Beiträge von Samojana

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    ich wollte ihm eigentlich ab heute nochmal die bactisel - kur geben, was hälst du denn davon?

    grundsätzlich spricht vieles für eine Gabe. Zum momentanen Zeitpunkt solltest du dich erst einmal darauf beschränken, den Auslöser für den schleimigen Kot zu finden.
    Notfalls beginnend mit nur zwei Komponenten im Futter. ( Fleisch+Kohlenhydrate)
    Falls es nicht am Futter liegt, fällt mir noch B 12 Mangel ein. Bei chronischen Durchfallerkrankungen bleibt ein Mangel häufig unentdeckt. Ich kann mich erinnern, das B 12 Mangel bei deinem Hund sogar mal nachgewiesen wurde. Oder?

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    gemüse: 200-250g /tag

    lass doch versuchsweise für ein paar Tage das Gemüse weg.
    Bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen soll zu viel Rohfaser ( Ballaststoffe/Gemüse) die Verdaulichkeit einschränken.

    Bei einem EPI erkrankten Hund sollte die Gesamtration in jedem Fall einen relativ niedrigen Rohfasergehalt aufweisen, um unnötige Verdauungsschwierigkeiten und Bauchspeicheldrüsenbelastungen zu vermeiden.

    http://www.ich-will-futter.de/marengo-416.html

    Das liest sich nicht gerade prickelnd. Vor allem, weil die wechselnde Kotkonsistenz dem eigentlichen Auslöser schwer zuzuordnen ist.
    Wie sieht eine komplette ( Grammangabe) Futterration aus? Vielleicht kommt man so eher dem Täter auf die Spur.

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    heute gabs bisher nur ein einziges kleines häufi, aber das war perfekt :gut:
    (und es gab zu futtern heute reis, keine kartoffelflocken).

    Böse Kartoffeln. :) Aber tröste dich, Justus verträgt auch nur homöopathisch dosierte Kartoffelrationen.
    Dagegen werden Süsskartoffeln sehr gut vertragen.

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    Und die von Dir genannten Quellen sind in Stein gemeißelt, oder wie? Ist dann Stein auch geduldig? Deine Quellen sind also richtig und meine Quellen sind falsch, weil Papier geduldig ist? :hust:

    Wer tatsächlich glaubt, eine Studie an Laborhunden zur Erfassung einer Stoffwechselreaktion auf eine Überdosis FETT , sei ein Freibrief für eine fettfokussierte Futterration, leidet m.M. unter Realititsverlust.

    Denn die sieht leider völlig anders aus.
    Tatsache ist: Jeder Hund ist anders und verträgt etwas anderes. Das ist so und wird immer so bleiben.
    Auch wenn die „Caniden“ immer als Vorbild herangezogen werden, um für eine kohlenhydrat(getreide)freie Ernährung zu werben.
    Es soll sogar fanatische Veganer geben, die essen nicht mal Fruchtfleisch! ;)

    [quote="Shiraa"]M/Z: "Bei gesunden Hunden übt die Höhe der Fettaufnahme (bis zu 10 g/kg KM/Tag) keinen nachteiligen Einfluss auf die Fettverdauung aus, auch besteht kein erhöhtes Risiko für Pankreatitis."

    :headbash: Papier ist geduldig.

    In der Natur finden Caniden fast gar keine Stärke vor...

    bitte nicht schon wieder! Sorry, dieser ständige Vergleich mit dem Wolf hängt mir echt zum Halse raus.

    Hundespeichel enthält keine Amylase und das wird auch einen Grund haben. ;)

    Hundespeichel enthält auch kein Enzym zur Fleischverdauung! ;)

    Ach so, eine Frage dazu: Würdest Du einem 9 Wochen alten Welpen ein Futter mit Kohlenhydraten empfehlen?

    Sorry, mit Welpenernährung kenne ich mich nicht so gut aus.

    Weißt du, ich stelle die Energieversorgung lieber auf zwei Beine, (Fette und Kohlenhydrate)anstatt die Bauchspeicheldrüse ( Lipase) einseitig zu belasten. Eine fettreiche Ernährung kann erhebliche Probleme verursachen, vor allem wenn der Verdauungstrakt nicht einwandfrei funktioniert.

    Vetmedlabor schreibt: Die genaue Ursache einer Pankreatitis bei Hund oder Katze
    bleibt oft ungeklärt. Als Risikofaktoren gelten die Einnahme
    einer fettreichen Mahlzeit (vor allem beim Hund)

    Innnere Medizin der Kleintiere:
    Faktoren die an der Entstehung einer akuten Pankreatitis beteiligt sind: fettreiche Diät

    Dillitzer schreibt sogar: eine kohlenhydratfreie Ernährung führt zur Insulinresistenz


    Eine komplett kohlenhydratfreie Ernährung führt letztendlich auch zu einer Übersäuerung. Es entstehen sogenannte Ketone, die den Stoffwechsel des Hundes überlasten.

    Bekanntlich ist der Hund im Besitz des Enzyms Amylase ( Kohlenhydratverdauung) und das wird wohl einen tieferen Sinn haben.

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    Hmm. Komisch. M/Z "behaupten" auch, dass der Hund keine KH benötigt (außer eine geringe Menge für das ZNS und während der Trächtigkeit).

    und weil das so ist, sind die im Buch empfohlenen Rezepturen für hausgemachte Futterrationen auch alle kohlenhydratfrei! :D
    Man sollte einem Hund nur die Nahrungsmittel vorsetzen, die er auch verdauen kann , eine hohe Fetttoleranz ist
    nicht bei allen Hunden gegeben.

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    Man muss ganz und gar kein Getreide zuführen, denn Fett eignet sich als Energielieferant ohnehin besser,

    was du hier propagierst, ist eine ketogene Diät ( Atkins-Diät) für Hunde. Mehr zum ABNEHMEN als zum Zunehmen geeignet, weil eine Fettverbrennung wesentlich mehr Sauerstoff verbraucht , um die gleiche Menge Energie wie aus Kohlenhydraten zu gewinnen. Für einen Hund mit " Stahlmagen " , der den lieben langen Tag auf dem Sofa liegt wahrscheinlich optimal. ;) Die Gefahr einer Hyperaktivität durch Getreide ist dadurch ebenfalls gebannt.