Beiträge von Samojana

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    Aber genau das hat Schnauzermädel doch gesagt oder tehe ich auf dem Schlauch?
    Sie sieht keinen Grung getrennt zu füttern es denn der Hund verträgt es nicht...

    ich schließe mich natürlich Schnauzermädels Hinweis voll und ganz an. Ich hätte ergänzend nur hinzufügen sollen, dass diese Ausnahme nur für extrem empfindliche Hunde gilt.

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    Der einzige Grund, den ich sehe so etwas getrennt zu füttern, ist, dass Hund es anders nicht verträgt.

    Unfassbar, dass immer wieder Dinge behauptet werden, die wissenschaftlich nicht haltbar sind.
    Barfautoren sind wahre Meister im Erfinden von Ernährungsmärchen.

    Liebe Leute ,wacht doch endlich mal auf und hinterfragt solche Behauptungen und Aussagen.
    Speziell Barflektüren und Barfwissen im Internet sind so ein kritischer Fall. Da kann praktisch jeder irgendwelchen Mist verbreiten- es brauchen sich nur genug Leute finden - die diesen Mist weiterverbreiten hat, dann glaubt es irgendwann tatsächlich jeder.

    Auch Hunde sind aufgrund des unterschiedlichen sauren und basischen Milieus im Verdauungtrakt sehr wohl in der Lage, Proteine und Kohlenhydrate zur gleichen Zeit optimal zu verdauen.
    Das ist so - das war so- und wird immer so bleiben.
    Seit vielen tausenden von Jahren werden Hunde in der ganzen Welt genau so ernährt.

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    Die Risiken sind auch von Tierart zu Tierart unterschiedlich und das Thema ist nicht dadurch abgehandelt, dass man die Worte Salmonellen, Escherichia coli und Toxoplasmose richtig schreiben kann und auch nicht mit dem Hinweis erledigt, dass Hunde durchaus Krankheiten übertragen können, mit denen sie zwar infiziert aber an denen sie selbst nicht erkrankt sind.

    Nur einen Rat dazu: Lest Euch bitte mal in einem wissenschaftlichen Buch (nicht grade die unsägliche Diss. von der T. E.) zu den Themen Parasiten und Krankheitserreger schlau und glaubt nicht blind den Laienautoren und selbsternannten Forenprofis. Dann kennt Ihr die Tatsachen und könnt das Risiko, das Ihr tragen wollt, realistisch einschätzen.

    Toxoplasma gondii-Infektionen bei Hunden.
    Einfluss der Fütterung


    Hunde ,die mit rohem Fleisch gefüttert wurden, waren signifikant häufiger seropositiv (65,2%) als diejenigen Hunde die kommerzielles Trockenfutter oder gekochtes Fleisch (25,7%) bekamen.. Hohe Titer (120-480 IU / ml) mit klinischen Symptomen der Toxoplasmose wurden ausschließlich nur bei Hunden gefunden, die roh ernährt wurden.

    http://translate.google.de/translate?hl=d…%26prmd%3Dimvns

    Die meisten Hunde mit einem erhöhten Toxoplasmosetiter zeigen keine Symptome. Wenn Symptome auftreten, zeigen sie sich in Fieberschüben, Appetitlosigkeit, Lethargie, Husten und schnelle Atmung. Weitere Anzeichen sind Gewichtsverlust, Durchfall , Lymphknotenschwellungen und Schwellungen des Bauches

    Hunde mit nervösen Ausfallerscheinungen haben häufig Toxoplasmose

    http://www.animal-health-online.de/klein/2005/09/…haben-hae/2193/

    Toxoplasmosegefahr: Rohes Geflügelfleisch nicht an Katzen verfüttern

    http://www.meat-n-more.info/portal/fachwis…e_objectID=2462

    Einfrieren bringt keine ausreichende Sicherheit.
    Durch Tiefgefrieren werden nicht alle Zysten von Toxoplasmose und Neospora abgetötet.
    Darüber hinaus sind diese Erreger magensäureresistent.

