Ich würde mal behaupten, dass G.Behling die Zusammenhänge in Sachen Hundeernährung
( Proteinbedarf, Energiestoffwechsel usw. ) im Gegensatz zu vielen Barfautoren gut verstanden hat.
Für Hundebesitzer ,die sektenähnlich verblendet sind, ist dieses Buch deshalb auch nicht geeignet .
Barfautoren dagegen spinnen ihre eigenen Geschichten.
Alle Barfempfehlungen laufen allesamt auf ein recht simples Ernährungsschema hinaus.
O-Ton: Barf bedeutet einfach nur Hunde füttern.
Zu keinem einzigen gesundheitlichen Thema geben diese Bücher / Artikel wirklich ausführlich und vor allem wissenschaftlich fundiert Auskunft .
Dafür werden Behauptungen aufgestellt, die jeglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen.
O-Ton: Barf heilt alle Krankheiten, auch die, die der Hund noch nicht hat , aber durch die Ernährung mit Fertigfutter nachträglich durchaus kriegen könnte .
Eines sollte man nicht vergessen, dass besonders mit Schwarz- und Barfbüchern die sich das „Thema Aufklärung über das böse Industriefutter“ auf die Fahne geschrieben haben, gutes Geld verdienen lässt.
Fakt ist doch, dass ausgerechnet die allwissenden Barfer ohne die Fertigfutterindustrie nicht einmal wüssten, wie viel Calcium der Hund braucht . 