Beiträge von Samojana

    [quote="BestFriend"]Ok, das heißt die Fleischmenge ist ziemlich egal.

    das ist nicht egal. Du solltest auch die Phosphormenge deiner Gesamtration im Auge behalten. Bei 7 g Knochenmehl kommt nochmal ca. 450 mg Phosphor extra dazu. Lt. NRC benötigt ein 16 kg Hund 800 mg.


    Hier wird ja gerne das Calcium von barfproQ empfolen, das ist mir aber zu teuer.

    dafür aber auch für den menschlichen Verzehr freigegeben, d.h. keine Schwermetalle und AB-frei!

    Zitat


    Es geht auch garnicht um die Zusammensetzung, die mag bei machen Supermarktsorten garnicht so schlecht sein. Sondern um die ganze Chemie die zugefügt wird.

    Welches Futter ist denn deiner Meinung nach chemiefrei?
    Findest du nicht, dass es bei Auswahl der einzelnen Komponenten auch auf die Qualität der Rohwaren ankommt. Nicht nur beim Getreide, sondern auch beim Fleisch. Und genau hier beginnt schon das eigentliche Problem beim Bewerten eines Futters .

    Man kann echt die Uhr danach stellen.;)
    Es ist immer wieder amüsant zu lesen, wenn in Foren die Futterzusammensetzungen aufgrund einer Deklaration "analysiert" und sofort danach Warnungen ausgesprochen werden. Ob ein Futter - undzwar egal in welcher Preisklasse - funktioniert, siehst du weder an Nährwerttabellen noch an Futteranalysen, das siehst du nur am Hund.

    Nicht nur die Arachidonsäure, sondern eine purinlastige Ernährung macht einigen Rassen auch zu schaffen.
    Stichwort: Kristall-induzierte Arthritiden

    Beispiel 1:
    Die Entstehung der Gicht ist durch eine Anzahl Experimente erhärtet worden und daher jedem Zweifel entrückt. Bereits der Bonner Physiologe Prof. Pflüger sah nach reiner Pferdefleischfütterung bei Hunden Gicht auftreten.

    In Jena wurden diese Versuche wiederholt. Man konstatierte bei Hunden nach vierzehntägiger Fütterung mit reinem Fleisch Gewichtsabnahme; bei der Sektion fanden sich Veränderungen in Leber, Niere und Milz, die bei Kontrolltieren, welche mit gemischter Kost ernährt waren, fehlten. Die krankhaften Vorgänge kommen bei reinem Fleischgenuß in der Weise zu Stande, daß die Bildung der Harnsäure vermehrt wird, die eine vermehrte Ausscheidung verlangt. Da aber die Leber und die Niere, welcher diese Funktion obliegt, geschädigt sind, so findet diese Ausscheidung der Harnsäure nicht statt; sie bleibt
    vielmehr im Körper, und so entstehen die gichtigen Ablagerungen.

    Beispiel 2 :
    Zusammenfassung

    In einer Verträglichkeitsstudie erhielten 36 junge Hunde über 52 Wochen eine purinreiche oder purinarme Diät mit durchschnittlich 6 bzw. 80 mg Purin-N/MJ pro Tag bei gruppengleicher Aufnahme ( paired feeding ). Die Hochpurin-Diät führte zu einer signifikanten Verminderung der Gewichtsentwicklung um –23% (Beagles) bzw. –38% (Dalmatiner) und der Futterverwertung (–29 bzw. –42%) sowie zu einer signifikanten Erhöhung der Nüchternwerte von Allantoin, Harnsäure und Uracil im Blutplasma. Während der Versuchsdauer machte sich eine metabolische Adaptation an die Hochpurin-Diät mit signifikanter Erniedrigung von Harnsäure, Uracil und teils auch Allantoin im Plasma bemerkbar. Die Hochpurin-Diät bewirkte eine signifikante Zunahme der Km (2,6fach) und Vmax (1,6fach) des Harnsäuretransports durch die Erythrozytenmembran. Die Ergebnisse belegen nachteilige Effekte purinreicher Ernährung während der Jugendentwicklung
    http://www.springerlink.com/content/n43310m3kn413803/
    http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=66292