und wieviel Phosphor bei einer getreidereichen, fettgemäßigten Ration zusammenkommen (die Fleischsorten hat Samojana schon angegeben, die sind alles andere als fettreich) und die Werte mit der gleichen Menge Kalorien in einer Fütterung nach Swanie Simons Beispielfutterplan zu vergleichen.
Pflanzliches Phosphor ist an Phytat gebunden. Das heißt pflanzliches Phosphor hat eine wesentlich geringere Bioverfügbarkeit als Fleisch und Knochen. Man spricht von der Hälfte des Wertes.
Zitat: Wenn die Proteinmenge genauso groß oder größer als die Kohlenhydratmenge ist, wird in der Regel nur eine Ergänzung nötig. KALZIUM!
Die Substituierung von Kalzium und Phosphor kann dann notwendig werden, wenn der Proteinanteil kleiner ist als der Kohlenhydratanteil .
( sprich Trockenfutter) genau deshalb wird das schwer lösliche und schlecht resorbierbare Di- Calcium-Phosphat in extremer Dosierung wegen der theoretischen "Sicherheitsspannen" + Vitamin D 3 als Transportvehikel beim Trockenfutter zugesetzt, um das Zeug in den Organismus des Hundes zu bekommen.
Deshalb ist es mir unbegreiflich, wieso ausgerechnet Barfer mit ihrem eigenen Fütterungskonzept sich an diesen Referenzwerten orientieren.
Ein gebarfter Hund bekommt wesentlich mehr Phosphor, als ein mit Mischkost ( Fleisch+Getreide) gefütterter Hund.