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    Das könnte mit weiterhelfen, aber was ist mit Protein-und Kohlehydratmenge gemeint, die reinen Proteine oder die Gesamte Fleischration ?

    schau dir einfach mal diese Rezepte ab Seite 214 an:

    http://books.google.de/books?id=_M0KC…g%20reis&f=true

    Als erstes siehst du einen Futterplan für einen 18 kg Hund mit 4 g Knochenmehl.
    Darunter folgen Rezepte mit ausschließlich Kalzium. Und genau so handhabe ich es.
    Ich stelle deshalb die Calciumversorgung in wechselnder Reihenfolge auf 2 Beine. ( Eierschale + Knochenmehl)

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    Ihr müsste mir nochmal helfen....es geht um das ach so heilige Ca/P Verhältnis, ich komme nicht ganz klar damit :dead:

    Ich halte mich an diese Empfehlung: ( Quelle: Klinische Diätetik für Kleintiere)

    Wenn die Proteinmenge genauso groß oder größer als die Kohlenhydratmenge ist, wird i.d.R. nur eine Ergänzung mit Kalzium erforderlich.

    Die Substituierung von Kalzium und Phosphor kann dann notwendig werden, wenn der Proteinanteil kleiner ist als der Kohlenhydratanteil.

    Phosphor aus Fleisch und Knochen hat eine höhere Bioverfügbarkeit als Phosphor aus pflanzlichen Produkten .

    Beim einem sehr getreidelastigen Trockenfutter oder einer getreidelastigen Futteration macht es Sinn Dicalciumphosphat oder Knochenmehl als alleinige Mineralstoffquelle einzusetzen.
    Bei Getreide ist Phosphor ein Teil der Phytinsäure. Phytinphosphor ist kaum verdaulich .D.h. im Körper kommt von dieser Phosphorquelle kaum was an.

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    Wenn ich mir aber das BarfproQ nicht leisten kann und mein Hund keine ganzen Knochen am Stück verträgt, was denn nun ? Zurück zu nur Eierschalenmehl und Algenkalk ?

    wenn du die Calciumversorgung auf 3 Säulen stellst: Eierschale, Algenkalk und Knochenmehl hältst du die Belastung gering.

    Zitat

    ....wie kann ich mir da so sicher sein ? Nur weil der Hersteller das auf die Dose schreibt ?

    Zitat: Für MCH-Calcium liegt ein Zertifikat der New Zealand Food Safety Authority vor, das die Qualität auch für den menschlichen Verzehr bescheinigt.

    Schwermetalle und Antibiotika lagern sich prinzipiell immer Knochen ab. Dazu existieren sogar diverse Studien.
    Wahrscheinlich kennst du den Spruch Knochen schwer wie Blei.
    Fleischknochenmehle zählen zur Kategorie III. Nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen. Da es für Tetracyclin-Rückstände in Knochen keine festgelegten Höchstmengen gibt, gelten betroffene Knochen und Knochemehle als genusstaugliche Tierkörperteile der Kategorie III.


    http://www.springerlink.com/content/f44g75344x412443/
    Insgesamt wurden 108 Proben untersucht, davon 18 Knochenmehle, 16 Griebenmehle, 15 Geflügelmehle, 10 Geflügelfleischmehle und 49 Fleischknochenmehle.
    In den untersuchten Proben konnten Tetracycline nachgewiesen werden.
    Die maximalen Gesamt-Tetracyclin-Gehalte betrugen 828,1 μg/kg in Knochenmehlen
    Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die rechtlich vorgeschriebene Erhitzung in Verarbeitungsanlagen nicht ausreichend ist, um einen Abbau von Tetracyclin-Rückständen sicherzustellen.

    Zitat

    Samojana, findest du dieses Knochenmehl von barf proQ besser als Eierschalenmehl?

    ich kombiniere. Die Nahrungsmittel , die ich für den Hund zubereite ,sind ja nicht phosphatfrei. Und zuviel Phosphor ist bekanntlich auch nicht gesund.
    Eierschalenmehl ist eine optimal verfügbare Calciumquelle . Calciprotect eine Medikament für Osteoporosekranke enthält als Hauptbestandteil Eierschale. http://www.trbchemedica.de/de/orthopaedie…-ursprungs.html
    Kann also so schlecht nicht sein. ;)